Krabbelhilfe

Ich muss zugeben, dass ich Spielzeug liebe. Ich könnte Stunden in Spielzeuggeschäften verbringen und alles ausprobieren. Jeder „Test-Knopf“ muss gedrückt und jedes Teil genaustens bestaunt werden. Nun habe ich mit meiner Tochter Robyn endlich eine Ausrede, um mich im Spielzeugladen aufzuhalten und zu spielen. Kaufen darf ich aber nichts, dass sagt mein Mann 😦

Ich weiß natürlich, dass er recht hat und unsere Robyn nicht so viele Spielsachen braucht. Also wird nur geschaut …und gedrückt ….und getestet 🙂

An einem kindfreien Wochenende in Münster konnten wir uns aber doch nicht davon abhalten, zusammen in ein Geschäft zu gehen. Da gab es so viele schöne Sachen – und irgendwann hatte ich dann eine Ente in der Hand, um zu schauen, wozu diese eigentlich gut ist, als eine andere Mama auf mich zukam und ganz begeistert erzählte, dass diese Ente ihrem Sohn zum Krabbeln animiert hat.

Da ich nun mal ich bin, konnte ich dann meinem Mann dazu überreden, dass wir diese Ente unbedingt brauchen. 🙂

Um mal zu erklären, was das genau ist:

Die Ente hat Räder und hinten zwischen den Flügeln einen kleinen Knopf mit Sensor. Auf diesen Knopf legt das Kind (oder in unserem Fall die Mama) den dazugehörigen Ball. Die Ente freut sich und gibt „Quak, quak“ von sich, fängt an zu laufen und spielt die Melodie von „Alle meine Entchen“. Sobald das Lied zu Ende ist, öffnet sie ihre Flügel und der Ball fällt runter. Die Ente bleibt stehen, dreht den Kopf nach rechts und links und macht wieder „Quak“.

Ente zum Krabbeln lernen

Jetzt soll es eigentlich so sein, dass das Kind den Ball aufsammelt und der Ente wieder zwischen die Flügel legt. Damit sie sich wieder freut und alles wieder von vorne losgeht.

Nicht so unsere Robyn. Die gönnt der Ente nämlich nichts. Sobald die Ente in ihrer Reichweite ist, wird der Ball vom Rücken geklaut. Der Ball bleibt dann meistens irgendwo liegen und es wird mit der Ente gespielt. Robyn weiß ganz genau, wo dieser Knopf ist, und drückt drauf. Die Ente reagiert, bewegt die Räder, spielt das Lied und kommt kein Stück vorwärts. Denn Robyn hält sie lieber fest, reißt und zupft an ihr oder schmeißt sie um. Auch werden ganz gerne mal die Flügel auseinandergebogen. Und zwischendurch wird immer wieder der Knopf gedrückt: „Alle meine Entchen ….“

Wenn ich die Ente übrigens so stelle, dass sie nicht an Robyn vorbei kommt, wird die Ente leider total ignoriert.

Auch ist es ihr egal, was ich hinten drauflege: Bauklötzchen, Rassel, andere Bälle usw. Alles wird der Ente weggenommen und nichts wieder hinten draufgelegt.

Ist euch übrigens aufgefallen was Robyn nicht macht? Genau: Hinterher krabbeln. Da hat sich der Kauf gelohnt.

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