Besuch im Zoo

Liebe  Leser,

wann waren Sie denn zuletzt im Zoo?

Meine Familie und ich gehen gerne und oft in Zoos. Einen wirklichen Lieblingszoo haben wir zwar nicht, aber der Kölner Zoo ist uns sehr wichtig. Dort hatten mein Mann und ich nämlich unser erstes Date. 🙂
Daher „müssen“ wir jedes Jahr Mitte Mai  in den Kölner Zoo. So auch dieses Jahr.

Da sich der Wetterbericht nicht sicher war, ob wir nun Sonne oder Regen erwarten dürfen, sind wir bewaffnet mit Regenschirmen und Regenkleidung am Pfingstwochenende in den Zoo gefahren. Da an den Wochenenden der Zoo eigentlich immer überfüllt ist, waren wir direkt um 9.00 Uhr an der Zoo-Kasse. Das war ganz gut, denn um diese Zeit hatten wir freie Auswahl auf dem Parkplatz und der Zoo war auch noch leer.

Für uns gab es dieses Jahr viel Neues zu sehen, denn der Zoo hat umgebaut. Die hässlichen Verkaufsstände sind jetzt tollen Häuschen gewichen, es gibt ein ganz neues Revier mit Ameisenbären und der Spielplatz ist jetzt einmalig.

Wie jedes Kind war meine Tochter Robyn von den Erdmännchen begeistert. Es waren zwar nicht viele zu sehen, aber die drei, die sich gezeigt haben, sind wie wild durchs Gehege gelaufen. Netterweise aber immer an der Glasscheibe entlang. 🙂

Wie jedes Kind liebt Robyn Enten. Also musste der Teich, an dem mein Mann und ich ehrlich gesagt nur kurz vorbei gehen wollten, genauestens bestaunt werden.  Von Robyn kam immer wieder ein „Quak quak, da!“. Ich glaube, ich habe hundertmal sagen  müssen: „ Ja, Robyn, da sind Enten, ich weiß…“

Auf das neue Ameisengehege haben wir uns besonders gefreut.  Da  wir letztes  Jahr dafür gespendet haben,  wollten wir uns das ganze natürlich endlich mal anschauen. Die beiden Tiere haben uns auch den Gefallen getan und sich direkt an der Zuschauerscheibe aufgehalten. So groß habe ich mir die Ameisenbären gar nicht vorgestellt. 🙂 Am Ameisenhaus hängt eine Spendergedenktafel, auf der wir den Namen meines Mannes natürlich gesucht und gefunden haben. Da waren wir richtig stolz auf uns! 🙂

Leider haben wir an dem Tag weder im Regenwaldhaus noch im Urwaldhaus Tiere gesehen. Die Gorillas und Bonobos waren alle im Außengehege und daher nur von weitem zu sehen. Dafür haben sich aber dieses Mal die Tiger gezeigt.

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Danach kam allerdings das Beste: der Spielplatz.
Robyn hat den Spielplatz gesehen und sich für nichts anderes mehr interessiert. Elefantenbaby? Kein Interesse. Dabei wollten wir uns eigentlich das „neue“ Elefantenbaby mal anschauen. Aber nichts da, Spielplatz ist wichtiger.

Der Spielplatz ist jetzt einfach nur toll. Leider ist die Lokomotive nicht mehr da, aber die neuen Möglichkeiten sind super. Die Schaukeln haben sogar eine Kette, die man vor die Schaukel machen kann. Somit sitzen die Kleinen sicher und können richtig hoch schaukeln. Für meinen kleinen Wildfang ist das genau das Richtige.

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Nach dem Spielplatz war unser Töchterchen aber K.o. Sie wollte nur noch in den Kinderwagen und in Ruhe gelassen werden. Also sind wir an den restlichen Tieren nur kurz vorbei gegangen. Den Hippodom konnten wir uns aber sparen. Die drei Hippos lagen nämlich faul draußen auf der Wiese und haben sich gesonnt.

Schnell noch das obligatorische Zoo-Foto gekauft und dann ging es nach Hause. Genau zur richtigen Zeit. Petrus hatte sich nämlich doch entschieden, dass es lieber warm und sonnig wird und hat damit die Menschen in den Zoo gelockt. Der Platz vor den Kassen war jedenfalls voll.

Nach fünf Minuten im Auto hat Robyn tief und fest geschlafen. Das war ein rundum schöner Vormittag.

Beste Grüße,

Melanie Schulz

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