Dunkler November

Liebe Leser,

Es ist kalt. Es ist dunkel. Und es ist nass. Viele Menschen sind schlecht gelaunt – so kommt es mir zumindest vor, wenn ich durch die Fußgängerzone laufe oder an der Bushaltestelle auf den Bus warte, der bei der Eiseskälte natürlich auch wieder Verspätung haben muss.

In ein paar Tagen kommen die Lichterketten an die Fenster. Dann wird es zumindest ein wenig heller.

Der November ist irgendwie ein Monat, der es einem nicht leicht macht, ihn zu mögen. Oder?

Wenn ich als Kind klagte: „Mir ist kalt…“ dann wurde mir oft von den Erwachsenen geraten: „… dann mach Dir warme Gedanken!“

Damals fand ich diesen Spruch fürchterlich doof.

Heute sehe ich das etwas anders. „Warme Gedanken“ – das heißt nicht unbedingt, dass man an eine Heizung oder Ähnliches denken soll, das bringt tatsächlich nichts, ich habe es ausprobiert…

Aber wie wäre es, mal an die Menschen zu denken, die einem am wichtigsten im Leben sind? Ob es Eltern, Großeltern, Partner oder Freunde sind, allein der Gedanke an Menschen die man liebt oder einfach gerne hat, lässt es einem doch schon wärmer werden.

Es gibt sicher auch Personen, die einem wichtig sind, aber aus dem einen oder anderen Grund hat man sich schon lange nicht mehr gemeldet. Wie wäre es, dort mal wieder anzurufen? Eine vertraute Stimme zu hören löst oft eine Menge Freude aus und dann geben wir die Wärme sogar noch weiter! Wenn jeder darauf wartet, angerufen zu werden, dann klingelt nirgendwo ein Telefon.

Oder ein Abend mit Kerzenschein – nicht jeder hat einen Kamin daheim, aber eine kleine Kerze gibt auch Licht und Wärme! Dazu ein schönes Buch oder ein spannender Film und die Entspannung ist perfekt.

Auch für die Fußgängerzone hätte ich einen Tipp: Den Menschen, die einem entgegenkommen, einfach mal zulächeln! Ihr werdet erstaunt sein, wie häufig das Lächeln wieder zurückkommt!

Und wenn man müde und geschafft von der Arbeit nach Hause kommt, denkt man häufig, es geht einem nur alleine so und übersieht vielleicht, dass der Partner auch einen stressigen Tag hinter sich hat. Statt schlechte Laune zu verteilen, sollte man sich lieber in den Arm nehmen und dankbar sein, dass man sich hat!

In diesem Sinne wünsche ich Euch einen gemütlichen, warmen, hellen November!

Beste Grüße,

S. Tewes

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