FaMI(lien)-Besuch bei Litfass

Heute vor einer Woche durften wir mit vier Kolleginnen die Buchhandlung Litfass in Dortmund besuchen. Dort bestellen wir viele unserer Bücher.

Litfass ist zwar kein Familienbetrieb, fühlt sich aber wie einer an. 🙂"Großraum"-Büro der Buchhandlung Litfass

Frau Heisterkamp, Frau Semm, Frau Bollwerk und ich (Frau Tewes) wurden herzlich empfangen. Die Buchhandlung, die vom Verkaufsraum eher klein gehalten ist, macht einen gemütlichen Eindruck. Die schönen, neuen Bücher lachen einem direkt entgegen und die Mitarbeiter strahlten uns ebenso freundlich an!

Wir wurden durch den Verkaufsraum in ein Hinterzimmer geführt. Eigentlich war es eher eine Schleuse in der ca. alle 2 Meter ein Schreibtisch stand, es handelte sich also quasi nicht um ein Großraum- sondern um ein Langraumbüro.

In diesem „Schlauch“ kommen alle unsere Buchbestellungen per Mail an. Später werden dort auch die Lieferungen kontrolliert. Alle anwesenden Mitarbeiter begrüßten uns einzeln, einige winkten uns schon vom anderen Ende des Büros zu.

Danach ging es dann zur nächsten Station: Wir mussten aus der Buchhandlung wieder raus und über einen Hinterhof in ein anderes Gebäude, das sich als altes Back- und Wohnhaus entpuppte! Über ein Treppenhaus gelangte man in eine Wohnung, die zu weiteren Büros umfunktioniert wurde (sogar eine Küche und ein richtiges Badezimmer mit Dusche waren noch dort – wer wünscht sich das in diesen heißen Sommertagen nicht?!?)

In einem dieser Büros sitzen bis zu drei Mitarbeiterinnen, die die bestellten Bücher in Folie binden – ja, manchmal braucht man für unsere Bestellungen wirklich viele helfende Hände 🙂

Mit dabei waren:

–       Herr Thönes, der Geschäftsführer und Chef des Litfass-Teams, der uns einige gute, neue Ideen mitgegeben hat

–       Frau Koch, die dafür sorgt, dass Arbeitsabläufe, vor allem auch in der EDV, „automatisch“ funktionieren (für alle anderen ;-))

–       Herr Hoffmann, der Mann für das Unmögliche: Er schafft es, Titel, die eigentlich nicht mehr lieferbar sind, in allen möglichen Fremdsprachen zu bestellen (zur Not auch mal aus dem Ausland)

–       Frau Adolph, die sich unter anderem damit beschäftigt, Ebook-Reader für Bibliotheken zu bespielen, so dass die Bibliothekskunden sie sofort nutzen können. Sie stellt auch Bücherkisten für Geburtstage zusammen, wie z.B. eine Piratenkiste mit Kostüm und passenden Büchern, Spielen und Einladungskarten, die die Bibliothek dann komplett geliefert bekommt und als Paket ausleihen kann!

Bei Kaffee, Wasser und Schokoladenplätzchen haben wir in einem dieser gemütlichen Wohnraum-Büros gesessen und einen Einblick in die Arbeitswelt einer Buchhandlung bekommen. Wer glaubt, dass in einer Buchhandlung „nur“ Bücher verkauft werden, liegt total daneben. Die bisweilen 20 Mitarbeiter haben unterschiedliche Aufgabengebiete, die für sich genommen auch nochmal total komplex sind. Wir haben auch mal wieder gemerkt, wie gut es sein kann, über bestimmte Arbeitsabläufe zu sprechen, weil es doch immer noch Möglichkeiten gibt, die die Arbeit vereinfachen können – wenn man nur mal darüber redet.

Insgesamt hatten wir den Eindruck, dass es nichts gibt, was für „Familie Litfass“ unmöglich wäre. Dieses Team würde es wahrscheinlich sogar schaffen, den berühmten Mann im Mond zu beliefern, wenn der dort oben eine Bibliothek hätte 🙂

Danke für den schönen Vormittag!

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Ein Kommentar zu “FaMI(lien)-Besuch bei Litfass

  1. […] Uhr: Eine neue Lieferung unserer Buchhandlung des Herzens ist gekommen 🙂 Große Freude, aber: Es sind insgesamt 7 Kartons voll mit Büchern und Medien, die […]

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