Jump-Fit

Liebe Leser,

kennt Ihr schon Jump-Fit? Es ist ein dynamisches Fitnesstraining, welches auf speziell entwickelten Trampolinen ausgeübt wird. Dabei werden klassische Aerobic-Schritte durchgeführt. Durch die Federung sind diese gelenkschonender, als es auf dem Boden der Fall ist.

Der Fitness-Trend findet zum größten Teil in Gruppen statt. Er wird meistens von Fitness- und Tanzstudios angeboten. Jeder hat beim Training sein eigenes Trampolin. Ein Trainer leitet das Jump-Fit an, um noch besser in Schwung zu kommen läuft rhythmische Musik. Eine Trainingseinheit dauert ca. 50-60 Minuten. Ziel ist es möglichst kraftvoll zu springen, wodurch ca. 400 Muskeln beansprucht werden. Zehn Minuten Springen sind so effektiv wie 30 Minuten Joggen. Der Wechsel zwischen Be- und Entlastung regt den Stoffwechsel an und somit ist Jump-Fit eine ideale Sportart zur Gewichtsreduktion. Auch der Gleichgewichtssinn und die Körperkoordination werden verbessert.

Der Preis beträgt ca. 10-15 Euro pro Trainingseinheit,  meistens werden 5er oder 10er Karten angeboten, die es günstiger machen.

Ich wünsche Euch viel Erfolg beim Testen dieser Sportart.

Beste Grüße

I.Bollwerk

Minigolf im Neon-Gewand

Liebe Leser,

Minigolf kann jeder! Aber wie wäre es mal mit Minigolf unter „erschwerten Bedingungen“?

Zum Beispiel im Weltraum. Den Ball muss man geschickt in einer Rakete versenken, die ihn dann mitten ins Weltall katapultiert. Oder unter Wasser, vorbei an finster blickenden Haifischen und Schatztruhen voller Gold?

Wenn es in den Sommerferien (mal wieder) regnet, bietet sich ein Ausflug in die Alte Papierfabrik Wuppertal an, der unabhängig vom Wetter stattfinden kann. Im Untergeschoss befindet sich eine faszinierende 3D-Schwarzlicht-IndoorMinigolf-Anlage.

Auf insgesamt 22 Bahnen findet man sich zuerst in einer Unterwasser-Welt wieder. Im nächsten Raum „standen“ wir plötzlich im Weltall. Durch den 3D-Effekt war das ein Gefühl, als würden wir zwischen den Sternen schweben – StarWars lässt grüßen. Darth Vader habe ich aber zum Glück nicht getroffen. 😉

Sobald der Weltraum erfolgreich gemeistert ist, betritt man unversehens eine Urzeit-Landschaft. Tyrannosaurus Rex & Co konnten es nicht erwarten, uns gibbernd beim Spielen zuzusehen. Der Ball muss hier z.B. in einen Vulkan eingelocht werden. Ganz schön heiß! 🙂

Die letzte Landschaft ist eine Science-Fiction-Welt, in der Außerirdische auf einmal die Wuppertaler Schwebebahn übernommen haben – danach ist es geschafft.

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Dieses Minigolf-Spiel macht großen Spaß und ist für Groß und Klein ein Erlebnis. Ab 6 Jahre darf man hier mitspielen.

Beste Grüße,

Sonja Tewes

Crash is back! ;-)

 

Liebe Leser,

vor kurzem erschien die Neuauflage der ersten drei Abenteuer von Crash Bandicoot auf der Spielekonsole. Mit großer Freude fieberte ich dem Termin der Neuerscheinung entgegen. Schließlich ist Crash Bandicoot nicht nur irgendein Spiel, sondern etwas Besonderes für mich. Die Crash-Spiele spielte ich schon als kleiner Junge sehr gerne und sie gehören für mich zu den Kult-Videospielen der 90er Jahre. Diese waren im Vergleich zu den heutigen Spielen alles andere als einfach und schnell durchzuspielen. So waren die Level wesentlich arcade und jump ’n’ Run-lastiger als heute. Um sie zu meistern, musste der Spieler sehr geschickt sein und er benötigte oft mehrere Anläufe, um einen Abschnitt zu bewältigen. Klappte dies nicht in einem vorgegebenen Rahmen oder Zeitraum, galt es den kompletten Abschnitt neu zu beginnen. Feste Speicherpoints oder fair platzierte Checkpoints gab es einfach nicht. 🙂 Ebenfalls nervenaufreibend war die Tatsache, dass man sich als Spieler für viele Levelabschnitte und Hindernisse ein gewisses Gefühl erarbeiten musste. Hatte man eine Taste etwas zu früh gedrückt oder die Figur um einige Millimeter fehl platziert, war das Spiel schnell vorbei, der Frustfaktor stieg immens und ich durfte den Abschnitt komplett von vorne beginnen. Trotzdem hat mich aber immer wieder die Motivation gepackt und ich versuchte es erneut, das Level und die Hindernisse zu überwinden. Selbst der Controller hat das Spiel überlebt. 🙂

Natürlich waren die Spiele von damals recht simpel gehalten und wiesen keine blockbusterreife Story auf, was aber auch nicht wichtig war. Schließlich standen Spaß und die Möglichkeit gemeinsam mit Freunden schwierige Levelparts zu meistern im Vordergrund.

Durch das Erscheinen der damaligen Crash Bandicoot-Spieleserie brach ein regelrechter Jump ’n’ Run-Boom aus. Dominierten bisher die Superhelden Mario und Sonic das Jump ’n’ Run-Genre, kamen nun viele Spiele mit neuen Superhelden, wie etwa Spyro oder Rayman, hervor und begeistern ebenso. Die Vielfalt an Jump ’n’ Run-Spielen hat so stark zugenommen und wurde um interessante und lustige Charaktere reicher, an denen wir uns erfreuen durften.

Es lohnt sich also auf jeden Fall, das Spiel einmal anzuspielen, da es gerade im Vergleich zu heutigen Konsolenspielen sehr fordernd ist und man sich umso mehr freut, etwas erreicht zu haben. Vielleicht bricht ja auch demnächst wieder ein neuer Boom an Jump ’n’ Run-Spielen aus und wir dürfen uns hoffentlich an vielen weiteren tollen Remakes erfreuen.

Für alle, die mit den Spielen von Crash Bandicoot nicht ganz vertraut sind: Crash ist normalerweise ein ganz gemächliches Beuteltier und lebt zusammen mit seiner Schwester Coco und seinem Kumpel Crunch, ebenfalls ein Beuteltier, auf der N.-Sanity-Insel. Antagonist der Spielereihe ist Dr. Neo Cortex. Dessen Ziel ist, wie es sich eben für einen richtigen Superschurken gehört, natürlich die Weltherrschaft. Dementsprechend liegt es an Crash und seinen Freunden, dessen Plänen einen Strich durch die Rechnung zu machen.

Beste Grüße,

Andreas Umbrich

Geburtstage sind schön

Liebe Leser,

heute ist ein ganz besonderer Tag. Naja, jedenfalls für mich. Heute habe ich nämlich Geburtstag. 🙂

Und da ich gerne älter werde, kann ich auch verraten, dass ich heute 34 Jahre alt geworden bin. Meine grauen Haare beweisen das zwar, allerdings warte ich immer noch darauf, dass ich endlich „erwachsen“ werde.

Ich muss sagen, dass ich meinen Geburtstag mag. Schon als Kind war es so, dass ich morgens aufgestanden bin und auf dem Frühstückstisch Geschenke und ein Geburtstagskuchen mit Kerze standen. Es wurde gesungen, gratuliert und freudestrahlend Geschenke ausgepackt. An den Geburtstagen gab es dann auch schon mal Trockenkuchen zum Frühstück anstelle von Brot. 😉

Meine schönste Kindheits-Geburtstagserinnerung ist, als ich ungefähr 7 oder 8 Jahre alt war. Da bin ich nachts wach geworden und konnte nicht mehr einschlafen. Ich bin aufgestanden und einfach schon mal nach unten ins Esszimmer gegangen. Da stand der Geburtstagstisch schon fertig aufgebaut. Die verpackten Geschenke habe ich mir natürlich nur angeschaut bzw. mal daran gerüttelt. Aber, und da bin ich stolz drauf, ich habe sie noch nicht ausgepackt! Ein Geschenk allerdings konnte meine Mutter nicht einpacken: Einen Hula-Hoop-Reifen. Ich habe mich damals sehr gefreut und habe bestimmt erst mal eine Stunde damit gespielt. Irgendwann wurde ich dann doch müde und bin wieder ins Bett gegangen. Am nächsten Morgen war ich natürlich absolut überrascht über meinen neuen tollen Reifen 🙂

Noch heute ist es so, dass ich für meine Kinder und meinen Mann einen Geburtstagsfrühstückstisch mache. Das heißt zwar immer etwas mehr Zeit morgens einplanen, aber die Kinder und mein Mann finden es toll.

Nur das Feiern war immer etwas schwierig. Das werden alle „Sommerkinder“ kennen. Feiern geht nicht, es sind nämlich alle im Urlaub. Aber später feiern heißt auch, man bekommt noch einmal Geschenke.

Seit drei Jahren habe ich eh nur noch den Geburtstagsmorgen für mich, denn meine Tochter hat morgen Geburtstag. Das heißt heute für mich: ab in die Küche und für den Kindergarten und die Kindergeburtstagsparty Kuchen backen.

Aber für meine Tochter mache ich das doch gerne.

Beste Grüße

Melanie Schulz

Ich bin die neue Auszubildende

Liebe Leser,

 

wie einige von Euch vielleicht schon bemerkt haben, gibt es seit einigen Tagen einen Neuzugang in der Stadtbücherei Hilden. Heute möchte ich Euch ein wenig über mich erzählen.

Mein Name ist Saskia Pelzers, ich bin 22 Jahre alt und habe am 01.08. meine Ausbildung zur Fachangestellten für Medien- und Informationsdienste hier in der Stadtbücherei Hilden begonnen. Im Jahr 2014 habe ich mein Abitur am Gutenberg-Gymnasium in Bergheim gemacht und nach einem „Sabbatjahr“, in dem ich einiges an Arbeitserfahrung gesammelt habe, fing  ich ein Linguistik Studium an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf an. Dabei wurde mir  jedoch schnell klar, dass mir die Praxis besser gefällt als die Theorie. Deshalb fing ich an nach einer Ausbildung zu suchen.

Da ich schon seit klein auf eine begeisterte Buchliebhaberin bin und die Veränderungen in den Bibliotheken in den letzten Jahren faszinierend finde, lag es für mich nahe eine Ausbildung in der Bibliothek zu machen.

Nachdem ich das Auswahlverfahren, bestehend aus einem mehrstündigen Test, einem Bewerbungsgespräch und einem Probepraktikum, erfolgreich durchlaufen habe, bin ich nun die neue Auszubildende der Stadtbücherei Hilden.

Meine erste Arbeitswoche liegt mittlerweile hinter mir und ich habe schon jetzt das Gefühl den richtigen Job gefunden zu haben.

Ich freue mich darauf, in den nächsten drei Jahren alles zu lernen, um Euch bei Eurem Besuch in der Bibliothek weiterhelfen zu können.

 

Beste Grüße

Saskia Pelzers

„Sommerfrische“ oder abschalten mit Ringelnatz

Liebe Leser,

in dieser schönen Sommerzeit fällt das Leben meist leichter als sonst. Egal ob man Urlaub hat oder nicht, das schöne Wetter macht unternehmungslustig und hellt die Stimmung auf. Trübe Gedanken verfliegen, wenn wir uns in der Natur aufhalten und einfach mal abschalten. Frei nach Joachim Ringelnatz, genügt es da bereits sich einfach in eine grüne Wiese zu legen und in den Himmel zu blicken.

Sommerfrische

Deshalb teile ich heute dieses wunderschöne Gedicht mit Euch:

Zupf dir ein Wölkchen aus dem Wolkenweiß,

das durch den sonnigen Himmel schreitet.

Und schmücke den Hut, der dich begleitet,

mit einem grünen Reis.

 

Verstecke dich faul in der Fülle der Gräser

Weil’s wohltut, weil’s frommt.

Und bist du ein Munharmonikabläser

und hast eine bei dir,

dann spiel, was dir kommt.

 

Und lass deine Melodien lenken

von dem freigegebenen Wolkengezupf.

Vergiss dich. Es soll dein Denken

nicht weiter reichen als ein Grashüpferhupf.

(Joachim Ringelnatz (1883-1934)

In diesem Sinne wünsche ich allen noch viele schöne Sommertage.

Beste Grüße

Karin Lachmann

Mein letztes Mal: Time to say goodbye

Liebe Leser,

ein letztes Mal lest Ihr an dieser Stelle von mir, denn ab 1. September werde ich die Leitung der Stadtbücherei Münster übernehmen.

Wir haben unsere Leseoase immer mit dem Feuilleton einer Zeitung verglichen und hier gilt das Motto „Alles darf – nichts muss“. Auf die Vielfalt der veröffentlichten Beiträge waren wir immer etwas stolz und Eure Rückmeldungen haben uns darin bestärkt, auf diese Weise weiter zu machen. Im Verlauf der vergangenen Jahre habt Ihr an dieser Stelle eine Menge über mich, meinen Alltag und meine Hobbys erfahren. Da es auch immer wieder verschiedentliche Rückblicke gab, bleibt mir jetzt gar nicht mehr viel zu schreiben.

Nur soviel: Meine Zeit in der Stadtbücherei Hilden war spannend und arbeitsintensiv. Zu erleben, wie sich diese Bibliothek entwickelt hat, war für mich immer Ansporn am „Ball zu bleiben“. Gemeinsam mit diesem Team engagierter und motivierter Kolleginnen und Kollegen haben wir es – gemeinsam mit Euch – geschafft, einen Ort zu schaffen, der modern und ein zweites Zuhause ist. Die Auszeichnung als „Bibliothek des Jahres 2016“ war und ist die größte Wertschätzung, die möglich ist.

Staffelübergabe an Nadine Reinhold

Wenn ich nun den Staffelstab an meine Nachfolgerin Nadine Reinhold übergebe, dann weiß ich die Bibliothek in guten Händen. Nicht nur, weil sie schon seit 17 Jahren im Hause arbeitet, sondern auch, weil Nadine Reinhold ihren Blick immer über den Tellerrand wirft und schaut, in welche Richtung die Entwicklung gehen kann. Aus meiner Sicht ist das die wichtigste Eigenschaft, die eine Leitung haben sollte.

Ich bedanke mich bei allen, die mich in den vergangenen Jahren begleitet und unterstützt haben. Meiner Nachfolgerin wünsche ich viel Erfolg und werde mich aus der Ferne freuen, wie sich das Schiff „Stadtbücherei Hilden“ entwickelt.

Beste Grüße
Claudia Büchel