Maschenwahnsinn

Hallo liebe Leser,
ist Stricken nur etwas für alte Menschen? Nein, das finde ich nicht. Ich selber bin nämlich auch „erst“ 32 Jahre und habe nun das Stricken für mich entdeckt. Angesteckt wurde ich durch Freundinnen, die während unserer Rollenspielrunde mit dem Stricken angefangen haben. Beide sind sogar erst Mitte 20. 🙂
Da ich im Teenageralter das letzte Mal gestrickt habe, habe ich mir Hilfe bei Youtube gesucht – da gibt es viele gute Videoanleitungen. Inzwischen habe ich mir auch ein paar Bücher bei uns ausgeliehen, die mir auch schon gute Ideen geliefert haben.

Wolle und Stricknadeln hatte ich noch zu Hause und schon kam die erste Frage auf: „Wie wird die erste Reihe gestrickt?“ Ich schaute mir das erste Video an und lernte, dass die Profis von „eine Reihe anschlagen“ sprechen.

Weitere Videos folgten, woraufhin der Anfang, die ersten Maschen und bereits ein paar Muster gestrickt waren. Dies ist mein erster Versuch mit verschiedenen Strickmustern: erste Musterversuche

Hier war ich richtig „mutig“ und habe ein schönes, aber auch schwieriges Muster mit Farbwechsel versucht. Für meinen ersten Versuch sah es gar nicht so schlecht aus:schwieriges, aber schönes Muster

Ein paar Tage später wollte ich nun nicht mehr „nur“ testen, sondern auch etwas stricken, was ich nicht wieder auftrenne. Also ging ich ins nächste Wollgeschäft, um mir dort schöne Wolle auszusuchen und einen Schal zu stricken. Dort erfuhr ich dann erst, dass man bei verschiedenen Wollstärken (Dicke der Wolle) auch verschiedene Nadeln braucht. Ich kann Euch nur empfehlen, für die Anfänge dickere Wolle zu nehmen und somit auch dickere Nadeln zu nehmen. Je dicker die Wolle und Nadeln, umso größer sind die Maschen. Auf der Banderole der Wolle findet man die Angabe, welche Nadeln man für die Wolle benötigt. Außerdem steht dort auch, ob die Wolle in die Waschmaschine darf oder nicht.
Ich entschied mich für eine rote Wolle, aus der ich einen Schal stricken wollte. Im Bus zum Betriebsausflug strickte ich dann schon fleißig und hatte direkt ein paar erfahrene helfende Hände, die meine verlorenen Maschen wieder aufgereiht haben. 🙂 Die Farbe des Schals gefiel meiner Kollegin Sonja Tewes so gut, dass sie scherzhaft sagte: „Das ist genau meine Farbe“. Also entschied ich, ihr den Schal zu schenken, wenn er fertig ist. Nach ein paar Tagen war er fertig und Sonja Tewes hat sich sehr darüber gefreut, auch wenn man im Sommer nicht unbedingt einen Schal braucht. 🙂

Schal

Mein nächstes Projekt soll ein Würfelbeutel werden. Mal sehen, wie er mir gelingt. Ich werde Euch auf dem Laufenden halten. 🙂
Wenn Ihr auch strickt, schickt uns doch ein Foto mit Euren Sachen an stadtbuecherei@hilden.de

Ich wünsche Euch viel Spaß beim Stricken!

Beste Grüße,
Nora Heisterkamp

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