Es war einmal und wird einmal…

Guten Morgen, liebe Leserinnen und Leser!

Vielleicht ist ja einigen von Euch bereits bekannt, dass 2012 ein märchenhaftes Jahr ist, da vor 200 Jahren, genauer am 20.12.1812 die erste Ausgabe der Märchensammlung Kinder- und Hausmärchen der Brüder Grimm erschien.
Anlässlich dieses Jubiläums veranstalteten wir bereits im September unseren Märchenmonat mit der Ausstellung von Werken der Künstlerin Renate von Charlottenburg, die auch hier im Blog vorgestellt wurde und verschiedenen weiteren Märchenveranstaltungen.

Da sich das exakte Datum nähert und diese Jahreszeit zum gemütlichen Kuscheln und gemeinsam Märchen lesen perfekt eignet, möchten wir Euch hier noch ein paar Märchenbücher empfehlen.
Allerdings nicht die traditionellen Geschichten, sondern ein paar modernisierte Neufassungen!

Allein dieses Jahr gab es bereits zwei Schneewittchenverfilmungen im Kino, was ganz klar zeigt, dass Märchengeschichten nach wie vor gefragt sind.

Die deutsche Autorin Gabriella Engelmann hat einige tolle Jugendromane geschrieben, in denen sie bekannte klassische Märchen modern erzählt.
Ihr Erstling zu dem Thema ist „Weiß wie Schnee, rot wie Blut, grün vor Neid“. Jedem Märchenkenner sollte klar sein, welches Märchen hier neu erzählt wird! Natürlich ist es Schneewittchen. Hier allerdings ist ihr Name Sarah Sandmann. Eine missgünstige, eitle Stiefmutter hat sie trotzdem. Diese ist extrem eifersüchtig als Sarah die Modelkarrierre verwirklicht, von der sie selbst träumt. dass macht sie so wütend, dass sie auch vor Mord nicht zurückschreckt und so muss Sarah fliehen und kommt tatsächlich bei sieben Zwergen unter. Wer jetzt wissen möchte, was es mit diesen sieben Zwergen auf sich hat und ob Sarah wie in dem Märchen auch ihren Prinzen bekommt, der sollte dieses Buch unbedingt lesen!

Ein weiteres Buch derselben Autorin ist „Cinderella undercover“. Hier geht es um Cynthia Aschenbrenner, deren Vater nach dem Tod der Mutter eine neue Frau findet, die zwei nervige Töchter hat. Cynthia muss sich mit dem neuen Familienleben arrangieren und gleichzeitig ihren Traum verwirklichen, Kunst zu studieren.
Natürlich gibt es auch eine gute Fee, aber deren Identität soll hier noch nicht verraten werden.

In anderen Werken verarbeitet Gabriella Engelmann auch noch Rotkäppchen, Dornröschen und Frau Holle.

Wer sich für Skurriles und Phantastisches begeistern kann, dem sei „Ensel & Krete. Ein zamonisches Märchen“ von Walter Moers sehr empfohlen. Über den Kontinent Zamonien wurde bereits hier berichtet. Und wer sich lieber vorlesen lässt, dem sei besonders die Hörbuchfassung gelesen von Dirk Bach ans Herz gelegt!

Auch die amerikanische Autorin Alex Flinn hat sich schon mit der Modernisierung von Märchen beschäftigt und mit „Beastly“ eine moderne Version von Die Schöne und das Biest geschrieben, die auch verfilmt wurde. In „Kissed“ erzählt sie eine moderne Variante des Froschkönigs und in „Magical“ verarbeitet sie verschiedene Hexenmärchen.

Und wer mit diesen modernen Märchenfassungen nichts anfangen kann, für den gibt es noch die schönen klassischen Märchenfilme, die jedes Jahr in der Weihnachtszeit gesendet werden, allen voran natürlich „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“.

Märchenhafte Grüße,

N. Funda

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