„Fasten?! – Nein, danke.“

Liebe Leser,

Aschermittwoch liegt jetzt schon einige Zeit hinter uns und viele werden sich vielleicht daran erinnern, dass wir uns noch immer in der 40-tägigen Fastenzeit vor Ostern befinden.

Besonders in dieser Zeit, die als Vorbereitung auf das Osterfest gilt, nehmen sich nicht wenige Leute zu Herzen, auf alltägliche Gewohnheiten zu verzichten.

Zu den Klassikern zählt so z.B. der Versuch, weniger zu essen und auf Süßigkeiten zu verzichten oder etwaige Genussmittel wie Kaffee oder Alkohol möglichst zu vermeiden. Hinzu kommen eher modernere Formen des Fastens. So soll etwa das Handy mal öfter ausgeschaltet oder nicht so viel Zeit vor dem PC verbracht werden.

Blöd nur, das gerade in der Zeit vor Ostern die Süßigkeiten einen Großteil der Regale im Laden befüllen. Dabei schauen uns viele kleine bunte und glänzende Schokohasen an, denen wir natürlich nicht widerstehen können. Ehe wir uns versehen, landen sie doch recht schnell in unserem Einkaufswagen. Die guten Vorsätze werden somit erstmal nach hinten zurückgestellt. 😉

Auch das Handy durchgängig auszuschalten, erweist sich nicht unbedingt als vorteilhaft. Spätestens wenn man nicht mehr auf dem Laufenden ist und erst im Nachhinein von vergangenen Partys erfährt, ist man doch recht frustriert. Schlimmer wäre es sogar, das lang ersehnte Staffelfinale seiner Lieblingsserie, auf das man monate- oder jahrelang hingefiebert hat, zu verpassen. Nicht nur deswegen fällt es einem schwer, konsequent und über längere Zeit den Fernseher nicht einzuschalten. Und beim PC mag man gar nicht an die „Mailflut danach“ denken.

 

Es erweist sich also als sehr schwierig, auf ganz beliebte, alltägliche Dinge zu verzichten. Man könnte es sich aber auch einfacher machen, indem man sich den eigentlichen Sinn des Fastens vergegenwärtigt. Denn vielmehr geht es darum, aus seinem alltäglichen Umfeld mal herauszukommen und seinen Alltag bewusster zu gestalten. Sich zwischendurch mal mit anderen Sachen zu beschäftigen und Neues für sich zu entdecken, hilft einem auch, sich persönlich weiterzuentwickeln. Manchmal reicht es einfach, sich in Ruhe hinzusetzen und über Dinge nachzudenken, die einem gut tun könnten. Die Erkenntnisse, die man hierdurch für sich sammelt, sind wertvoller und nützlicher als der bloße Verzicht.

 

Blog Ostern Bild

 

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

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