Zu Hilfe, der Deeg kommt!

Liebe Leser,

wie ihr ja wisst, sind wir seit einigen Monaten schwer beschäftigt, dass Internet für uns zu gewinnen und haben für Euch diesen Blog ins Leben gerufen. Das ist aber noch nicht alles: Wir haben inzwischen eine kleine Fangemeinde bei Facebook und seit einigen Wochen sind wir auch noch fleißig am twittern.

Damit wir das auch alles gut hinbekommen, haben wir von der Bezirksregierung Düsseldorf einen Coach zur Seite bekommen: Christoph Deeg. Er hat uns innerhalb der letzten zwölf Monate dreimal besucht und uns einige Tipps und Tricks verraten, wie wir uns noch besser in der Social-Media-Welt zurecht finden – und was wir alles können sollten, um Euch, liebe Leser, zu interessieren und vielleicht manchmal auch zu inspirieren.

… Im Grunde kommen wir klar …

das war die Aussage, mit der wir Herrn Deeg im vergangenen August begrüßt haben. Inzwischen sind wieder einige Monate vergangen, und im Dezember hatten wir unseren 3. und vorerst letzten Coachingtag. Jetzt müssten wir aber doch eigentlich alles können … oder?

Es ist gar nicht so einfach, drei sehr unterschiedliche Internet-Plattformen zu bedienen und oft fragen wir uns: Haben wir genug Ideen? Wo nehmen wir die Zeit her, die wir zum recherchieren und schreiben der Artikel brauchen? Gefällt Euch überhaupt, was wir schreiben? Was interessiert Euch mehr oder garnicht? Sind es Blicke in den täglichen Büchereialltag, wollt ihr Spannung, Spiel und… na, Ihr wisst schon 😉

Also: Womit können wir Euch gewinnen?

Die Schulung ist die Theorie, gutes Handwerkszeug, aber in der Praxis haben wir vor allem ein Ziel:  Mit Euch die kunterbunte Welt des Internets zu entdecken.

Nach unserer Schulung hieß es jedenfalls nicht mehr: „Zu Hilfe, der Deeg kommt“, sondern „Der Deeg kommt zu Hilfe“ 🙂

Büchereiteam mit Christoph Deeg

Das Beste kommt zum Schluss – im nachfolgenden Teil noch einige Eindrücke der Kolleginnen:

Hilfäää! So viele neue Ideen, Anregungen, Plattformen. Mal fühlte ich mich überfordert, mal dachte ich „das schaffen wir schon“. Wir werden sehen, was die Zukunft für Bibliotheken im Allgemeinen und im Besonderen für die Stadtbücherei Hilden bringt. Sicher ist nur eines: es bleibt spannend. Lebenslanges Lernen ist angesagt. Aber wie schon erwähnt „im Grunde kommen wir klar“. So stürzen wir uns in die „Social-Media-Welt“. Man sieht sich (dort). (Nadine Reinhold)

Ich sehe dem allen mit großer Spannung entgegen. Im kommenden Jahr werden wir uns kritisch mit unserer bisherigen Struktur auseinander setzen und neue Wege festlegen. Auserkorenes Ziel ist es, mehr Zeit für die Web 2.0-Aktivitäten zu haben. Ich freue mich drauf und fühle mich manchmal schon ganz schön alt. (Claudia Büchel)

Vergesst die Bücher und lauft raus, dreht Videos mit den Experten eurer Stadt und katalogisiert YouTube… Hmm, das ist doch was komplett anderes. Ob er das wirklich so gemeint hat? (A. Kölbl)

Nach dem letzten Coachingtag habe ich festgestellt, dass wir zwar schon ganz gut gecoacht worden sind, aber trotzdem bei manchen von uns (mich eingeschlossen) noch ein paar Knoten im Kopfe gelöst werden müssen, damit die Arbeit im Web noch leichter von der Hand geht! Ich bin richtig gespannt, wo das ganze uns hinführt und wie die Arbeit in 5 – 10 Jahren aussehen wird! (Nora Heisterkamp)

Seit Herr „Rock’n’Roll“ Deeg zum letzten Coachingtag da war, ist bei einigen Kolleginnen das Wort „Cool“ wieder im Wortschatz aufgenommen. Er hat uns nicht nur mit Fachkompetenz, sondern auch mit Persönlichkeit beeindruckt. Wir haben viel über soziale Netzwerke gelernt und wissen noch immer nicht alles. Wir haben viel gelacht, mit und über uns, und können es noch immer. Wir waren motiviert und sind es noch weiterhin, auf unserem Weg, die Netzwerke der Welt zu erobern. (Stephanie Koopmann)

Es war gut, dass wir mehrere Coachingtage mit einigem Zeitabstand dazwischen hatten. Ich finde, bei dem letzten Coachingtag hat es irgendwie „Klick“ gemacht und man konnte die letzten Feinheiten, Tipps und Änderungsvorschläge auch wirklich verinnerlichen, verstehen und übernehmen. Unser Web2.0-Verhalten und vor allem das Fordern der Leute „da draußen“ ist seit dem letzten Termin besser geworden – es hat sich auf eine höhere Ebene verschoben. Ich bin gespannt, was die Zukunft in dem Bereich bringt und wie unsere Arbeit in 5-10 Jahren aussieht. Arbeitsumstellungen und neue Aufgaben finde ich sehr spannend! So wie wir heute sagen „Damals gab es noch Buchkarten“ werden in 5-10 Jahren evtl. solche Sätze fallen: „Damals wurden tatsächlich noch Lektorate und Katalogisate für Medien von den Mitarbeiterinnen selbst übernommen!“ 😉 Wir werden sehen… (E. Nowak)

Mir rauchte nach jedem Coachingtag der Kopf 😉 So viele Informationen und Ideen, die ich erst einmal sacken lassen musste. Für mich stellt sich die Frage, wie müssen wir unseren Arbeitsalltag ändern, so dass wir ALLEN gerecht werden. Aber dies klären wir im laufenden Jahr. Bis dahin bleibt es spannend 🙂 (Yvonne Adolphs)

Die Coachingtage waren schon sehr interessant und lehrreich. Im letzten Coachingtag wurde mir sehr klar, dass wir in Zukunft sehr viele neue Sachen lernen werden und auch sollen. Unser Beruf wird somit „lebenslanges Lernen“ erfordern. Als ich damals eine Ausbildung machte hätte ich nicht gedacht, dass ich mal so viele Möglichkeiten haben werde verschiedene Sachen auszuprobieren. Leider sehe ich teilweise noch ein zeitliches Problem, aber dieses wird sich in Zukunft bestimmt bessern. Ich bin gespannt, wie die Welt der Büchereien sich in den nächsten Jahren entwickelt 🙂 (Iris Bollwerk)

„Werden Sie zu Internetbewohnern“ dieser Satz geht mir seit dem letzten Coachingtag  nicht mehr aus dem Kopf. Seitdem stelle ich mir das Internet wie ein riesiges Haus mit unzähligen Etagen und Bewohnern vor. Herr Deeg hat uns die Schlüssel zu dem Haus mitgebracht uns aufschließen lassen und uns gezeigt wo man das Licht einschaltet, damit wir nicht im Dunkeln stehen. Er hat uns gezeigt, wo sich die Treppen befinden, damit wir die Etagen erkunden können. Mit Web 2.0 haben wir die Möglichkeit Menschen aus dem Haus kennenzulernen und Außenstehende einzuladen. Wir sollten nicht nur einen einzigen Raum bewohnen in dem wir uns sicher fühlen, sondern mutig sein uns in anderen Etagen umgucken um Teil der Gemeinschaft Internet zu werden. (Nina Bätzgen)

Zuletzt möchte ich mich auch noch anschließen: Wir haben noch viel vor uns, aber auch schon vieles geschafft. Das Internet soll für Euch und uns ein Gute-Laune-Erlebnis sein, deshalb wünsche ich mir, dass ihr Spaß an unseren Beiträgen habt. Ich persönlich zähle mich nicht zu den „Internet-Bewohnern“, sondern zu den „Internet-Besuchern“, aber das auf jeden Fall mit Herz!

Beste Grüße,

S. Tewes

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5 Kommentare zu “Zu Hilfe, der Deeg kommt!

  1. Martin 12. Januar 2013 um 11:21 Reply

    Hi zusammen,

    ich meine, ich habe das schon Mal irgendwo geschrieben, auf jeden Fall habe ich es Edda schon desöfteren gesagt. Bei all den vielen Bibliotheksblogs, die es so gibt, stecht ihr deutlich ins Positive heraus. Die persöhnliche Note in Euren Vorstellungen, aber auch die fundierten Infos sind spannend und charmant geschrieben. Sollten sich einige Bibliotheken als Vorbild nehmen.
    Und was den Herrn Deeg angeht, er sitzt mir gerade beim Zukunftsentwicklertreffen in Wuppertal gegenüber….da habt ihr schon den Richtigen am Start 😉

    Gruß
    Martin

  2. Te 12. Januar 2013 um 11:54 Reply

    Hallöchen Martin,

    vielen Dank für das tolle Lob, es tut echt gut, das zu hören! Auch wir haben unsere Vorbilder 🙂
    *Wink mit dem Zaun*
    Viele Grüße an Herrn Deeg und ein wunderschönes Wochenende Euch allen!

    Sonja Tewes

  3. Martin 12. Januar 2013 um 13:56 Reply

    Muss ich jetzt rot werden 😉
    Gruß
    Martin

  4. Te 15. Januar 2013 um 14:13 Reply

    Ja, bitte 😀

  5. Christoph Deeg 31. August 2013 um 18:17 Reply

    Hat dies auf Christoph Deeg rebloggt und kommentierte:
    Liebe Leser,

    mein Job macht wirklich großen Spass und obwohl ich immer wieder blogge und poste etc. ist es immer nur meine Sicht der Dinge, die Euch erreicht. Hier mal ein Blogbeitrag einer Institution, die ich berate und begleitet. Mittlerweile sind wir schon beim nächsten Schritt und bauen die ganze Bibliothek um…

    Ganz liebe Grüße

    Christoph Deeg

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