„Lasst Rosen sprechen“ – etwas über die Blumensprache

Liebe Leser!

Fast jeder (er)kennt die Symbolik, wenn rote Rosen verschenkt werden, aber wisst Ihr auch, woher diese Art „durch die Blume zu sprechen“ kommt und wie vielfältig diese „nonverbale Kommunikation“ mit Blumen ist?

Die englische Lady Mary Wortley Montagu lernte die „Kommunikation der Blumen“ Anfang des 18. Jahrhunderts bei einer Reise in den Orient kennen. Sie schilderte in ihren Briefen, dass jeder Blüte eine feststehende Bedeutung zugesprochen wurde und so wurde die sogenannte Selamlik im viktorianischen Europa bekannt. Es entwickelte sich ein umfangreiches Zeichensystem, das es insbesondere Liebenden erlaubte, ihre Gefühle auszudrücken, da es zu dieser Zeit unschicklich war, diese verbal zu äußern.
Jede Blume und ihre Farbe, ihre Anzahl, jede Schleife, mit hängender oder stehender Blüte, ein Strauß mit einer Blumensorte oder eine komplizierte Mischung hat ihre eigene Bedeutung und dient dazu, die Gefühle in den unterschiedlichsten Feinheiten auszudrücken. Auch durch die Art und Weise, wie Blumen gehalten oder angesteckt wurden, wurde Zuneigung oder Ablehnung signalisiert.

Wow - mächtig spannend, die Blumensprache!

Wow – mächtig spannend, die Blumensprache!

Wenn Ihr aktuell Blumen verschenkt, wisst Ihr jetzt, was sie sagen:
„Narzisse“ – Du bist ganz schön eitel,
„Ranunkel“ – Du bist zauberhaft,
„Hyazinthe“ – Deine Kälte lässt mich verschmachten.

Und vielleicht denkt Ihr bei Eurem nächsten Blumeneinkauf daran, was diese Blumen ausdrücken:
„Geranie“ – Ich erwarte dich an der bekannten Stelle,
„Margerite“ – Lass mich in Frieden,
„Nelke, weiß“ – Ich bin noch zu haben,
„Pfefferminze“ – Verzeihe mir,
„Alpenveilchen“ – Sie sind mir gleichgültig,
„Flieder“ – Wirst du auch treu sein?

Ich könnte noch viele, viele andere nennen – mindestens ebenso interessant wie die genannten Beispiele. In Büchern und im Web findet Ihr weitere Informationen, z. B. unter http://www.rabenseiten.de/blumiges/bsprache.htm oder http://de.wikipedia.org/wiki/Blumensprache oder http://www.brauchtumsseiten.de/a-z/b/blumensprache/. Z. T. habe ich diese Seiten auch als Quellen benutzt.

"Ich wünsche Dir (Euch) alles Gute"

„Ich wünsche Dir (Euch) alles Gute“

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Birgit Halfkann

 

 

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