Nacht der Bibliotheken 2015: Der „Mobile Mitmachzirkus Hilden“ stellt sich vor

Liebe Leser,

alle zwei Jahre laden die Bibliotheken in NRW zu einer „Nacht der Bibliotheken“ ein. Auch die Hildener Stadtbücherei beteiligt sich traditionell an diesen Veranstaltungen und plant jeweils thematische Großevents für die gesamte Familie. Am Freitag, 6. März 2015 dreht sich von 19.00 bis 22.00 Uhr alles um „e-Motionen“. Mit dabei ist auch Christian Meyn-Schwarze, der Initiator des „Mobilen Mitmachzirkus‘ Hilden“. Lest im Folgenden unser kleines Interview mit ihm:

Kinderbücherei

  • „Ich mache bei der Nacht der Bibliotheken mit, weil …“
    … ich seit 25 Jahren mit der Hildener Stadtbücherei befreundet bin und schon so manche erfüllte Stunde dort mit eigenen oder jetzt anvertrauten Kindern erlebt habe.
  • „Meine schönste Bibliotheks-Erinnerung ist …“ 
    … die Gespensternacht, die ich vor vielen Jahren gemeinsam mit meinen eigenen Kindern erleben durfte. Damals war das heutige Gebäude gerade frisch eingeweiht. Die damaligen Mitarbeiterinnen der Kinderbibliothek, Frau Pautsch und Frau Naplava, boten Lesenächte an. An einem Abend hatte Herr Pautsch unten im leeren Foyer sein Schlagzeug aufgebaut und während oben von Geistern und Gespenstern vorgelesen wurde, erklangen unten unheimliche Geräusche, die mit den Schlagzeugbecken leise und laut erzeugt wurden. Unheimlich, gespenstig, unvergessen …
    Und ein zweites für mich prägendes Erlebnis gibt es: Vor 18 Jahren haben meine Kinder im Osterurlaub spontan eine kleine Zirkusaufführung einstudiert. Das hat mir damals so viel Spaß gemacht, dass ich in meine Hildener Stadtbücherei gegangen bin, um ein Anleitungsbuch zu suchen, wie man mit Kindern selber Zirkus spielen kann. Mein allererstes Zirkusbuch mit der Geschichte der alten Seiltänzerin „Frau Vitali“ hat vor 18 Jahren meinen heutigen Mitmachzirkus mitgeprägt, ich habe das Originalbuch später von meiner Bibliothekarin geschenkt bekommen.
  • „Mit dem Motto „eMotion“ verbinde ich …“
    … ich bin ein älterer Mann, der die moderne technische Entwicklung nicht so gerne mitmacht, ich mag noch das Buch, den Ball, die Schere, den Kleber.
    Das kleine „e“ steht für mich für „echte“, das „M“ für Momente“, das „o“ für das Wort „ohne“, das „t“ möchte ich groß schreiben zu „Technik“, das kleine „i“ für „intensiv“ das „o“ für „oder“ und das „n“ für „nachhaltig“ erleben.
    Also noch ein Buch anfassen, mit den Finger eine Seite umblättern, das Papier spüren, in die Geschichte eintauchen, die Gedanken fließen lassen, die Emotionen zulassen können – vielleicht sogar mit anderen zusammen spüren, erleben, spielen – einen Gedanken der Autorin oder des Autors übernehmen und in eigene Gedanken umwandeln. Oder zu gemeinsamen Erlebnissen kommen: nach einer Indianergeschichte ein Tipi bauen, nach einer Zirkusgeschichte selber Kunststücke üben, nach einem Bastelbuch gemeinsam mit den Kindern eine Dekoration gestalten.
  • „Bewegung ist für mich …“
    … das Tor zum Lernen. Durch die Links-Rechts-Koordination, die wir beim Jonglieren fördern, vernetzen wir die beiden Gehirnhälften. Wir denken, dass alle Menschen, die geistig arbeiten, also in der Schule, im Studium, im Beruf oder auch Zuhause, regelmäßig jonglieren sollten. Denn so lautet eine alte Schulweisheit „wer jeden Tag zehn Minuten jongliert – lernt leichter“.
  • „ Ich beteilige mich an der Nacht der Bibliotheken mit …“
    … einem Jonglierkurs. Gemeinsam mit meiner Kollegin möchte ich zu jeder vollen Stunde einen 20minütigen Jonglierkurs anbieten. Wir zeigen, wie wir mit zwei Händen drei Gegenstände fliegen lassen können, ohne dass etwas auf den Boden fällt. Wir bringen Jongliertücher, Bälle und Keulen mit. Wer mag, kann solange üben, bis drei Gegenstände flüssig bewegt werden. Und wer zuhause weiter üben möchte, kann für wenige Euros gleich Jongliergeräte in unserem kleinen Mini-Zirkus-Laden kaufen.

 

Weitere Informationen über Christian Meyn-Schwarze und den „Mobilen Mitmachzirkus Hilden“ findet Ihr hier: www.mitmachzirkus-hilden.de

Wenn Ihr wissen wollt, wie es aussieht wenn wir jonglieren, schaut mal hier.

 

Beste Grüße
Claudia Büchel

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