Katzen und Literatur

Liebe Leser!

„Ein Leben ohne Katzen und Literatur ist möglich, aber sinnlos!“
Dieser Spruch steht auf einem Poster, das an meiner Wand hängt. Er ist ohne Zweifel ziemlich passend, zumindest was mein Leben betrifft, es käme mir ohne Katzen und Literatur wirklich recht sinnlos vor.
Dass ich mit zwei Katzen zusammenwohne, wisst Ihr ja bereits aus meinem letzten Beitrag.

Katzen und Literatur passen hervorragend zusammen. Für mich gehört es zu den schönsten Momenten, wenn ich gemütlich mit einem Buch auf dem Sofa liege und von schnurrenden Katzen umgeben bin.

Katzen tauchen aber auch selbst in der Literatur auf.
Sehr bekannt ist zum Beispiel die Grinsekatze aus Alice im Wunderland von Lewis Carroll.

Grinsekatze (orig.: Cheshire Cat) von John Tenniel

Grinsekatze (orig.: Cheshire Cat) von John Tenniel – Wikimedia Commons

In „Traumjäger und Goldpfote“ erzählt Tad Williams eine abenteuerliche Katzengeschichte aus der Sicht des jungen Katers Fritti Traumjäger. Dieser erlebt auf der Suche nach der verschwundenen Katze Goldpfote einige erstaunliche Abenteuer und entkommt nur knapp gefährlichen Situationen.

Um einiges neuer und sicher nicht weniger spannend sind Warrior-Cats-Romane von Erin Hunter. Hinter diesem Namen verbirgt sich übrigens ein ganzes Team an Autorinnen. Sie erzählen von Katzen, die in der Wildnis in verschiedenen Clans zusammenleben und ihr Überleben sichern wollen. Mittlerweile gibt es drei Staffeln mit mehreren Büchern sowie einige Sonderausgaben.

Ein kurzes, aber sehr lustiges Buch kommt von Hanna Johansen und heißt „Ich bin hier bloß die Katze“. Die Hauskatze Ilsebill erzählt aus ihrer eigenen Sicht, was in ihrem Haushalt so passiert und welche komischen Eigenarten die Menschen doch an den Tag legen.

Sehr unterhaltsam erzählt Ralf Schmitz von seiner Katze Minka in „Schmitz‘ Katze“. Die dort geschilderten Erlebnisse erscheinen ziemlich absurd, aber wenn man selbst mit Katzen zusammenwohnt, weiß man, wie treffend hier das Leben mit Katze beschrieben wird. Meine Lieblingsstelle ist die Beschreibung der Salamibrotjagd. Hier lohnt sich auch das Hörbuch.

Wenn Ihr noch andere literarische Katzen und Kater kennt, die ich in diesem Beitrag nicht untergebracht habe, schreibt doch einen Kommentar! 🙂

Beste Grüße,

Nathalie Funda

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4 Kommentare zu “Katzen und Literatur

  1. saetzeundschaetze1 17. August 2013 um 13:13 Reply

    Wenn ich mich nicht täusche, bezieht sich das Original-Zitat jedoch auf einen Hund. „Ein Leben mit Mops ist möglich, aber sinnlos.“ Von Loriot. Aber ist natürlich auch okay, wenn das Zitat auf die Katz gekommen ist.

    • Fu 20. August 2013 um 15:03 Reply

      Das ist in der Tat richtig. Das genannte Loriot-Zitat gibt es mittlerweile in etlichen Varianten, da es ja eine große Zahl an Dingen gibt, ohne die das Leben sinnlos erscheinen kann.

  2. Kitiamara 17. August 2013 um 13:51 Reply

    „Lebensansichten des Katers Murr“ von E.T.A. Hoffmann
    „Nero Corleone“ von Elke Heidenreich
    „Felidae“ von Akif Perincci
    „Maurice, der Kater“ von Terry Pratchett
    …und natürlich „Simon’s Cat“ 😀

    • Fu 20. August 2013 um 15:02 Reply

      Danke für die Ergänzungen! Besonders Simon’s Cat finde ich total klasse!

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