Computerspiel – Von der Idee bis ins Geschäft

Bild von flickr.com von david_a_lea

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Sicherlich habt Ihr Euch schonmal gefragt, wie Mario, Pokémon, Sonic und alle anderen Figuren auf Euren Bildschirm kommen.

Deshalb wollen wir heute mal darüber berichten, wie ein Computerspiel entsteht.

Vorab sei erwähnt:

Um ein PC-Spiel zu erstellen, werden viele Mitarbeiter benötigt und es dauert eine lange Zeit. Hinzu kommen die Kosten, die sehr hoch sind. Ein richtig gutes Spiel ist heute fast so aufwendig und teuer, als würde man einen großen Kinofilm drehen.

Nun aber zur Entwicklung:

In manchen Firmen gibt es 100 Mitarbeiter. Eine Firma beschäftigt verschiedene Berufsgruppen: Die Spielenentwickler (auch Game Designer genannt), die Programmierer, die Grafiker (2D und 3D) und manchmal auch Schauspieler.

Die Spielideen stammen von den Game Designern. Sie denken sich die Spielregeln aus und manchmal auch die Level. Dabei müssen sie Kompromisse mit den anderen Mitarbeitern schließen, da die Idee auch realisierbar sein muss. Wenn das Team sich einig ist, dann macht sich jeder an seine Arbeit.

Zwei Drittel der Firma besteht aus Grafikern. Es wird überlegt, wie die Spielwelt aussehen soll (Hintergründe, Figuren etc.). Die 2D-Grafiker fertigen erste Zeichnungen an. Danach erstellen die 3D-Grafiker das Gerüst der Figur. Dazu werden Punkte gesetzt, die miteinander verbunden werden, damit anschließend Flächen enstehen. Diese Flächen werden wiederum von den 2D-Grafikern mit Farben und Mustern ausgefüllt.

Nun fängt die Arbeit der Programmierer an. Sie schreiben das Spiel in einer speziellen Programmiersprache auf. Hierbei ist es wichtig, dass sie sehr genau arbeiten, da das Spiel sonst nicht funktioniert. Das Spiel wird sehr oft getestet und immer wieder müssen Fehler notiert und anschließend korrigiert werden.

Es gibt verschiedene Arten von Animationen. Bei der Methode Motion Capture (bedeutet soviel wie Bewegungsserfassung) werden Schauspieler benötigt. Sie synchronisieren Stimmen oder stellen die natürliche Bewegung der Figuren dar. Dazu ziehen sie einen Spezialanzug an, der überall leuchtende Punkte hat. Mit der Bewegung des Schauspielers bewegen sich auch die Punkte. Der Computer erfasst die Bewegung und diese werden dann auf die PC-Spielfiguren übertragen. Dadurch sieht alles sehr echt aus.

Wenn das Spiel fertig ist, dann kommt ein sogenannter Publisher zum Einsatz. Dies sind Firmen, die Computerspiele veröffentlichen und vertreiben. Sie suchen die Presswerke aus, in denen das Spiel auf die CDs geschrieben wird und bringen es dann auf den Markt. Durch diese Aufgabe sind die Namen der Publisher oft bekannter, als die Namen von den Firmen, die das Spiel entwickelt haben.

Wusstet Ihr übrigens schon, dass die beliebteste Spielfigur der Klempner Mario ist. Es gibt ihn bereits seit 25 Jahren. Außerdem hat er bereits 10 Einträge im Guinness-Buch der Rekorde, u.a. für die meist verkaufte Videospiel-Serie.

Und nun wünschen wir Euch viel Spass beim Spielen 🙂

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2 Kommentare zu “Computerspiel – Von der Idee bis ins Geschäft

  1. Kitiamara 11. August 2012 um 00:58 Reply

    Kurze Frage: Woher habt ihr diese Info, wie das funktioniert?

    • Bo 11. August 2012 um 08:55 Reply

      Hallo Kitiamara,

      die Infos im Blogbeitrag sind aus Recherchen im Internet und ein Teil konnte ich auch in einer
      Kinderzeitschrift nachlesen.

      Das Team der Stadtbücherei wünscht Dir noch ein schönes Wochenende.

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