„Im neuen Jahr wird alles anders!“ – Gute Vorsätze und ihre Lebensdauer

Liebe Leser!

Wie meine Kollegin in ihren Beitrag „Feuerfeste und Jahresreste“ schon angerissen hat, gibt es jedes Silvester „Reste“ aus dem alten Jahr, die man immer noch mit sich rumschleppt oder ganz schnell hinter sich lassen will. Und es gibt die Vorsätze für das neue Jahr. Die man endlich in die Tat umsetzen wird. Die paar Tage, die wir uns jetzt schon im Jahr 2014 befinden, können allerdings schon ausgereicht haben, dass gute Vorsätze schon lange aus unseren einst mit riesiger Motivation gefüllten Gedanken verschwunden sind und tief vergraben wurden. Und vermutlich erst wieder hervorgeholt werden, wenn der nächste Jahreswechsel ansteht.

Es sind die üblichen Dinge wie mehr Sport treiben, gesünder essen oder weniger Geld ausgeben, die wir uns strikt vornehmen und unbedingt endlich machen wollen. Doch bis dahin ist es oft ein weiter Weg, auf dem viele Hürden lauern. Das reden wir uns zumindest ein. Denn oft ist die einzige Hürde die eigene Person. Und sich selbst zu überwinden ist oft schwieriger als jede andere Hürde zu nehmen. Aber um uns das nicht eingestehen zu müssen (obwohl wir es ganz genau wissen) schieben wir unseren nicht erreichten Ziele auf anderen Hürden. Keine Zeit, kein Geld, keine passenden Angebote. Und damit bleiben Vorsätze Vorsätze. Ohne umgesetzt zu werden. Und wir sind oft enttäuscht, es wieder einmal nicht geschafft zu haben. Trösten uns aber mit dem Versprechen, es im nächsten Jahr erneut anzugehen und dann auf jeden Fall durchzuziehen.

Um diesem Teufelskreis zu entkommen, habe ich mir vorgenommen, mir einfach nichts mehr vorzunehmen. Zumindest nicht explizit zum Jahreswechsel. Dadurch stehe ich nicht so unter Druck und bin deshalb dann auch nicht so enttäuscht, wenn ich etwas nicht durchziehe. Außerdem denke ich, dass die Dinge, die ich wirklich will, ohnehin fast wie von selbst laufen. Natürlich gibt es noch immer Sachen, die ich vor mir her schiebe, aber trotzdem führt das „Keine-Vorsätze-haben“ bei mir seit dem öfter dazu, dass ich mehr tue als nur darüber nachzudenken. Und so feier ich zum Jahreswechsel einfach das, was ich im vergangenen Jahr alles geschafft habe, anstatt mich vor dem zu drücken, was im neuen kommt.

Wie steht ihr zu Vorsätzen fürs neue Jahr? Habt ihr welche und vor allem schafft ihr es, ihnen nach zu kommen? Oder lebt ihr zufrieden ganz ohne Vorsätze? Ich freue mich auf Eure Kommentare 🙂

Beste Grüße,

Roxana Wall

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