Überlebenstipps im Supermarkt

Liebe Leser!

Wer kennt das nicht – samstags – einkaufen gehen ist eine Überlebenskunst…

Schon wenn man auf den Parkplatz fährt, denkt man sich „Wäre ich doch bloß nicht heute einkaufen gefahren“. Während man noch nach einem Parkplatz sucht, spielt man mit anderen Autofahrern „Autoscooter“, um in eine Parklücke zu kommen oder man hat schon mindestens 100 Leute überfahren.

Nachdem das Auto abgestellt wurde, macht man sich auf den Weg zu den Einkaufswagen. Hier muss man nun selbst aufpassen, dass einen nicht mindestens 10 Autos überfahren oder man von Mitmenschen angebrüllt wird „warum man ihm vors Auto läuft“.

Ist man bei den Einkaufswagen angekommen, zankt man mit Personen verschiedener Altersklassen um einen Wagen und muss noch aufpassen, dass man nicht Zahnabdrücke in Armen und Händen, so wie ausgeschlagene Zähne oder sogar blaue Flecken am Körper hat. Hat man nun endlich einen Einkaufswagen ergattert, quetscht man sich mit mehreren Personen durch den Eingang. Wenn man sich nun durch die vollen Regale geschlängelt und sich unter anderen Armen durchgeduckt hat, reiht man sich in die Megaschlange an der Kasse ein.

Hier und da hört man das Genörgel von Kindern, die nicht mehr stehen können oder von Personen, die bereits total entnervt sind, weil es so lange dauert, und der/die arme Mitarbeiter/-in, der/die schon Schweißperlen auf der Stirn stehen hat und eine Gedankenblase über dem Kopf aufploppt „Wann habe ich endlich Feierabend?“

Kasse (Mobile)

Nun ist man an der Reihe seine Lebensmittel auf das Band zu legen und bekommt von hinten den folgenden Einkaufswagen in den Allerwertesten geschoben, frei nach dem Motto „Mach mal schneller“.
Hat man seine Einkäufe wieder im Einkaufswagen verstaut und bezahlt, muss man ja wieder zu seinem Auto kommen. Hier muss man wie beim Hinweg Haken schlagen, um anderen Einkäufern aus dem Weg zu gehen.

Zum Schluss ist man selbst schweißgebadet und froh, wenn man wieder zu Hause ist und seine Einkäufe verstauen kann.

Hier kommen meine Tipps, wie man einen Samstagseinkauf ohne viel Stress bewältigen kann.

  • Zuerst ausschlafen
  • In Ruhe frühstücken
  • Einen Einkaufszettel schreiben, auf dem das Nötigste für das Wochenende steht
  • Meditieren
  • In Ruhe losfahren
  • Nicht um Parkplätze kämpfen, der nächste ist auch noch frei
  • Keinen Einkaufswagen nehmen, denn wir haben nur das Nötigste aufgeschrieben, hier reicht doch bestimmt ein Einkaufskorb… Oder? 😉
  • Sich in den Regalreihen Zeit lassen und andere evtl. mit einem Lächeln vorlassen
  • In der Megaschlange an der Kasse „Ruhe bewahren“ (anderes hilft hier auch nicht)
  • Den Mitmenschen, der einem mit dem Einkaufswagen in den Allerwertesten gefahren ist, mit einem leeren Blick anschauen und den Satz aus dem Film „The sixth sense“ „Ich sehe tote Menschen“ entgegen hauchen
  • Den Parkplatz überquert man am besten, indem man kurzfristig die Hand in die Höhe reißt und dem Fahrer damit signalisiert „STOP“. Die meisten reagieren darauf, wenn man auch einen völlig erschrockenen Blick aufsetzt, frei nach dem Motto „Oh mein Gott, oh mein Gott“
    Parkplatz (Mobile)
  • Wenn man nun vom Parkplatz fährt, hat man ein Lächeln auf dem Gesicht und kann total entspannt in das Wochenende gehen

Sollte alles scheitern, kann ich nur empfehlen, den Samstagseinkauf sein zulassen und lieber andere Projekte in Angriff zu nehmen. Zum Beispiel ein Besuch in der Stadtbücherei 😉
(habe ich schon mal erwähnt das ich Schleichwerbung liebe :D)

Zum Abschluss möchte ich darauf hinweisen, dass dieser Artikel zum Teil nach wahren Begebenheiten, zum Teil aber auch frei erfunden geschrieben wurde.

Beste Grüße,

Yvonne Alipas

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