Was macht man(n)/frau nicht alles für den Job?! ;-)

Liebe Leser,

seit über 17 Jahren arbeite ich nun als Bibliothekarin, davon 14 Jahre als Leiterin. Was habe ich in dieser Zeit nicht alles Neues gelernt und was kommt jeden Tag/jede Woche/ jedes Jahr noch dazu!

Seit Anfang April arbeitet Karin Neugebauer bei uns im Team und sie hat deutlich neuen Wind mitgebracht. Naja, nicht nur pfiffige Ideen (vielen Dank an dieser Stelle 🙂 ), sondern auch ihre Vorliebe fürs Laufen, was Ihr hier hier schon mehrmals nachlesen konntet.

So habe ich mich von ihr überreden lassen, am „Herzlauf“ in Hilden am 12. Oktober 2014 teilzunehmen. Grundsätzlich eine gute Idee, die wir weiter entwickelt haben zum Slogan „6 für den 6.3“. Auf diese Weise war es möglich, die kommende „Nacht der Bibliotheken NRW“ zu bewerben. Das Motto lautet dieses Mal nämlich „Emotion – Bibliotheken bewegen!“ und bei uns wird sich an diesem Freitagabend alles um Bewegung und Fitness drehen. Tatsächlich nahmen auch sechs (es wurden sogar sieben) aus dem Bibliotheksteam an der 5 km Strecke teil. Ein toller Erfolg!

Doch bis dahin war es ein längerer Weg – zumindest für mich. Denn mit dem Laufen hatte ich vorher nichts am Hut. Im Gegenteil: die letzten Joggingversuche endeten in Knieschmerzen und damit war das Thema für mich für lange Zeit erledigt.

Bis Karin Neugebauer kam …

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Nachdem ich mich also überreden ließ, musste ich es nun richtig angehen, damit es keine Knieprobleme etc. geben würde. Also im Fachgeschäft gute Schuhe gekauft und mir von der Kollegin „die Bibel“ der Läufer empfehlen lassen: Herbert Steffny „Das große Laufbuch“.

Darin gibt es wöchentliche Trainingsprogramme, bei denen Zeit und Entfernung gesteigert werden. Mit neun Mal zwei Minuten (dazwischen eine Minute gehen) startete ich am 30. Juni 2014 meine persönliche Herausforderung.

Nachdem ich die erste Woche mit drei Trainingseinheiten „überlebt“ hatte, steigerte sich das Programm von Woche zu Woche. Ende August konnte ich 5 km erstmalig durchlaufen und war happy 🙂

Danach ging es in den Urlaub (Blogbeitrag dazu folgt) und auch hier hatte ich Möglichkeiten das Programm weiter zu führen.

Als dann der „Herzlauf“ nahte, fühlte ich mich fit und gut genug vorbereitet…

Der Lauf selbst war ein unglaubliches Erlebnis, die gesamte Atmosphäre, das „Drumherum“ einfach grandios. Und ich lief und lief. Was soll ich sagen? Ich habe jede Minute davon genossen und fühlte mich anschließend total happy. Vielen Dank an die Organisatoren. Was Ihr da ehrenamtlich geleistet habt, war grandios!

Auch der Rest unseres Teams erreichte das Ziel und für kommendes Jahr haben wir uns die 10 km Strecke vorgenommen! Wir halten Euch auf dem Laufenden 😉

Einen schönen Film von uns beim Herzlauf findet Ihr hier https://www.facebook.com/video.php?v=742782142437743&set=vb.181069535275676&type=2&theater

 

Beste Grüße
Claudia Büchel

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2 Kommentare zu “Was macht man(n)/frau nicht alles für den Job?! ;-)

  1. Mein erster Regenlauf | Leseoase 26. April 2016 um 08:56 Reply

    […] Methusalemalter von 40 Jahren habe ich mit dem Laufen begonnen. Über meine Anfänge habe ich hier schon berichtet. In der Zwischenzeit habe ich ein kleines Vermögen für Blasenpflaster ausgegeben, […]

  2. Eine Woche im Oktober | Leseoase 29. November 2016 um 08:31 Reply

    […] Denn erst durch die Teilnahme am „Herzlauf“ habe ich überhaupt mit dem Laufen begonnen. Inzwischen traue ich mir die Teilnahme beim Halbmarathon zu und der startete heute um 11.00 Uhr. […]

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