„Tanz ist die Grazie des Körpers und die Poesie der Seele“

Liebe Leser!

Für mich bedeutet Tanzen genau das. Eine Bewegung, die nach außen trägt, was man im Inneren fühlt. Dabei ist es unwichtig, ob die Bewegungen schnell und angespannt oder langsam und fließend. Denn so unterschiedlich Tänze sind, so vielfältig sind die Emotionen, die dahinter stecken.

Ich liebe und lebe das Tanzen schon eine ganze Weile. Als ich noch sehr klein war, habe ich gerne anderen dabei zugesehen, später dann selber damit angefangen. Zuerst nur Zuhause vor dem Spiegel, wo ich mir eigene, sogenannte Tänze, ausgedacht habe. Die ersten „richtigen“ tänzerischen Erfahrungen sammelte ich dann in der Tanz-AG meiner damaligen Schule, der ich in der 7. Klasse beigetreten bin. Hier wurden verschiedene Stile wie Pop, Breakdance oder Rock’n’Roll in Gruppen erlernt und jedes Jahr bei einer großen Aufführung präsentiert. Ich lernte den Tanz immer mehr kennen, aber „nur“ das reichte mir nicht. Deshalb fing ich wenig später, zeitgleich zur AG, in einer Tanzschule mit dem Standardtanz an. Und obwohl es auch um Tanz ging, war das was ganz anderes. Beim Paartanz kommt es viel auf die Haltung an und natürlich auch auf die Harmonie zwischen den Partnern. Sie tanzen in einer zueinander gewandten Haltung und stehen körperlich immer in Verbindung. Und die Dame wird vom Herr geführt. In der Regel zumindest, ich war da immer etwas stur 😉

Als ich nach dem Abitur die Tanz-AG hinter mir lassen musste und auch ich auch im Paartanz nach zwei erfolgreichen Jahren alle Level durchgetanzt und erreicht habe, war erst mal Schluss. Aber ganz mit dem Tanzen aufhören? Für mich keine Option. Es musste also was Neues her. Und dann wurde Hip Hop der Tanz, dem ich mich lange widmete. Hip Hop ist oft laut, hart und schnell. Und so sind auch die Bewegungen. Es soll unter anderem Stärke und Selbstsicherheit aus. Einmal die Woche trainierte ich in der Tanzschule mit anderen Mädels und unserer Trainerin und nahm gemeinsam mit Ihnen an vielen Wettbewerben teil. Die waren leider nicht immer so erfolgreich, aber das war für uns auch nicht so wichtig. Zusammen lernen und Spaß haben, das war für uns der größte Erfolg.

Durch meinen Umzug nach Köln, musste ich dann auch erst mal mit dem Tanzen aufhören. Aber es ist trotzdem immer gegenwärtig. Denn all diese Erfahrungen, Menschen und unterschiedliche Tanzstile haben mich geprägt und mich nur in meiner Liebe zum Tanz bestärkt.

Tanz erzählt eine Geschichte. Ganz ohne Worte. Und so werden viel mehr Emotionen ausgedrückt, als die Sprache es je könnte.

Das beweist auch die Tanzgruppe „Attraction“, die 2013 bei „Britain’s got talent“ mitgemacht hat. Seht selbst!

Beste Grüße,

Roxana Wall

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