„Farb- und Typberatung“ – Was ist das denn?

Liebe Leserinnen und Leser,

am Freitag, 8. März findet bei uns ein Beautytag für Frauen statt. Die Kolleginnen haben da richtig tolle Sachen geplant, die hier im Blog noch vorgestellt werden. Unter anderem gibt es eine „Farb- und Typberatung“. Habt Ihr sowas schon mal mitgemacht?

Wer heute bei Wikipedia Farb- und Stilberatung eingibt, erhält folgende Beschreibung: „Üblicherweise wird zunächst mittels einer Farbanalyse die Zugehörigkeit der Beratenen zu einem bestimmten Farbtyp festgelegt wird. Darüber hinaus gibt sie anhand des festgestellten Typus und unter Analyse weiterer Faktoren (Figur, Kopfform, Körperbau etc.) Empfehlungen für die Umsetzung und Anwendung bestimmter Stile (z. B. „sportlich“, „seriös“, „auffallend“ usw.). Die Kundschaft rekrutiert sich außer aus dem privaten Bereich vor allem aus Firmen mit einer hohen Publikumsfrequenz (Banken, Kauf-, Modehäuser) sowie aus der Politik.“ (Wikipedia, Stand: 15.02.2013)

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Mein Frühlingspass (oben) und die kalten Sommerfarben (unten)

Meine erste „Farb- und Stilberatung“ fand am 26.02.2000 statt, d.h. vor ziemlich genau 13 Jahren. Angeboten wurde ein ganztägiges Seminar von der VHS und meine Freundin und ich nahmen gemeinsam teil. So ganz genau wussten wir nicht, was auf uns zukam und ließen uns überraschen.

Zuerst gab es einen großen Berg farbiger Tücher und die Seminarteilnehmerinnen (alles Frauen) sollten diese in vier Stapel sortieren. Anschließend tauschte die Dozentin noch einige Tücher aus und war dann mit dem Ergebnis zufrieden. Danach sollten wir alle den Stapel mit Tüchern auswählen, der uns am meisten ansprach. Zielstrebig ging ich auf den Stapel mit dunkelblau, rot und schwarz zu. Meine Freundin hingegen zu dem Stapel mit so hellen Farben in grün, gelb, beige und orange. Nee, dieser Stapel war mit Abstand der Schrecklichste für mich.

Jetzt kam Phase 2: Nacheinander wurden wir vor einen Spiegel gesetzt und uns wurden Tücher in gold und silber und anderen Farben umgelegt. Alle Seminarteilnehmerinnen kommentierten den wechselnden Anblick: Besser, schlechter, macht blass, die Augen strahlen, die Zähne wirken gelb. Auf diese Weise wurde deutlich, ob man zu den warmen (Frühling, Herbst) oder kalten (Sommer, Winter) Farben tendierte. Tatsächlich konnte man erkennen, ob jemand etwas stand oder nicht.

Irgendwann kam die Reihe an mich. Ich nahm auf dem Stuhl Platz und alle kommentierten mein Aussehen bei wechselnden Tüchern. Die waren sich immer einig, doch ich sah … nichts! Sobald man selbst auf dem Stuhl saß, schien man plötzlich eine andere Wahrnehmung zu haben! Sehr merkwürdig. Tja, was soll ich sagen: Mein Ergebnis war – für alle anderen – eindeutig: Ich war ein Frühlingstyp, d.h. helle, warme Farben. Und was meint Ihr, welcher der vier Stapel zu den Frühlingsfarben gehörte? Natürlich der, der meiner Freundin (übrigens auch ein Frühlingstyp) so gut gefallen hatte und mir gar nicht 😦

Wie Ihr Euch vorstellen könnt, war ich mit dem Ergebnis sehr unglücklich und nicht zufrieden. Also ignorierte ich die Typzuordnung und lief weiterhin in dunkelblau und schwarz herum. Einen Monat später jedoch hatten meine Freundin und ich einen Schminkkurs („Schminken leicht gemacht“) bei der VHS belegt und der wurde von der gleichen Dozentin geleitet. Dummer Weise konnte sie sich noch gut an uns erinnern und sie stellte gleich fest, dass ich gar nicht meine Farben tragen würde. Da das Make-Up auf den Farbtyp abgestimmt wurde, landete ich wieder bei Frühlingsfarben.

Nach diesem Seminar überwand ich mich und ging bei der nächsten Shoppingtour auf den Ständer mit hellen, warmen Farben zu, den ich bislang großräumig umgangen hatte. Ich probierte ein grünes Oberteil an und … meine Begleitung war begeistert! Tja, danach „fügte ich mich in mein Schicksal“ und stellte mühevoll meinen Kleiderschrank auf Frühlingsfarben um. Das dauerte natürlich seine Zeit und ich fühlte mich immer wohler in den Farben. Wer mich heute in orange, grün oder gelb sieht, kann kaum glauben, dass ich mal in der Dunkelblau- und Schwarzphase war 😉

Im vergangenen Sommer nahm ich ein zweites Mal an einer „Farb- und Typberatung“ teil. Dieses Mal mit einer anderen Dozentin. Sie bestätigte den Frühlingstyp, doch sah sie auch eine kleine Überschneidung zu den Sommerfarben. Das war eine Überraschung, denn damals hatte man eine Überschneidung mit dem Herbsttyp festgestellt. Sommerfarben erweiterten meine Farbpalette beachtlich, doch so richtig traue ich mich noch nicht da ran.

Vielleicht sollte ich noch eine dritte Meinung einholen und am 8. März an der „Farb- und Typberatung“ von und mit Reinhild Naumann teilnehmen… Was meint Ihr dazu?!

Beste Grüße
Claudia Büchel

P.S.: Die Beratung findet am 8. März von 16.00 bis 18.00 statt und kostet € 15,-. Anmeldungen sind ab sofort möglich unter 02103-72301.

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Ein Kommentar zu “„Farb- und Typberatung“ – Was ist das denn?

  1. […] Möchtet Ihr erfahren, wie eine persönliche Beratung ablaufen kann, schaut mal in den Beitrag von Claudia Büchel. Die Teilnahmegebühr beträgt € 15 und Platz ist für sechs […]

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