Gamingfieber: Monkey Island – Hinter dir, ein dreiköpfiger Affe!

Liebe Leser,

neulich stellte ich Euch bereits Deponia vor, meine Kollegin Yvonne Alipas hat Euch von Yoshi’s New Island berichtet und heute widme ich mich einem Klassiker der Point-and-Click-Adventure: Monkey Island, ursprünglich aus dem Hause LucasArts.

Entstehung

Die Idee hatte Ron Gilbert, der jedoch nur an den ersten beiden Teilen der insgesamt fünfteiligen Serie mitwirkte. Der erste Teil erschien 1990 unter dem Titel „The Secret of Monkey Island“, damals noch in niedlicher Pixelgrafik.
Es folgte zwei Jahre später „Monkey Island 2 : LeChuck’s Revenge“ und 1997 erschien der dritte Teil „The Curse of Monkey Island“, diesmal in einem deutlich anderen Stil. Die Figuren waren nicht länger kleine Pixel sondern ähnelten Zeichentrickfiguren. Während die ersten beiden Teile nur mit Text arbeiteten, hatte der dritte Teil auch eine Sprachausgabe.
Der vierte Teil „Escape from Monkey Island“ erschien 2000. Die Figuren waren nun in 3D animiert.
Der fünfte Teil „Tales of Monkey Island“ stammte nicht mehr von LucasArts sondern von TellTale Games.

Die Story

Wir begleiten den jungen Draufgänger Guybrush Threepwood, der es sich in den Kopf gesetzt hat, Pirat zu werden. dazu muss er im ersten Teil drei Prüfungen bestehen und schließlich gegen den bösen Geisterpiraten LeChuck antreten. LeChuck wiederum möchte die Governeurin Elaine Marley ehelichen. Diese hat sich aber in Guybrush verliebt und nachdem dieser Pirat geworden ist, muss er seine Angebetete vor LeChuck retten.
Im zweiten Teil sinnt LeChuck auf Rache- Während Guybrush auf der Suche nach dem legendären Schatz Big Whoop ist, muss er sich also auch gegen LeChuck zur Wehr setzen.
Im dritten Teil schließlich verwandelt Guybrush seine geliebte Elaine versehentlich in eine Goldstatue und muss versuchen, diesen Fluch wieder zu lösen. Natürlich taucht auch LeChuck wieder auf.
Im vierten Teil soll LeChuck mit Hilfe der Ultimativen Beleidigung besiegt werden, allerdings ist nicht nur Guybrush hinter diesem geheimnisvollen Artefakt her. Außerdem hat man Elaine für tot erklärt und Guybrush muss sich auch noch mit Bürokraten herumärgern.
Der fünfte Teil schließlich erzählt mehrere Episoden aus dem Piratenleben des Guybrush Threepwood.

Eine witzige Zusammenfassung des ersten Teils im Schnelldurchlauf könnt Ihr Euch hier angucke, aber Achtung, Spoiler!

Spielerlebnis

Ich habe natürlich nicht chronologisch gespielt sondern vor vielen Jahren mit dem dritten Teil begonnen und war sehr begeistert. Ich mochte die comicartigen Figuren und witzigen Dialoge. Mittlerweile habe ich diesen Teil so oft gespielt, dass ich beim Beleidigungsfechten noch heute alle Antworten auswendig kann.
Später habe ich auch die ersten beiden Teile gespielt. Die Pixelgrafik ist mittlerweile völlig überholt, hat aber ihren Retrocharme.
Vom vierten Teil war ich nicht sehr begeistert, die neue Art der Steuerung hat mir nicht zugesagt und einige Rätsel haben mir nicht gefallen, da es nicht mehr um Kombination und Denkaufgaben ging, sondern auch Geschicklichkeit, da kam mir aber die Steuerung in die Quere.
Den fünften Teil von TelltaleGames fand ich ganz in Ordnung, aber an die ersten drei Teile kommt er nicht heran.

Ich empfehle Monkey Island als Klassiker der Point-and-Click-Adventure, da sie voll mit Rätseln und witzigen Dialogen sind und es in nachfolgenden Spielen einiges an Anspielungen auf diese Spiele gibt.

Piratige Grüße,

Nathalie Funda

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