Mir ist sooo langweilig …

Liebe Leser,

kommt das heute noch vor, dass Kindern während der Autofahrt langweilig wird – mit all‘ den technischen Geräten und Möglichkeiten, wie MP3-Player, Nintendo oder sogar einem Fernsehgerät in der Rückenlehne?

Ich kann mich noch gut an die Zeiten erinnern, als Kassettenrekorder und später CD-Player die Unterhaltungsmedien für Autofahrten waren und man des lieben Friedens willen, schon etwas genervt, sich auch noch zum x-ten Mal das „Törööö …“ von Benjamin Blümchen anhörte oder die CD mit den Kinderliedern, die wieder und wieder abgespielt werden musste.

Schön war’s immer, wenn wir gemeinsam gespielt haben: Spiele wie Autokennzeichen raten, „Ich seh‘ etwas, was du nicht siehst“, „Wer sieht als erste(r) den nächsten VW-Bus“ usw.

2012.08.19_A93_Gegenverkehrsbereich

Wie wäre es für Euch, bei der nächsten Autofahrt einfach mal wieder miteinander zu spielen?
Zum Beispiel:

Tieralphabet:
Zu jedem Buchstaben im Alphabet suchen die Mitspieler ein Tier. Der erste Fängt mit „A“ wie Affe an, dem zweiten fällt zu „B“ Bär ein oder auch Büffel, bei „C“ müsst Ihr vielleicht schon länger nachdenken …
Ihr könnt natürlich auch ganz andere Kategorien finden, die geraten werden können.

Was bin ich?
Ihr überlegt Euch im Stillen eine Person (es kann eine reale Person sein, eine Zeichentrickfigur oder ein Familienmitglied sein). Anschließend müssen alle anderen Mitspieler Fragen stellen, um die gesuchte Person herauszufinden. Nach z. B. zehnmal „nein“ ist das Spiel vorbei. In diesem Fall bekommt keiner der Mitspieler einen Punkt.

Rot ist meine Farbe
Der Spielleiter denkt sich eine Farbe aus und sagt: „Rot ist meine Farbe“. Alle Mitspieler suchen nun um sich herum oder draußen in der Landschaft nach roten Dingen, vorbeifahrende Autos ausgenommen. Für jeden Gegenstand bekommen die Mitspieler einen Punkt. Wenn der Spielleiter „Stopp“ sagt, werden die Punkte gezählt und das Spiel kann mit einer neuen Farbe weitergehen. Gewonnen hat am Ende der Mitspieler mit den meisten Punkten.

Märchenstunde
Jetzt ist Fantasie gefragt: Ein Mitspieler beginnt mit einem beliebigen Satz wie „Es war einmal vor langer Zeit, als ein Fischer in einem Bach angelte“. Der nächste setzt die Geschichte fort mit „Nach einigen Minuten verspürte er einen heftigen Zug an der Angelschnur“ und wieder der nächste „Mit einem heftigen Platsch fiel er ins Wasser … Abwechselnd wird die Geschichte weiter „gesponnen“ und Ihr könnt die lustigsten und abenteuerlichsten Geschichten erzählen.
(Als Quelle dienten die Webseite http://www.kidsaway.de und das Buch Spiel & Spaß beim Reisen von Alexandra Cavelius, München 1999).

Vielleicht verkürzen meine Anregungen die nächste (längere) Autofahrt mit Kindern!
Es grüßt

Birgit Halfkann

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