Die einsame Insel – welches Buch nehmt Ihr mit?

Ihr kennt diese Frage sicherlich: „Wenn du auf eine einsame Insel fliegen würdest, was würdest du mitnehmen?“ Oftmals kommt als Antwort: „Ein Buch“. Ja, und welches? Welches Buch würde Euch daran hindern, nach mehreren Wochen Einsamkeit, Hitze und fehlender Kommunikation komplett durchzudrehen? Naja, oder zumindest das Durchdrehen um ein paar Wochen zu verlängern.

Hier meine TOP 3 Bücher – und es ist verdammt schwer, eine Auswahl zu treffen…

1. „Die geheime Geschichte“ von Donna Tartt
Cover - "Die geheime Geschichte"Kurzbeschreibung von www.amazon.de: „Richard Papen stammt aus einfachen Verhältnissen. In einem kalifornischen Provinznest geboren, träumt er von nichts anderem, als fortzukommen. Endlich gelingt es ihm, ein Stipendium für das College von Hampden in Vermont zu erhalten, und die Welt, der er dort begegnet, zieht ihn vom ersten Augenblick an. Besonders fasziniert ist Richard von einer Gruppe fünf junger Studenten, die sich zusammen mit ihm bei dem verschrobenen Griechischprofessor Julian Morrow eingeschrieben haben. Da ist Henry, der Sohn reicher Eltern und heimliche Kopf des Zirkels, da ist Francis, ein leicht dekadenter und blasierter Gelderbe, das sind Charles und Camilla, die Zwillinge, die seit dem Tod ihrer Eltern von den Zuwendungen ihrer Grossmutter leben, und schliesslich Edmund, von allen „Bunny“ genannt, der liebenswürdige Schnorrer, der stets auf grossem Fuße lebt, ohne je einen Pfennig in der Tasche zu haben. Gemeinsam mit ihnen paukt Richard Griechisch, zusammen mit ihnen huldigt er dem täglichen Alkohol, in ihrem Kreis verbringt er wunderbare Wochenenden auf Francis feudalem Landsitz. Doch bald spürt er, dass unter der Oberfläche unverbrüchlicher Freundschaft auch Spannungen bestehen und dass ein furchtbares Geheimnis auf seinen Freunden lastet – ein Geheimnis, das auch ihn mehr und mehr in seinen dunklen, mörderischen Sog zieht.“

Dieses Buch habe ich verschlungen, von der ersten bis zur letzten Seite und jahrelang sehnsüchtig auf ein weiteres Buch von Donna Tartt gewartet. Ganze acht Jahre hat sie sich nach ihrem Debut (und dem damit verbundenen Mega-Erfolg) Zeit gelassen, bis „Der kleine Freund“ erschien. Das hat mir auch gut gefallen, da ich Tartts „Schreibe“ einfach mag. Jedoch: An „Die geheime Geschichte“ reicht es nicht heran.

2. „Stolz und Vorurteil“ von Jane Austen

Cover - "Stolz und Vorurteil"Mit Ironie und scharfer Beobachtungsgabe behandelt Austen ein heikles Sozialthema der damaligen Zeit: die von den Eltern arrangierte Ehe. Erzählt wird die Geschichte Elizabeths, der zweitältesten von fünf unverheirateten Töchtern der Familie Bennet, deren Mutter stets darauf bedacht ist, geeignete Heiratskandidaten für ihre Töchter heranzuziehen. Sie wählt den neu in die Nachbarschaft gezogenen reichen Junggesellen Mr. Bingley als möglichen Ehemann für die älteste Tochter Jane aus. Die erste, die einen Heiratsantrag erhält, ist jedoch Elizabeth: Sie lehnt den Antrag von Mr. Collins, einem Pfarrer, ab, woraufhin dieser Elizabeths Freundin Charlotte Lucas ehelicht. Auch Mr. Darcy, ein Freund Bingleys, macht Elizabeth einen Antrag, den sie ebenfalls ablehnt. Auf dem Landsitz der Darcys treffen Elizabeth und Darcy erneut zusammen und kommen sich erst nach vielen Verwicklungen näher. Aus: „Harenberg. Das Buch der 1000 Bücher“

Diese Dialoge, dieser Wortwitz, diese Beobachtungsgabe. Bis heute unerreicht. Und dabei zweifelte Jane Austen so sehr an ihren schriftstellerischen Fähigkeiten. Dieser Stoff ist bis heute aktuell, davon zeugen allein 5 BBC-Verfilmungen innerhalb von 43 Jahren, Hollywood-Verfilmungen und Adaptionen wie „Bridget Jones – Schokolade zum Frühstück“. Ein Klassiker, den ich immer wieder lese und höre -vorgetragen von der fantastischen Eva Mattes.

3. ?

Und jetzt seid Ihr dran! Welches Buch würdet Ihr mit auf eine einsame Insel nehmen?
Teilt es uns doch in den Kommentaren mit!

Wir sind gespannt!

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3 Kommentare zu “Die einsame Insel – welches Buch nehmt Ihr mit?

  1. Kitiamara 11. August 2012 um 00:43 Reply

    „Die 13 1/2 Leben des Kapitän Blaubär“!!
    Das steht bei mir glaub ich vollkommen ausser der Konkurrenz 😀 Es ist ein Buch, dass ich immer wieder lesen kann (und wohl auch werde) – was so verrückt ist, dass man jederzeit von sich behaupten kann, immerhin „normaler“ zu sein – was so faszinierend ist, dass man dabei Hunger, Durst oder EInsamkeit vergessen könnte – was mich in jeder noch so schlimmen Situation wieder und wieder zum Lachen bringt – was dennoch philosophische Züge hat, die einen ins Grübeln bringen können (Was ist finkeln??)
    Ich liebe es einfach heiß und innig und kann es nur jedem empfehlen, der noch träumen kann und das Abenteuer liebt 🙂

  2. Kitiamara 11. August 2012 um 20:57 Reply

    Ja, gesehen – aber erst ca. eine halbe Stunde später 😀 Ich hab nicht gewusst, dass ich soviel nachzulesen hatte bei Euch!! Jetzt kommen die Beiträge aber (endlich) per Email ^^

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