Hummel-Arten

Liebe Leser,

die Sonne scheint und der Frühling erwacht. Hier und da „brummt“ es zwischen den ersten Blüten. Na, wer ist denn da? Ach ist es schon wieder so weit – die liebe Hummelzeit 🙂

Aber wieso gibt es welche mit einem roten und welche mit weißen Hintern? Gibt es verschiedene?

Ja, es gibt sogar 500 verschiedene Arten weltweit, davon leben 53 Arten in Europa und davon wiederrum 36 in deutschsprachigen Raum. Leider sind 7 Arten bereits ausgestorben oder sie sind so selten zu sehen, dass man es überhaupt nicht mehr mitbekommt. Da ich Euch nun nicht alle vorstellen kann – der Beitrag würde ja ins unermessliche gehen – stelle ich euch zwei Arten vor:

Gartenhummel

 

Die bekannteste Hummel ist die „Gartenhummel“, dick und kugelrund mit gelb/schwarzen Körper und einem weißen Hintern. Ab März fliegt sie durch Eure Gärten und zapft hier und da Nektar aus den Blumen.

 

 

 


Die genaue Verteilung der Farben habe ich in Wikipedia gefunden:

drei hell-gelbe Streifen, einer hinter dem Kopf, einer direkt vor und einer nach der Taille
 Gartenhummel  –  Bombus hortorum (1)

1

2

3

4

 

 

 

 

Wiesenhummel

 

Die andere bekannte Hummel ist die „Wiesenhummel“, sie ist kleiner als die Gartenhummel und hat einen orangeroten Hintern. Auch sie verlässt ab März ihr Winterquartier und macht sich auf die Suche nach einem Nistplatz, der in den seltensten Fällen auch ein unterirdisches Mäusenest sein kann.

 

 

 

Auch hier erhalten wir durch Wikipedia die Verteilung der Farben:

ein gelber Streifen hinter dem Kopf, teilweise ein zweiter Streifen nach der Taille, orange/hellrotes Rumpfende
 Wiesenhummel  –  Bombus pratorum (1)

5

678

 

 

 

 

Aber jetzt mal ganz ehrlich. Wenn ich mir so die Verteilung der Farben anschaue, muss ich zugeben, dass ich nicht darauf achte, wie viele gelbe bzw. schwarze Streifen eine Hummel hat. Nur wenn ich mir die Farbe des Hinterteils ansehe, erkenne ich, dass es einen andere Hummel ist, als die, die ich gestern gesehen habe 😉

Kommen wir nun zu der immer wieder gestellten Frage: „Stechen Hummeln?“

Und könnt Ihr sie beantworten? Nach meinen Recherchen kann ich Euch sagen… ja, das tun sie. Sie sind aber weitaus harmloser als Wespen oder Bienen. Hummeln haben alle einen Stachel und benutzen diesen, wenn sie sich bedroht fühlen. Der Stich tut höllisch weh und ist für Allergiker genauso gefährlich, wie der von Wespen.

Also Ihr Lieben da draußen. Wenn Ihr eine Hummel seht, lasst sie einfach in Ruhe. Ihr könnt Sie beobachten und fotografieren, dann passiert Euch auch nichts. Dies gilt natürlich auch für alle Wespen und Bienen.

Zum Abschluss meines Beitrags habe ich noch ein schönes Gedicht gefunden, dass ich Euch nicht vorenthalten möchte. In diesem Sinne wünsche ich einen schönen Start in den Frühling und viel Spaß bei Euren Ausflügen in die Natur oder beim Instand setzen Eures Gartens!

Beste Grüße
Y. Alipas

Eine kleine dicke Hummel
fliegt mit viel Gebrummel
durch die frühlingshaften Lüfte,
die da ist voller Düfte!

Sie einen Landeplatz erspäht,
der mitten in einem Garten steht.
Eine große gelbe Blüte zieht sie magisch an –
Sie darauf gut landen kann!

Wenn sie dann gelandet ist,
sie erst einmal vom süßen Nektar frisst!
Das heißt – nein,
sie füllt alles in ihre Vorratstaschen hinein!

Sie sich dann erhebt mit viel Gebrummel,
die kleine dicke Hummel!
Will nun nach Hause eilen,
um ihr Futter zu verteilen!

Wenn die kleine dicke Hummel fliegt,
hat der Frühling über den Winter gesiegt!

(Doris Göhring)
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