Making of…Hinter den Kulissen (Imagefilme der Stadtbücherei Hilden) – Teil 1

Plakat Imagefilme

Liebe Leser,

einige haben es sicher schon  mitbekommen. Bei uns werden kleine Imagefilme gedreht. Die Dreharbeiten sind fast abgeschlossen, einige Szenen müssen noch nach und nach gedreht werden.
Wie aber läuft ein Filmdreh überhaupt ab? Bei uns war es wie folgt: Zuerst stand die Idee. Es sollten Imagefilme entstehen, in denen gezeigt wird, was die Stadtbücherei Hilden alles zu bieten hat.

Vorbereitungen für den Dreh der Imagefime

Unser Schülerhelfer Stefan und ich (Iris Bollwerk) setzten uns erst einmal zusammen und sammelten, was wir alles filmen wollten. Auch die konkreten Szenen wurden durchgesprochen und welche Effekte hinterher eingebaut werden sollten. Während des Gesprächs wurde relativ schnell klar, dass wir sehr viele Szenen drehen würden. Mir war am Anfang noch nicht klar, wieviel Arbeit dann auf uns zukommen würde. Stefan sollte filmen und meine Aufgabe war es, alles zu organisieren. Ich erstellte eine Liste mit den Szenen, die wir drehen wollten.

Die Werbetrommel wird gerührt

Danach überlegte ich mir eine Werbemaßnahme, um die Leute zum Mitmachen zu animieren. Klar habe ich da vor allem an unsere Kunden gedacht. Eigentlich hatte ich ein Plakat erstellt (siehe Foto oben) Aber der Druck dieses Plakats erledigte sich schnell. Wieso? Ich hatte schon einige Leute im Kopf, die ich mir als Darsteller für die bestimmten Szenen vorstellen konnte. Dies waren zum größten Teil Kunden, die häufig im Haus sind. Deshalb wurden sie einfach von mir angesprochen. Und schon nach einem Tag hatte ich viele Leute als Darsteller für die Imagefilme gewonnen. Als ich den Dreh der Imagefilme als Aufgabe übernommenn habe, war es meine größte Sorge, dass die Leute nicht mitmachen würden. Aber dies hat sich überhaupt nicht bestätigt. Ich war sehr glücklich darüber. Um den Leuten den Dreh zu erleichtern, habe ich damals Einzeltermine abgesprochen. Ich bin dabei von der Erfahrung ausgegangen, dass es schwer ist, viele Leute „unter einen Hut zu bekommen“. Wir drehten daher meistens 1 oder 2 Szenen am Tag und auch nicht jeden Tag.

Erlebnisse beim Dreh der Imagefilme

Wir hatten viele Szenen zu drehen und viele waren auch mit Aufwand verbunden. Teilweise war es so geplant, dass die Leute hinterher an einem anderen Ort zu sehen sind. Zuviel möchte ich an dieser Stelle nicht verraten. Es soll bis zur Veröffentlichung weiter spannend bleiben. Jedenfalls erfordern solche Dreharbeiten auch einen enormen Aufwand. Wenn Leute an einem anderen Ort zu sehen sein sollen, dann müssen das Kamerateam und die Darsteller auch dort hinfahren oder einen Greenscreen aufbauen. Wobei der Greenscreen eher nur eine „Notlösung“ ist, da das Zusammenschneiden der Filme hinterher aufwändiger wird. Alternativ kann auch eine Kulisse aufgebaut werden. Auch dieses haben wir in einigen Szenen gemacht.

Bei einer Szene hat uns ein Darsteller von sich aus angeboten, diese bei ihm zu Hause zu filmen. Leider wurde der Darsteller aber krank und ein anderer Stammkunde ist eingesprungen. Da ich nicht direkt fragen wollte, ob wir die Szene bei ihm zu Hause drehen können, mussten wir dann auch eine Kulisse dafür hier aufbauen. Nun kommt aber auch noch eine lustige Geschichte dazu:

Ich hatte also die Vorstellung, dass bei dem neuen Darsteller auch das Zuhause als Kulisse dienen könnte, aber traute mich nicht zu fragen. Meiner Meinung nach wäre ich da sehr in die Privatsphäre gegangen und ich wusste nicht, ob es für die Kunden in Ordnung ist.  Trotzdem fragte ich die Frau „durch die Blume“. Das Ganze lief wie folgt ab und ich amüsiere mich darüber immer noch:

Ich (zur Frau des Darstellers): „Gut, dass Ihr Mann bei den Imagefilmen mitmacht. Ein Herr konnte nicht mitmachen, da er einen Notfall in der Familie hatte. Er hatte uns für die Szene angeboten,dass wir es bei ihm zu Hause drehen. Aber nun bauen wir dann eine Kulisse auf. Das ist zwar aufwändiger, aber auch okay.“

Frau des Darstellers: „Okay.“ (Mein Gedanke: Schade, dass sie nicht angeboten hat, ihr Wohnzimmer als Kulisse zu nehmen)

Nun springen wir mal zeitlich um. Es wurde Nachmittag und der Herr kam in die Bücherei.

Ich (zum Darsteller): „Wir haben hier kurz eine Kulisse aufgebaut, die aussieht wie ein Wohnzimmer. Wir hatten ja einen Darsteller, der leider aufgrund eines Notfalls absagen musste. Er wollte uns auch sein Wohnzimmer zur Verfügung stellen, aber nun haben wir hier eine Kulisse aufgebaut. Sieht doch gut aus, nee?“

Darsteller: „Wir hätten ja auch unser Wohnzimmer nehmen können. Weit hätten wir es ja nicht bis zu unserer Wohnung  gehabt.“

Ich (zum Darsteller): „Ich hatte Ihre Frau so „durch die Blume“ gefragt, aber sie ist da nicht drauf eingegangen. Dann habe ich besser nicht nochmal direkt gefragt.“

Darsteller: „Das hat sie mir nicht erzählt. Das kriegt die erst einmal von mir zu hören. Ich werde sie erstmal antexten.“

Ich (zum Darsteller): „Ich habe sie ja auch nicht direkt gefragt. Das ist schon gut so. Trotzdem danke.“

Das war es erst einmal vom Making of. Bald gibt es einen zweiten Teil. Dann könnt Ihr erfahren, wo wir überall waren und was sonst noch so passiert ist.

Beste Grüße,

Iris Bollwerk

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