Michael Sandel: Was man für Geld nicht kaufen kann

Bald neu im Bestand der Stadtbücherei: „Was man für Geld nicht kaufen kann“, ein Sachbuch von Michael Sandel.

In diesem Buch stellt der Autor Fragen wie: Darf ein Staat Söldner verpflichten, um Kriege zu führen? Ist es moralisch vertretbar, Leute dafür zu bezahlen, dass sie Medikamente testen oder Organe spenden? Dürfen Unternehmen gegen Geld das Recht erwerben, die Luft zu verpesten? Michael Sandel thematisiert, dass heute fast alles käuflich ist. Wollten wir das und wenn nein, können wir etwas dagegen tun? Die Regeln des Marktes haben fast alle Lebensbereiche infiltriert, lautet seine These, auch jene, die jenseits von Konsum und Mehrwert liegen sollten: Medizin, Erziehung, Politik, Recht und Gesetz, Kunst, Sport, Familie und Partnerschaft. Wie kann „der Markt“ daran gehindert werden, fast alle diese Lebensbereiche zu beherrschen? Wo liegen die moralischen Grenzen des Marktes? Wer sich für Fragestellungen wie diese interessiert, findet bei Youtube viele Vorlesungen von Michael Sandel.

Michael Sandel ist ein US-amerikanischer Philosoph. Er studierte und promovierte an der Universiät zu Oxford. Seit 1980 lehrt er Politische Philosophie an der Harvard Universität. (Quelle: Wikipedia)

Das Buch ist in diesem Monat erschienen bei Ullstein. 304 Seiten kosten 19,99 Euro.

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