100 Jahre Stadtbücherei Hilden – Teil 2

Mehr als belesene Köpfe: Die Büchereileiter

.

Karl Adrian

Karl Adrian

Nebenamtlich in den ersten Jahren zuständig
Die Stadtbücherei Hilden hatte in den ersten
Jahren keinen hauptamtlichen Leiter. Laut alten
Dokumenten kümmerte sich Stadtsekretär Karl
Adrian im Nebenamt um die Belange der Bücherei.
Es ist anzunehmen, dass er nicht viel Zeit dafür
übrig hatte: Seine Tätigkeit in der Bücherei ist in
seiner noch vorhandenen Personalakte jedenfalls
nicht vermerkt.
Bei der Buchauswahl und -bearbeitung betreute
die staatliche Büchereiberatungsstelle Wuppertal
(später Düsseldorf ) bis 1939 die Bücherei Hilden.

Heinrich Strangmeier

Heinrich Strangmeier

Büchereileiter von 1930 bis 1945
Der Name Heinrich Strangmeier ist in Hilden heute
noch in vieler Munde, nicht zuletzt, weil ein Saal
nach ihm benannt ist. 1930 wurde er Hildens erster
hauptamtlicher Büchereileiter. Im Nebenamt hatte
er seit 1921 für einen systematischen Bestandsaufbau
und erweiterte Öffnungszeiten gesorgt. Er
blieb nach seiner Zeit als Büchereileiter der Stadt
treu, er wurde Dezernent für das Schul- und Kulturwesen.
Er setzte Zeichen, die nachwirken: Auf seine
Initiative erhielt die Stadt 1947 etwa ein Archiv.

Max Beier

Max Beier

Büchereileiter von 1946 bis 1971
Max Beier war 25 Jahre lang Leiter der Stadtbücherei
– und damit so lange wie kein anderer vor oder
nach ihm. Zu den Erfolgen des Diplom-Bibliothekars
gehören der Aufbau der Schülerbüchereien,
sein erfolgreicher Einsatz für die
Vergrößerung des Büchereiraumes mit Arbeitsplätzen
für Studierende, von denen reger Gebrauch
gemacht wurde, der Ausbau der Kataloge, die
Einrichtung der bewährt gebliebenen Freihandbüchereien
und die Entwicklung der Kinderbücherei.

Jutta Kötteritzsch

Jutta Kötteritzsch

Büchereileiterin von 1971 bis 1988
16.000 Bände standen in den Regalen der Stadtbücherei,
als die damals 28-jährige Jutta Kötteritzsch
im Mai 1955 in der Stadtbücherei anfing. Als sie
1971 Büchereileiterin wurde, war der Bestand auf
34.700 Bände angewachsen. 1988, als sie nach
über 30 Jahren Tätigkeit in der Stadtbücherei aufhörte,
lag der Bestand bei 76.400 Bänden.
Ohne meine zahlreichen Helferinnen hätte ich das alles
nicht geschafft“, ließ Jutta Kötteritzsch am Tag ihrer
Verabschiedung wissen.

Gabriele Belloff

Gabriele Belloff

Büchereileiterin von 1988 bis 2009
31 Jahre alt war Gabriele Köppen, später Belloff, als
sie im Juli 1988 Leiterin der Stadtbücherei wurde.
Als sie ihren Dienst antrat, sagte sie:
Für mich ist die Bücherei mehr als nur Bücher-Ausleihe, sie
spielt eine weitreichende Rolle im kulturellen
Leben einer Stadt.
Sie setzte anfangs ihr Hauptaugenmerk
auf Aktualität sowie auf Kooperationen
mit anderen kulturellen Institutionen. Ihr letzter
Arbeitstag in der Stadtbücherei war am 25. Februar
2009, ein Aschermittwoch.

Claudia Büchel

Claudia Büchel

Büchereileiterin seit 2009
Alle Angebote müssen sich an den Wünschen der
Kundinnen und Kunden orientieren“, sagt Claudia Büchel.
Ihr ist es wichtig, dass die Kunden bei der
Umstrukturierung des Medienbestands, Veranstaltungen
und Bestandsaufbau aktiv mit einbezogen
werden. Unter ihr haben die neuen Medien (Web
2.0-Aktivitäten) wie Facebook, Twitter und Blog
Einzug in die Bücherei gehalten. Sie setzt auf
die Ausweitung der Veranstaltungsangebote für
Kleinstkinder bis zur „Generation Plus“.

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Die Broschüre wurde von Christina Görtz erstellt und ist ab März 2013 auch in der Stadtbücherei erhältlich.
Die Fotos wurden freundlicher Weise vom Stadtarchiv zur Verfügung gestellt.

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