Tu Gutes und rede darüber – Ehrenamtliches Engagement

Haltende Hände von Fundraisingnetz auf flickr.com

Haltende Hände von Fundraisingnetz auf flickr.com

Es gibt viele Möglichkeiten seine Freizeit zu gestalten. Die Meisten denken da sicherlich an Hobbys wie Sport, Musik machen, Freunde treffen usw. Schön, wenn man solche Hobbies hat. Bei mir ist es z.B. so, dass ich sehr viele Hobbies habe und auch alle gerne mache. Eigentlich sollte man sagen, ich bin damit in meiner Freizeit völlig ausgelastet.

Irgendwann kam ich aber an dem Punkt, an dem ich mir mal wieder Gedanken machte, wie es anderen Menschen geht, die vielleicht sehr krank sind und sogar alleine. Menschen, die keine Hobbies mehr haben können, weil sie es körperlich und/oder geistig nicht (mehr) schaffen. Oder Menschen, die irgendwie anders benachteiligt sind. Bei mir entstand der Wunsch, solchen Leuten ein bisschen zu helfen, weil ich mir denke, dass auch kleine Taten etwas bewirken können (Zitat von Albert Schweitzer: „Das wenige, das du tun kannst, ist viel“). Durch die vielen Hobbies und meine hauptberufliche Tätigkeit musste ich schauen, was ich machen konnte und wieviel Zeit ich investieren wollte. Meine Entscheidung lag letztendlich bei 1 -2 Stunden pro Woche. Der Zeitaufwand erscheint dabei erst einmal relativ gering. Insgesamt sind es aber 4- 8 Stunden im Monat.

Die Entscheidung war nun gefallen, dass ich mich ehrenamtlich engagieren wollte. Es stand aber noch die Frage offen, wo ich mich engagieren wollte und konnte; wo Hilfe benötigt wird. Ich hatte keine konkrete Wunschvorstellung, wem ich helfen wollte. Deshalb schaute ich ins Internet und gab in der Suchmaschine „Google“ den Begriff „Ehrenamt Hilden“ ein. Ich fand eine gute Seite, auf der ich zahlreiche Informationen fand.

Hier ist der Link dazu:

Ehrenamtliche Tätigkeiten in Hilden

Meine Entscheidung fiel dann letztendlich auf den Verein „Nachbarschaftshilfe aktiv Hilden“. Ich trat mit der Ansprechpartnerin in Kontakt und wir sprachen darüber, wieviel Zeit ich investieren wollte und welche Tätigkeiten interessant für mich sein könnten. Somit kam es, dass ich einmal in der Woche zu einer älteren Dame gehe und dort mit ihr rede, Brettspiele spiele oder ihr im Haushalt helfe. Leider kann diese Dame kaum noch ihre Wohnung verlassen und ist froh, wenn sie mal Gesellschaft hat. Diese Hilfe leiste ich seit ca. einem Jahr.

Irgendwann trat der Wunsch bei mir auf, dass ich gerne auch eine ehrenamtliche Tätigkeit mit Kindern ausüben wollte. Seitdem bin ich zusätzlich einmal im Monat im Kindergarten und lese dort den Kindern ein Bildbuch vor.

Viele fragen sich bestimmt, warum ich mich ehrenamtlich engagiere. Eine Motivation habe ich oben bereits erwähnt und zwar einfach der Gedanke, dass man schon mit wenig Aufwand ein bisschen helfen kann. Hinzu kommt, dass sowohl die ältere Frau, die Kinder und deren Erzieherinnen sich sehr freuen, wenn ich mal wieder zu ihnen komme. Ich merke, dass viel Dankbarkeit zu mir zurückkommt. Das wiederum macht mich sehr glücklich.

Ein Zitat von Johannes Chrysostomus lautet: „Das wahre Glück besteht nicht in dem was man empfängt sondern in dem was man gibt.“

Dieses Zitat sagt genau das aus, was ich dabei empfinde, wenn ich meinen ehrenamtlichen Tätigkeiten nachgehe.

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