Reingehört und bewertet: meine Top Ten der Hörbücher

Heute möchte ich gerne eine Art „Best of“ bereits gehörter Hörbücher vorstellen und mich in meinen noch folgenden Beiträgen eher einzelnen Stücken widmen, dann auch mit ausführlicherer Rezension.
Hier also meine Top Ten, wobei die Reihenfolge wahllos ist:

„Macho Man“ und der Nachfolger „Der Boss“ von Moritz Netenjakob, der als Autor und Sprecher fungiert. Es geht um den Deutschen Daniel, der sich in die Türkin Aylin verliebt. Was das für Probleme mit sich zieht, wenn ein deutscher Frauenversteher auf die türkische Kultur trifft, wird sehr lustig und frisch vom Autor beschrieben! Vor allem auch sehr spritzig und mit vielen unterschiedlichen Stimmlagen – und türkischem Akzent – gelesen!

    

„Plötzlich Shakespeare“ und „Mieses Karma“ von David Safier. „Mieses Karma“ wird von Nina Petri gelesen. Es geht darum, dass die Hauptfigur Kim im Jenseits erfährt, dass sie zu viel mieses Karma gesammelt hat. Sie wird wieder auf die Erde geschickt – allerdings beginnt sie ihr neues Leben als Ameise und muss sich durch gutes Karma „hocharbeiten“. Eine tolle und lustige Geschichte, von Nina Petri gut gelesen. „Plötzlich Shakespeare“ wird von Anneke Kim Sarnau und Christoph Maria Herbst gelesen. Und ich muss sagen: diese Kombination ist einfach unschlagbar gut! Und in Verbindung mit dieser tollen und witzigen Geschichte ein wirklich gutes Hörerlebnis! Zum Inhalt: Rosa lässt sich hypnotisieren, um von ihrer unglücklichen Liebe geheilt zu werden. Sie landet im Jahr 1694 und befindet sich im Körper von Shakespeare. Sie muss lernen, was wahre Liebe bedeutet, um in ihren eigenen Körper zurück zu gelangen. Doch das ist ziemlich turbulent und gefährlich!

   

„Hummeldumm “ von Tommy Jaud, Autorenlesung. Ebenfalls ein grandioses Hörvergnügen! Der Autor weiß eben am Besten, wie manche Textstellen betont werden sollen und welche Dialekte (und in diesem Buch gibt es viele!) die einzelnen Figuren haben! Tommy Jaud meistert die Rolle als Sprecher unheimlich gut, alle Gags passen punktgenau und die Dialekte sind der Wahnsinn! Dazu noch die witzige und frische Geschichte, wieder ein absolutes Hörvergnügen!
Zur Geschichte [Quelle Amazon.de]: Matze wird mit Freundin Sina in einem Kleinbus voller Bekloppter durch Namibia gekarrt – „neun Idioten in alberner Wanderkleidung“ angeführt von ihrem namibischen Tourguide Bahee. Als Matzes Fluchtversuch an der letzten Tankstelle vor der Namibwüste misslingt, ist die Katastrophe vorprogrammiert. Auf seiner Jagd nach Adaptern, Handynetz und Internetzugang taumelt Matze von einer Blamage in die andere und strapaziert seine Beziehung zu Sina bis zum Brechen.

„Erebos“ von Ursula Poznanski, gelesen von Jens Wawrczeck. Eine sehr spannende Geschichte um ein Computerspiel, welches Spielwelt und reale Welt vermischt – mit schlimmen Folgen! Ein Jugendhörbuch, welches jedoch auch für Erwachsene spannend und fesselnd ist! Sehr empfehlenswert, auch für Leute, die keine Computerspiele spielen!

„Der gehetzte Uhrmacher“ und „Der Täuscher“ von Jeffery Deaver, gelesen von Dietmar Wunder. Jeffery Deaver ist brilliant! Mit diesen beiden Hörbüchern (und dem Hörbuch „Die Menschenleserin“) hat er mich absolut überzeugt und gefesselt. Deaver versteht es, seine Hörer mit offenem Mund da sitzen zu lassen, weil er seine Geschichten so geschickt schreibt, dass man bis zum Schluss nicht weiß, wer der Möder ist oder wie es weiter geht. Gerade wenn man denkt, dass man weiß, wer der Mörder ist, gibt es überraschende Wendungen – ohne dabei jedoch abgedreht, unrealistisch oder nicht nachvollziehbar zu werden. Dietmar Wunder als Sprecher ist die perfekte Ergänzung als Sprecher. Seine Reihe mit dem querschnittsgelähmten Lincoln Rhyme, seiner Assistentin Amelia Sachs und der Körpersprache-Expertin Kathryn Dance ist bei vielen Leuten sehr begehrt!
Kurzrezension aus unserem Katalog zu „Der gehetzte Uhrmacher“: Der querschnittsgelähmte Lincoln Rhyme und seine Assistentin Amelia Sachs verfolgen die Spur eines Serientäters, der seine Opfer mit besonders perfiden Foltermethoden tötet. An allen Tatorten hinterlässt er eine laut tickende Uhr, um den langsam sterbenden Opfern ihre ablaufende Lebenszeit bewusst zu machen.
Kurzrezension zu „Der Täuscher“ [Quelle Amazon.de]: Amelia Sachs und Lincoln Rhyme stehen vor ihrer vielleicht härtesten Herausforderung. Ein skrupelloser Täter verübt Morde und Vergewaltigungen und vermag der Polizei ganz nebenbei hilflose Sündenböcke für seine Taten zu liefern. Rhyme und sein Team ahnen bald, dass Der Täuscher über einen uneingeschränkten Zugang zu privaten Daten verfügen muss, um seine Vorgehensweise zu planen. Bestsellerautor Jeffery Deaver ist ein glänzender Thriller über das Verschwinden des Privatlebens in einer schrankenlosen und unkontrollierten Informationsgesellschaft gelungen.

   

„Schmitz‘ Katze: Hunde haben Herrchen, Katzen haben Personal“ Autorenlesung von Ralf Schmitz. Der Comedian Ralf Schmitz ist ja ein quirrliger Kerl, aber er liest das Buch passend und gut vor. Eben so, wie er ist – aber er kann es auch am Besten vorlesen, hat er es ja nunmal selbst geschrieben. Mit viel Witz und Frische erzählt er von seinem Alltag als Herrchen. Da ich selbst Frauchen von 3 Katzen bin, habe ich so gut wie alles aus dem Buch auch schon selbst erlebt und man findet sich und seine Mietzen oft selbst wieder. Das Hörbuch bringt einen wirklich oft zum Lachen, aber am Meisten eher Katzenbesitzer/-liebhaber, wegen der Parallelen, die man entdecken kann. Geteiltes „Leid“ ist eben halbes Leid 😉

„Die Tribute von Panem – Tödliche Spiele“ von Suzanne Collins, gelesen von Maria Koschny. Spätestens durch den momentan laufenden Kinofilm dieses ersten Teils der Trilogie ist die „Tribute von Panem“-Reihe noch mehr in den Fokus gerückt. Im ersten Teil geht es darum, dass die 16-jährige Katniss bei den Hungerspielen zu einem Kampf auf Leben und Tod antritt, bei dem es nur einen Sieger von den 24 Teilnehmern geben darf. Ein spannendes Hörbuch, fesselnd vorgetragen von Maria Koschny.

Natürlich gibt es alle hier vorgestellten Hörbücher in der Stadtbücherei zum Ausleihen! 🙂

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