Tu doch mal was Gutes!

Liebe Leser,

seit einiger Zeit schon habe ich den Wunsch, mich sozial zu engagieren und anderen zu helfen. Lange überlegen, welches Ehrenamt am besten zu mir passen könnte, musste ich nicht, da es mir immer schon besonders nahe ging, wenn ich im Fernsehen oder in meinem Umfeld erlebt habe, wie kranken oder heimatlosen Tieren geholfen wird. Also entschied ich mich dafür, ein Tierheim zu unterstützen.

Nach Recherchen und einem Besuch habe ich mich für ein bestimmtes Tierheim entschieden und auch dafür, nicht nur eine Mitgliedschaft zu beantragen und das Heim finanziell zu unterstützen, sondern auch eine Patenschaft zu übernehmen.jacky Dabei geht es darum, einem Tier, welches aus bestimmten Gründen nicht so leicht zu vermitteln ist, einen monatlichen Beitrag zu spenden. Obwohl ich einen Kater zu Hause habe, oder gerade deswegen, entschied ich mich für die Patenschaft eines Hundes. Welcher genau mein „Patenkind“ werden sollte, wusste ich noch nicht. Umso aufgeregter war ich dann, als ich einen großen braunen Umschlag in der Post hatte. Drin war die Urkunde über die Patenschaft und darauf abgebildet war ein Foto sowie eine Beschreibung vom Rüden Jacky, der früher ein unwürdiges Leben geführt hat und deshalb von den Tierpflegern ins Heim geholt wurde. Sofort habe ich Jacky ins Herz geschlossen, auch wenn ich ihn bisher noch nicht in „echt“ gesehen habe. Und obwohl ich erstmal sehr traurig über seine Geschichte war, freut es mich umso mehr, ihn ein wenig unterstützen zu können. Aber die Patenschaft allein reicht mir noch nicht (wenn schon denn schon;-)). Ich möchte auch noch ehrenamtlicher „Gassigeher“ werden, was für mich eine ganz schöne Herausforderung darstellt. Ich musste hierfür einen Fragenkatalog lernen und das beim Veterinäramt prüfen lassen. Denn nur mit dem Sachkunde-Nachweis, der einem dort ausgestellt wird, darf man ehrenamtlich Hunde ausführen. Der Test war aber nicht das Problem, denn die andere, die viel größere Herausforderung, ist der Respekt, den ich vor dieser Aufgabe habe. Viel Erfahrung habe ich mit Hunden noch nicht und ein wenig Angst davor, dass der Hund eher mit mir spazieren geht, statt ich mit ihm 😉 Oder dem Hund etwas passieren könnte, während ich die Verantwortung für ihn habe. Hinzu kommt, dass es mir sehr nahe geht, wenn ich an den Tieren im Zwinger vorbei gehe und sie mich mit ihrem großen Augen anschauen, die sagen: ‚Nimm mich mit und geb mir ein zu Hause‘. Aber ich versuche immer daran zu denken, dass ich bereits dabei bin, den Tieren dabei zu helfen, etwas Abwechslung in ihrem Tierheim Alltag zu bringen und ihnen vor allem ein wenig Aufmerksamkeit zu schenken, die ihnen vielleicht fehlt.

Und neben diesen Bedenken überwiegt bei mir die Freude. Darüber, anderen zu helfen und eine Aufgabe zu haben, die mich wohl mit Stolz und Glück erfüllen wird. Spätestens dann, wenn der Hund und ich beide heile und zufrieden vom ersten Spaziergang zurückkommen werden 😉 Ich werde darüber berichten…

Beste Grüße,

Roxana Wall

 

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3 Kommentare zu “Tu doch mal was Gutes!

  1. Wonderwoman 15. Juli 2014 um 19:03 Reply

    Hallo, ist auf alle Fälle eine tolle Sache! Gerade den Tieren in den Tierheimen tut es gut, ab und an etwas Abwechslung zu haben. Deshalb finde ich das ganz toll, wenn sich jemand ehrenamtlich bei einem Tierheim einsetzt! Ich bin auch gerade dabei nach einem Tierheim zu suchen 🙂
    Wünsche dir auf alle Fälle viel Spaß mit dem süßen Jacky 🙂 Lass dich von der Rasse nicht abschrecken 😉 Pitbulls sind genauso Hunde wie alle anderen auch 😉

    Würde mich freuen dich vielleicht mal auf meinem Blog begrüßen zu dürfen. Schreibe dort über Tiere, die Umwelt und vieles mehr 🙂
    http://lifesgogreen.wordpress.com/

    Grüße Wonderwoman

    • Roxana Wall 16. Juli 2014 um 09:07 Reply

      Hallo,
      vielen Dank für den lieben Kommentar! Ich freu mich schon sehr auf das „Gassi gehen“ und lass mich auf keinen Fall von irgendeinem Tier abschrecken! Sich zu engagieren ist wirklich eine gute Sache, ich bin begeistert darüber wie viele Ehrenamtler es in dem Tierheim gibt. Vielleicht findest du ja auch noch ein passendes Tierheim!
      Auf deinem Blog schaue ich gerne mal vorbei 🙂

      Lieben Gruß

      • Wonderwoman 16. Juli 2014 um 10:27

        Glaube ich dir das du dich da schon drauf freust 🙂 Ich darf keinen Hund haben, da unsere Vermieterin das nicht möchte. Und da ist so ein Ehrenamt im Tierheim eine super Lösung. Man tut etwas gutes und kann gleichzeitig mit einem Hund zusammen sein 🙂
        Wünsche dir auf alle Fälle ganz viel Spaß 🙂

        Liebe Grüße

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