Septembermorgen

Liebe Leser,

gefühls- und stimmungsmäßig schon auf Spätsommer eingestellt, habe ich ein passendes Gedicht zum September gefunden:

 

Mörike, Eduard

Septembermorgen

Im Nebel ruhet noch die Welt,
Noch träumen Wald und Wiesen:
Bald siehst du, wenn der Schleier fällt,
Den blauen Himmel unverstellt,
Herbstkräftig die gedämpfte Welt
Im warmen Golde fließen.

 

Tageserwachen

 

Der Dichter Eduard Mörike lebte von 1804 bis 1875, in der Übergangszeit von Klassik und Romantik zum Biedermeier. Um seinen Lebensunterhalt zu verdienen, arbeitete er u. a. als Pfarrer, aber eigentlich war er Literat. Er schrieb Gedichte, Novellen und Märchen. Für die Einen ist er ein eher unpolitischer Mensch, der in seinen Texten das Alltägliche, in seinen Gedichten ein Idyll beschreibt, für die Anderen ist er durchaus ein Dichter, der mit seinen Gedichten bereits in die Moderne weist.

Wer mehr über den Dichter, sein Leben und Werk erfahren möchte, findet u. a. interessante Beiträge unter http://www.xlibris.de oder http://www.wasistwas.de.
(Diese Webseiten dienten mir auch als Quelle. Das Gedicht ist unter www.gedichtsuche.de zu finden.)

Ich hoffe, Ihr habt Spaß daran, hin und wieder Gedichte und etwas über Ihre Schreiber zu lesen?
Es grüßt,

Birgit Halfkann

 

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