Weihnachtszauber vs Rechnungsschluss

Liebe Leser,

 

wieder einmal neigt sich das Jahr dem Ende zu – sowohl im Kalender, als auch unser Haushaltsjahr.

Wenn die Weihnachtsmänner in den Regalen stehen, fange ich an, die Kolleginnen hier in der Bücherei abzufragen, welche Rechnungen in diesem Jahr noch auf uns zukommen, die noch bezahlt werden müssen.

 

Sobald die ersten Weihnachtsmärkte öffnen, erstelle ich Listen und Vorausberechnungen, ob wir mit unserem Geld hinkommen.

Die Kontoauszüge von einer Woche im November waren zum Beispiel ca. 30 Seiten lang.

Kontoblatt

Während ich in meiner Freizeit Weihnachslieder übe, übe ich mich hier im Zahlen-Jonglieren … und habe unseren Kontostand kritisch im Auge.

Wenn privat auf unseren Kontoauszügen gerade etwas mehr Geld da ist (vorausgesetzt, man ist in der glücklichen Lage, noch Weihnachtsgeld zu bekommen), wird es auf dem Büchereikonto natürlich kontinuierlich immer weniger.

Dann sitze ich zu Hause, mein Adventskranz brennt (also die Kerzen), ich esse ein wunderbares selbstgebackenes Weihnachtsplätzchen und WUMMS fällt mir ein, dass wir eine bestimmte Rechnung noch nicht in unserer Vorausberechnung berücksichtigt haben. Kommen wir jetzt noch mit dem Geld hin…? Da ja Sonntag ist, kann ich es erst dienstags nachprüfen, wenn ich wieder im Dienst bin.

Kennt Ihr ähnliche Situationen in Euren Betrieben?

In manchen Bibliotheken fällt gerne der Begriff „Dezemberfieber“, weil plötzlich doch noch etwas mehr Geld da ist als man dachte… und ganz schnell müssen noch Bestellungen in den PC eingegeben und an die Lieferanten verschickt werden, die Lieferung braucht dann auch noch ein paar Tage, dann muss sie kontrolliert und die Rechnung angewiesen werden, natürlich noch im laufenden Jahr, weil am 31.12. Schluss ist. Mit dem Jahr. Und mit den Nerven. Und Weihnachten ist dann auch vorbei…

Ach Du schöne, besinnliche Weihnachtszeit!

Weihnachtsengel

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes

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3 Kommentare zu “Weihnachtszauber vs Rechnungsschluss

  1. Rebecca Jansen 9. Dezember 2014 um 09:49 Reply

    Oh ja. Genauso ist es gerade hier. Mein Wochenende bestand darin Prospekte zu wälzen. Wir haben so sparsam gewirtschaftet, das nun doch noch Geld für ein Tablet da ist. Und nun? Welches passt am besten zu unserem Bedarf? Habt Ihr in Hilden auch ein Tablet in der Nutzung?

    • Roxana Wall 11. Dezember 2014 um 18:34 Reply

      Wir haben verschiedene Tablets in unserer Q-Thek. WIr haben die Erfahrung gemacht, dass sich die Apple Geräte für den Kundenverkehr nicht so gut eigenen, wie Android Geräte. In der Handhabung sind diese etwas einfacher. Letztendlich muss das aber jeder selber entscheiden und es kommt immer darauf an, für was es genutzt werden soll. Viele Grüße aus Hilden!

  2. […] ich mag Weihnachten. Wie es im Dezember in unserer Bibliothek zugeht, hat Sonja Tewes bereits am Dienstag an dieser Stelle […]

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