Kunst in Kinderaugen

Ich muss leider zugeben, dass ich von Kunst absolut keine Ahnung habe. Meine Lieblingskünstler sind meine Töchter und bei deren Kunstwerken frage ich die beiden häufig: „ Ist das Kunst oder kann das weg?“ Leider ist die Antwort dann oft „Kunst“. Na gut, ist dann halt so und muss aufgehoben werden. Aber ich glaube so geht das allen Eltern, oder?

Hier in Hilden haben wir immer mal wieder Statuen stehen. Und an einigen gehen ich und meine Kinder vorbei ohne auch nur einen Blick darauf zu werfen. Andere, wie der Pinguinbrunnen oder die Büste von Wilhelm Fabry werden jedes Mal bestaunt.

In der Innenstad haben wir zwei Statuen von Karl-Henning Seemann stehen. Einmal die „Eilige Einkäuferin“ und die „Pandora“.

Beide Statuen erwecken großes Interesse bei meinen Kindern. Die „Eilige Einkäuferin“ finden meine Kinder toll. Schließlich hat diese 3 Füße. Und bei dieser Statue konnte ich den Kindern auch erklären, dass die drei Füße hat, weil die so schnell von da nach hier muss. Deswegen sieht es so aus als würde sie drei Beine und Füße haben. Die Erklärung haben die Kinder verstanden und finden das toll.

Leider ist das bei der „Pandora“ nicht der Fall. Ich bin ehrlich, ich habe mich mit dieser Dame, bis zu diesem Beitrag noch nie beschäftigt. Meine kleine Tochter allerdings schon. Und daher muss ich mich wohl mal entschuldigen.

Lieber Herr Seemann, es tut mir sehr leid, dass meine kleine Tochter immer wenn sie Ihre tolle Statue sieht, zu lachen anfängt und sagt, dass die Dame da ein „Pipi-Loch“ hat. Aus Kindersicht (meine Kleine ist 3) sieht das leider so aus.

Ich bekomme das leider nicht aus ihr raus. Ich habe ihr schon alles Mögliche erzählt, aber sie findet das Pipi-Loch leider viel lustiger. Leider ist meine Tochter auch noch alles andere als Leise so das auch andere Leute das mitbekommen.  Deswegen nochmal: Es tut mir leid. Von mir hat sie das nicht. Ich weiß, das sagen alle Eltern aber das hat sie sich wirklich mit anderen Kindern zusammen ausgedacht.

Ich werde weiter auf meine Tochter einreden und hoffe, dass sich ihr Blickwinkel schnell ändert.

Beste Grüße

Melanie Schulz

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Lost + found

Heute möchte ich auf unsere Fundsachen aufmerksam machen. Unsere Fundsachen werden gut verwahrt und in einer Schublade im Erdgeschoss gesammelt. Man sie jederzeit an der Theke abholen.

Jedoch nicht unbegrenzt, denn „Nicht abgeholte Fundsachen im Wert von über 5,00 € werden am ersten Freitag im Monat von dem/der Verantwortlichen der Fundsache ans Fundbüro im Rathaus weitergegeben.“

Was sich zur Zeit in unserer Fundsachenschublade befindet seht ihr auf dem Foto. Vor allem Trinkflaschen werden gerne vergessen… Aber auch die Blockflöte wird sicher vermisst.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Solltet Ihr Euch nicht sicher sein, ob Ihr etwas in der Stadtbücherei vergessen habt, zögert nicht uns anzusprechen. Vielleicht findet es sich in unserer Fundsachenschublade.

Beste Grüße

A. Kölbl

Ich bin wieder hier…. in meinem Revier??

Liebe Leserinnen und Leser,

so wie Westernhagen in seinem Refrain singt:

Ich bin wieder hier
In meinem Revier
War nie wirklich weg
Hab mich nur versteckt…

Genau so so fühle ich mich. Nach drei Jahren Elternzeit und meiner ersten Woche hier in der Bücherei, kann ich sagen, man verlernt ja nix 😉 Auch wenn es viele Neuerungen gibt, bin ich schnell wieder drin. Natürlich habe ich auch manche Dinge vergessen (z. B. Telefonnummern von KollegInnen, die interne Ordnerstruktur, Sonderfristen…). Aber es gibt hilfreiche Checklisten, die ich mir zu Gemüte führe und auch alle Kolleginnen und Kollegen helfen mir, wenn ich nicht weiter weiß.

Auch mein Aufgabengebiet hat sich geändert. Zu meinen Aufgaben gehören nun unter anderem der Dienst im Erdgeschoss, die Einarbeitung der neuen Medien und die Beschaffung von Materialien. Wer gerne mit mir ein paar Worte wechseln möchte, trifft mich Dienstagsabends und Mittwochmorgens im Erdgeschoss an der Kurzinformation an.

Ich freue mich auf Sie!

Mit besten Grüßen

Yvonne Alipas

Motivationsschub für eine Strickerin

 

Liebe Leser,

Herbstzeit – Zeit, auch wieder an kommende kalte Wintertage zu denken und an schöne kuschlige Pullover und Jacken, die ich gerne stricken möchte.


Das Material ist sogar auch schon da: Wolle, die ich seit ein paar Jahren bereits „aufbewahre“, weil mir die Wolle beim Kauf so gut gefiel, ich aber zur Zeit des Kaufs keine konkrete Vorstellung hatte, was ich daraus stricken wollte.
Seitdem habe ich schon einige Versuche unternommen, endlich doch etwas daraus machen, aber ich komme einfach nicht zu einem Ende. Obwohl ich in meinem Leben schon sehr viel gestrickt habe, brauche ich immer eine konkrete Strickanleitung. Das ist aber bei Wolle, die ich spontan gekauft habe,  echt schwierig. Habe ich endlich ein Modell gefunden, dass mir gefällt, stimmt „meine“ Wolle nicht mit der angegebenen überein, zu dick – zu dünn, die „Maschenprobe“ stimmt nicht und beim Umrechnen, damit die Anleitung wieder für meine Wolle passt, passt aber das Muster nicht mehr…
Oder ich habe das Vorderteil gestrickt und stelle fest, dass mir das Muster oder auch die Form so gar nicht gefallen – also wird alles wieder „aufgeribbelt“.
Einen Pullover hätte ich längst fertig, wenn es nicht tatsächlich einen Fehler in der Strickanleitung gäbe. So, wie das Muster beschrieben ist, lässt es sich nicht stricken. Sogar versierte Strickerinnen in meinem Bekanntenkreis sind daran gescheitert. Hier muss ich noch eine Alternative finden.
Also starte ich jetzt wieder eine „Suchaktion“ nach neuen Ideen und passenden Anleitungen. Hier in der Bibliothek sitze ich ja quasi an der Quelle. Ich durchsuche die vorhandenen Bände und schaue mir auch mit Begeisterung jedes neue Strickbuch an. Ideen und Anleitungen, die ich gerne mal probieren möchte, finde ich mehr als genug – meine Probleme bleiben aber dieselben.
Daher habe ich mir als Motivationsschub für den Start in meine persönliche Stricksaison folgendes „verordnet“: ich brauche neue Wolle, aber nur mit passender Strickanleitung! Mir schwebt da ein Cardigan aus bunter Wolle vor…
Die „alte“ Wolle wird noch ein wenig warten müssen…

Beste Grüße,

Birgit Halfkann

Gaming-Spaß mit der Herbstferienaktion

Liebe Leser,

in wenigen Tagen ist es soweit: Die Gaming-Ferienaktion der Stadtbücherei Hilden findet auch in diesem Jahr in den Herbstferien wieder statt! 🙂

Euch erwartet ein abwechslungsreiches Programm an Spielen für die verschiedensten Plattformen. Jeder Veranstaltungstag steht dabei unter einem besonderen Motto.

Den Anfang bilden am Dienstag die Spiele „Mario Kart 8“ und „Skylanders Superchargers“. Bei beiden Spielen steigt Ihr in Eure Karts und müsst dabei möglichst schnell und geschickt den Parcours bewältigen. Gleichzeitig müsst Ihr dabei Eure Mitstreiter mittels nützlicher Items und etwas Geschick in Schach halten. Am Tag der Autorennen darf natürlich auch eine Carrera-Bahn nicht fehlen, auf der spannende und fulminante Rennen garantiert sind.

Als Highlight am Mittwoch erkunden wir virtuelle Welten auf der Playstation VR. Ihr habt die Möglichkeit, Euch die VR-Brille aufzusetzen und ein Spiel Eurer Wahl anzuspielen. Erlebt die Spiele aus einer Euch noch unbekannten Perspektive! Wem das nicht genügt, der hat die Möglichkeit, an der VR-Brillen-Bastelaktion teilzunehmen. Die Teilnehmer können mittels bereitgestellten Materials schnell und einfach ihre eigenen VR-Brillen basteln. Diese können dann mit gängigen Smartphones und VR-fähigen Spiele-Apps benutzt werden.

Zum Abschluss gibt es am Donnerstag ein „FIFA 18“-Turnier für die Spielekonsole. Wählt hierbei aus einer Vielzahl an Mannschaften Euer Lieblingsteam und messt Euch mit anderen Mitspielern auf dem virtuellen Rasen. Nebenbei könnt Ihr Euch natürlich am Kickertisch vergnügen. Möge der beste Spieler gewinnen. 😉

Die Gaming-Ferienaktion findet in der ersten Herbstferienwoche von Dienstag, den 24. Oktober bis Donnerstag, den 26. Oktober, jeweils von 14:30 bis 17:00 Uhr statt. Die Veranstaltungen am Dienstag und Donnerstag richten sich an Kinder und Jugendliche ab sechs Jahren, die Veranstaltung am Mittwoch ist für Interessierte ab zwölf Jahren ausgelegt.

Wer gerne verschiedene Spieleangebote entdecken und ausprobieren möchte, hat hierzu eine gute Gelegenheit und ist herzlich eingeladen! 🙂

Freudige Grüße,

Andreas Umbrich

Hermann und Siegfried sind wieder da

Liebe Leser,

kennt Ihr noch Hermann & Siegfried? Sie sind Mitte der 80er Jahre entstanden, der exakte Ursprung ist aber nicht bekannt. Hermann & Siegfried sind Sauerteige, die jedoch nicht erst bei Bedarf angesetzt werden, sondern dauerhaft geführt werden. Sie brauchen ein paar Tage bis sie fertig sind und somit benötigt man etwas Geduld. Wichtig ist, dass zum Umrühren des Teiges nur Plastiklöffel verwendet werden. Auch der Behälter in dem es ruht darf nicht aus Metall sein. Ein Teil des Teiges wird mit einem Kettenbrief von einem zum anderen weitergegeben/verschenkt und erfüllt somit auch einen sozialen Zweck. Letztens habe ich in der Zeitung gelesen, dass die Teige wieder im Trend sind. Deshalb möchte ich Euch beide Teige kurz vorstellen und die Vorgehensweise erklären. Siegfried wird eher für herzhaftes Gebäck, wie z.B. Pizza oder Brot verwendet. Hermann ist süsser und wird deshalb in der Regel z.B. für Kuchen verwendet.

Hier eine kurze Anleitung zu den Teigen:

Zutaten Hermann-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550

40 g Zucker

100 g fettarme Milch

30 g Buttermilch

 

Zutaten Siegfried-Teig:

200 g Weizenmehl Type 550 oder 1050

1 TL Zucker

100 ml Buttermilch und 100 ml Wasser

 

Zubereitung

  • Die trockenen Zutaten mit der Flüssigkeit vermengen bis ein glatter Teig entsteht
  • Teigansätze jeweils in eine Plastikschüssel mit Deckel geben und bei Zimmertemperatur so lange stehen lassen, bis sich Blasen an der Teigoberfläche bilden. Ansatz beginnt zu gären. Dies dauert ca. 2 Tage
  • Teig in der Zeit einmal pro Tag mit einem Plastiklöffel kräftig umrühren
  • Nach 2 Tagen beide Teigansätze für 1 Tag in den Kühlschrank stellen

Danach wird ein Teil des Teiges mit einem Kettenbrief weitergegeben. Hier sind z.B. schöne Vorlagen für beide Teige zu finden:

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Hermann-Brief.pdf

https://fermentationspace.de/wp-content/uploads/2017/05/Siegfried-Brief.pdf

Der Rest wird auch, wie im Kettenbrief beschrieben, weiter verarbeitet und kann selbst verwendet werden. Es ist auch möglich einen Teil zu behalten und ein paar Teile einzufrieren. Rezepte mit Hermann & Siegfried Teigen gibt es z.B. hier:

http://www.chefkoch.de/rezeptsammlung/2447282/Hermann.html

http://www.kochbar.de/rezepte/siegfried.html

Viel Spaß beim Backen und Verschenken.

Beste Grüße

I.Bollwerk

 

Eisberg voraus!

Autorin: Sonja Tewes

Das Blatt ist weiß. Blanko. Leer. Da – plötzlich ein Gedanke, eine Idee, Wörter, die sich plötzlich zu ganzen Sätzen formen…

Wenn man sich wie ich, nicht selbst dazu entschieden hat, Bloggerin zu sein, kann es schon mal schwierig werden, den „Nerv“ der Leser zu treffen. Hier in der Stadtbücherei Hilden bekommt jeder von uns Stichtag-Termine und dann sollen an diesen Tagen unsere Blogbeiträge erscheinen. Das führt bei mir regelmäßig zu Ladehemmungen.

Hast Du Interesse?

Was interessiert unsere Leser? Ist der Text zu lang, zu kurz, zu altbacken, zu langweilig…?

So ein Blogbeitrag ist wie ein Eisberg. Man überfliegt am Tag etliche Texte, schon die ersten paar Wörter lassen uns entweder „weiter fliegen“ oder einsteigen.

Der Text, den ich heute aus dem Augenwinkel gesehen habe, könnte morgen so interessant sein, dass ich ihn lesen möchte. Bei mir ist der „Lese-Wille“ auch nicht jeden Tag gleich.

Woran bleibt Euer Blick hängen?

Herz und Verstand gleichermaßen einsetzen

Neulich hatten wir zum Thema „Schreiben für das Web“ eine sehr spannende Schulung durch Ania Dornheim von Textwende. Was mir dabei besonders hängen geblieben ist, ist, dass wir nicht für irgendjemanden irgendetwas schreiben, sondern dass Herz und Verstand Hand in Hand gehen müssen, damit der Text lesenswert ist. Wenn es ein Beitrag ist, den ich fachlich kompetent schreiben kann, ist der passende Text zu dem „vertrauten Terrain“ kein Problem. Wenn ich mich aber für ein Thema interessiere (zum Beispiel 3-D-Brillen), so muss ich nicht lernen, wie diese Teile technisch funktionieren, um einen netten Blogbeitrag darüber zu schreiben. Ich kann aber über mein persönliches Erlebnis berichten und finde vielleicht ein paar „Gleichgesinnte“ bei meinen Lesern, die sich darin wiederfinden.

Hach. Eigentlich so einfach. Und wenn Ihr bis hierher mit dem Lesen gekommen seid, dann freue ich mich riesig! 🙂