Rezepte mit Geschichte

 

Liebe Leser,

Rezepte gibt es viele und manchmal weiß ich vor lauter Rezepten nicht was ich noch kochen soll. Manche  Rezepte sind für mich aber etwas ganz Besonderes. Es sind  Rezepte, die meine Mutter mir früher oft gekocht hat und die kaum jemand kennt. Einige dieser Rezepte kennt vielleicht fast keiner, da sie meine Mutter auch von ihrer Mutter mündlich überliefert bekommt hat.

Manchmal wurden wir Kinder damals gefragt, was wir essen möchten. Ich esse sehr gerne grüne Bohnen und deshalb ist das Rezept „Bohnen süss-sauer“ mein Lieblingsrezept aus Kindertagen. Ich wünschte mir damals in der Regel diese Mahlzeit, obwohl es eigentlich nur Gemüse war. Es reichte mir aber vollkommen aus um glücklich zu sein. Wenn ich morgens wusste, dass es mittags dieses Gemüse gab, war der Schultag gerettet. Da wir Kinder uns in dieser Hinsicht einig waren, mussten die „Bohnen süss-sauer“ gut verteilt werden, ansonsten hätte es Streit gegeben.

Wenn ich heute dieses Rezept koche, so denke ich an meine Kindheit zurück und natürlich auch an meine Mutter. Meistens rufe ich spätestens dann in meinem Elternhaus an und stelle die Frage „Was esse ich wohl gerade?“ und jedes Mal amüsieren wir uns wieder wie viel ich von diesen Bohnen essen kann und was für einen Streit es damals darum gab.

Hier ist das Rezept, für alle, die es mal nachkochen wollen:

Zutaten:

30 g gewürfelter Speck

300 g Buschbohnen

1 Prise Zucker

etwas Essigessenz

Pfeffer

1 EL Mehl

1  gewürfelte Zwiebel

¼ Liter Brühe (nach Belieben mehr)

 

Zubereitung:

Die Bohnen in Salzwasser garen und im Sieb abtropfen lassen. Den Speck in einem anderen Topf anbraten. Die Zwiebeln dazugeben. Alles mit dem Mehl bestäuben. Mit der Brühe ablöschen und gut verrühren. Pfeffer, Essigessenz, Zucker hinzufügen und Soße damit abschmecken. Die gegarten Bohnen hinzufügen, umrühren, fertig.

Habt Ihr auch ein Rezept mit Geschichte? Vielleicht schickt Ihr es uns mal zu.

Wir sind gespannt.

Viel Spaß beim Kochen und bis zum nächsten Mal

wünscht

I.Bollwerk

 

 

Trainspotting 2

Liebe Leser,

„It’s such a perfect day… You’re going to reap just what you sow“. 20 Jahre später sollen Mark Renton, Simon alias Sick Boy, Spud und „Franco“ Begbie ernten, was sie 1996 in Trainspotting gesät haben. Gesät hatte Renton Verrat unter den vier Freunden, als er sich damals mit der Beute aus dem letzten großen Drogendeal absetzte und nur Spud seinen Anteil überließ. Geerntet wird in einem Pub namens „Port Sunshine“, als Renton nach 20 Jahren in Amsterdam nach Leith in Edinburgh zurückkehrt. Auf der Sonnenseite des Lebens standen die Vier nie, auch 20 Jahre später nicht. Spud ist nach wie vor heroinabhängig, Begbie sitzt nach einem Mord in Haft, Simon schlägt sich mit einem mieslaufenden Pub und Kleinkriminelltum durch und auch Renton ist sowohl privat als auch beruflich am Ende. Mit der Wiederkehr Rentons treffen Enttäuschung und Vergeltung auf Nostalgie.

„Zuerst kommt die Gelegenheit, dann kommt der Verrat“, daran hat sich auch 20 Jahre später nichts geändert. Nicht nur dass Mark Simon mit dessen Freundin Veronika betrügt, der Verrat, der am Ende steht, ist noch viel viel größer… Viele Parallelen, viele Rückblenden zeigen, dass der Mensch nun mal ist wie er ist. Festgehalten in wunderschönen Dialogen und Referenzen und untermalt mit Musik, die zeitgleich Nostalgie (Iggy Pop, Underworld) und Zeitgemäßheit (Young Fathers, Fat White Family, Rubber Bandits) versprüht. Es geht um den Glanz der Jugend, um den Kampf mit dem Älterwerden, um den Blick zurück auf das bisherige Leben. 20 Jahre warten, haben sich definitiv gelohnt!

Beste Grüße

N. Bange

NdB – „The Place to be“ Herrenzimmer

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

Im Herrenzimmer können die Männer unter sich sein.

Ihr könnt mit anderen zusammen Pokern, Skat oder Doppelkopf spielen, den Kicker ausprobieren oder die Carrerabahn fahren lassen… Das alles macht nochmal soviel Spaß bei einem gekühlten Bier.

Da ist doch sicher ‚was für Euch dabei!

 

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Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße,

A. Kölbl

Unser Team stellt sich vor: Anna Siebrecht

Liebe Leserinnen und Leser,

heute darf ich mich vorstellen. In mehr als zwei Sätzen – meinte die Kollegin.
Mein Name ist Anna Siebrecht und ich bin seit Anfang diesen Monates die neue Mitarbeiterin im Kinderbereich.

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Auf den Beruf Fachangestellte für Medien- und Informationsdienste – Fachrichtung öffentliche Bibliothek (kurz FaMI-öB) bin ich dann eher durch Zufall gekommen. Nach Abitur und Absolvieren eines Freiwilligen Sozialen Jahres bei der Lebenshilfe in Offenburg habe ich in der Zeitung das Ausbildungsangebot der Mediathek in Lahr (Schwarzwald) entdeckt. So hat es mich nach drei schönen Ausbildungsjahren in der badischen Heimat nun ins Rheinische gezogen.

Hier in Hilden bin ich nicht nur für die Kinderliteratur zuständig, sondern auch im Informationsdienst im Erdgeschoss tätig und ich poste regelmäßig in den Sozialen Medien der Stadtbücherei Hilden.

Ich freue mich sehr hier zu sein – vor allem in einem so super motiviertem Team.

Und wir sehen uns im Erdgeschoss – und online! 🙂

Beste Grüße,
Anna Siebrecht

NdB – „The Place to be“ Kinderzimmer

Liebe Leser,

im Blogbeitrag vom 03.01.17 haben wir es ja bereits angekündigt: Wir präsentieren Euch in lockerer Folge, wie wir uns die Gestaltung „Eurer Wohnung“ in der Stadtbücherei vorstellen und was Euch dort am 10.03.2017 zwischen 19.00 und 22.00 Uhr erwartet.

Auch wenn es an dem Abend eigentlich schon Schlafenszeit für Kinder ist, wird es auch ein Kinderzimmer geben, in dem aber nicht geschlafen wird! Der beliebte Spielwarenladen SpielPlus aus Hilden wird uns mit Spielen unterstützen.

Damit Ihr an dem Abend nicht nur mit „Altbekanntem“ spielen müsst, waren  Frau Vermöhlen und Frau Mettlicki Anfang Februar noch bei der Spielwarenmesse und haben sich die neuen Trends angeschaut.

Was genau die beiden für Euch mitbringen, wird aber noch nicht verraten. Lasst Euch überraschen!

Also: schauen, staunen und mitspielen!

Ich hoffe, wir haben Euch etwas neugierig gemacht und wir sehen uns am 10. März – Zuhause.
Eine Gesamtübersicht findet Ihr in unserem Flyer der NdB 2017.

Beste Grüße,
M. Schulz

Die neue Onleihe-App!

Liebe Leser,

seit 01.02.2017 gibt es
eine neue und komplett überarbeitete Onleihe-App mit integriertem Hörbuch-Download.

Hier die Neuerungen im Überblick:
– völlig neues Design und Navigation
– Download-Funktion für eAudio und eMusik (inkl. Offline-Nutzung)
– Neues Streaming
– Neue Suche mit Autovervollständigung, Suchhistorie und Facetten-Filtern
– Individualisierung mit Farbe und Logo der jeweiligen Onleihe
– Auswahl flexibler Leihfristen
– Integration des Merkzettels

Gute Nachricht: Bei den Apps handelt es sich um eine Update der bisherigen Apps.
Ihr müsst nichts Neues installieren.

Zu beachten ist, dass die neuen Apps für Geräte mit einer Android-Version ab 4.4.x bzw.
iOS-Version ab 9.x verfügbar sind.

Leider können bei Geräten mit einer älteren Version von Android oder iOS die installierten Apps nur noch bis zum 01.05.2017 genutzt werden. Die Unterstützung für die alten Apps wird eingestellt. Eine Nutzung der älteren Versionen der Apps ist nach diesem Zeitraum nicht mehr gewährleistet.

Ich wünsche Euch viel Spaß mit den neuen Möglichkeiten!
Beste Grüße,

Birgit Halfkann

 

Eierlikörkuchen

Liebe Leser,

 

Heute möchte ich Euch das Rezept für einen meiner Lieblingskuchen vorstellen: Eierlikörkuchen.
Dieser passt nicht nur super zu Karneval, sondern kann das ganze Jahr über gegessen werden, da er sehr einfach zu backen ist.

Ihr braucht:

250g Butter
200g Zucker
5 Eier
250g Mehl
1 Päckchen Backpulver
200g Schokoladenstreusel
1 Tasse Eierlikör (je nach Geschmack darf es auch etwas mehr sein 😉 )

Und so geht’s:

Die Eier mit dem Zucker und der Butter schaumig rühren. Anschließend das Mehl mit dem Backpulver über die Masse sieben und verrühren. Zum Schluss werden die Schokoladenstreusel und der Eierlikör untergerührt.
Den Teig am besten in eine Gugelhupfform füllen und bei 175 °C 50-60 Minuten auf der mittleren Schiene backen. (Die hatte ich leider nicht, der Teig war dementsprechend nach 60 Minuten in der Mitte noch recht flüssig. Damit der Kuchen nicht verbrennt, habe ich ihn einfach mit Alufolie abgedeckt. So konnte er weiter im Backofen bleiben, um gar zu werden, ohne seine schöne Farbe zu verlieren.)

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Natürlich geht das Ganze auch ohne Eierlikör, dann hat man einen tollen Topfkuchen mit Schokoladenstückchen.

Viel Spaß beim Backen
Beste Grüße

Stefanie Krüger