Horrible Histories – oder Geschichtsstunde mal anders

Autor: Nina Bullendorf

Ich bin ein Geschichts-Nerd.

Das habe ich sicherlich schon mal erwähnt und werde vielleicht niemals damit aufhören, weil es irgendwie doch immer wieder relevant ist. In der Auswahl dessen was ich lese, was ich höre, manchmal sogar was ich anziehe – aber auch gerne bei dem was ich gucke. Und eine Serie ist mir dabei sehr ans Herz gewachsen, die ich gerne mit euch teilen will – nämlich Horrible Histories.

Eine britische Kinderserie die sich mit – dreimal dürft ihr raten – Geschichte auseinander setzt und sie meist überspitzt aber fast immer witzig in Szene setzt. Eine Kinderserie, ja, gut. Es ist educational, soll also weiterbilden und ganz ehrlich? Das hat es auch mich als Erwachsene, ganz ohne Frage! In den einzelnen Folgen werden ganz verschiedene Geschichtsepochen und Persönlichkeiten behandelt und man folgt dabei auch keiner wirklichen Ordnung, aber am Ende jeder Folge kann man dennoch sagen – hey, ich habe etwas Neues gelernt und das wahrscheinlich sogar langfristiger als im Geschichtsunterricht.

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Der Erzähler der die meisten Sketche und Lieder einleitet ist eine sprechende Ratte namens Rattus Rattus, der die ganzen Szenen kommentiert und begleitet.
Das Beste – oder auch manchmal Schlimmste, je nachdem – sind allerdings nicht der Hintergrund des Ganzen, die Sketche und Witze die zwar auch ziemlich toll sind, aber manches Mal auch sehr vage an einem vorbei plätschern – sondern die Lieder.
Kennt ihr sämtliche Könige und Königinnen von England seit Richard seit William dem Eroberer? Ich schon, dank dem English Kings & Queens Song der ein schrecklicher Ohrwurm ist.

Aber auch die Darstellung der einzelnen historischen Persönlichkeiten macht das Ganze ungemein liebenswert – der Favorit von mir und meinen Freundinnen ist ganz klar Charles II, der in einigen Sketchen und einem ganz großartigen Ohrwurm-Lied auftritt.

Also falls ihr der englischen Sprache mächtig seid – klar, britische Serie – und ein wenig Interesse an Geschichte habt oder eben auch nicht, solltet ihr auf Youtube oder anderen einschlägigen Videoplattformen mal reinschauen – mein Leben hat es ganz sicher bereichert und das nicht nur um den einen oder anderen Ohrwurm, den ich auch in der Bibliothek viel zu oft vor mich hin summe. 😉

Ich schließe mit dem Weihnachtsgruß des King of Bling, König Charles II und wünsche eine schöne restliche Adventszeit!

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Meine Erfahrungen mit „Too good to go“

Liebe Leser,

erst kürzlich habe ich hier auf dem Blog die App „Too good to go“ vorgestellt. Wie versprochen, zeige ich Euch heute meine Einkäufe:

Für je EUR 2,50 habe ich bei verschiedenen Bäckern in Düsseldorf eine überwältigende Menge an Backwaren ergattert. Die Zusammenstellungen variieren dabei, es kommt eben in die Tüte was übrig bleibt. Einmal waren es z.B. 1 Vollkornbaguette, 16! Brötchen, davon lediglich drei ganz „normale“, der Rest Vollkorn-, Käse- und Körnerbrötchen, sowie drei bereits mit Wurst und Käse belegte Brötchen.

Bei einem anderen Bäcker gab es 7 Vollkorn- und Körnerbrötchen, 1 Spinatbörek, 1 großen Weckmann mit Mandeln, ein Stück Himbeersahne-Kuchen und ein belegtes Bröchten.

In einem französischen Café bekam ich für 3 Euro zwei Croissants, zwei Pain au Chocolat und ein französisches Baguette.

Bei einem Anbieter für Snacks bekommt man am Abend für EUR 3,50 einen frischen Smoothie nach Wahl, einen Wrap und eine Quarkspeise mit Obst. Den Smoothie habe ich direkt auf dem Heimweg getrunken. Wrap und Quark waren am nächsten Tag für die Mittagspause.

In einem Hotel durfte ich mir für 3 Euro eine große Box aus Pappe selbst mit den Resten vom Frühstücksbuffet befüllen.

Mein Fazit: 

Man bekommt eine Menge leckeres Essen für wenig Geld. Aber die Zeitfenster zum Abholen müssen zum eigenen Tagesablauf passen. Die meisten Abholzeiten liegen naturgemäß in den Abendstunden, kurz bevor die Geschäfte schließen. Wenn man sowieso zu dieser Zeit auf dem Weg nach Hause ist, passt es perfekt. Muss man dafür nochmal extra aus dem Haus, ist es vielleicht zu viel Aufwand. Viele Angebote sind auch bereits früh am Tag ausverkauft. Da heißt es schnell sein. Also morgens kaufen, abends abholen.

Insgesamt hat es mir viel Spaß gemacht, die Lebensmittel abzuholen. Ich habe neue Geschäfte kennengelernt, wurde immer mit einem freundlichen Lächeln begrüßt und die Ausbeute war immer frisch, reichlich und sehr lecker. Aber Vorsicht! Schnell wird man als Lebensmittel-Retter zum Lebensmittel-Verschwender.  Ich habe zwar zwei hungrige Teenager zu hause aber 16 Brötchen schaffen selbst sie nicht zum Abendbrot. Da muss dann auch mal der Tiefkühler herhalten.

Beste Grüße

Karin Lachmann

 

DIY Weihnachtskarten

Liebe Leser,

heute habe ich ein kleines Geständnis zu machen: Ich LIEBE Weihnachten! Es gibt für mich nichts Schöneres, als abends durch die kalte Winterluft zu spazieren und es mir danach mit einer schönen Tasse Tee und einem Buch gemütlich zu machen. Dazu noch ein paar Duftkerzen und der Abend ist perfekt.

Ich bin außerdem ein großer Fan von selbstgemachten Kleinigkeiten zu Weihnachten. Wie wäre es denn mal mit ein paar netten Worten auf einer selbstgebastelten Weihnachtskarte?

Heute zeige ich Euch, wie Ihr ganz einfach selbst kreativ werden könnt.

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Was Ihr benötigt:

  • Washi Tape
  • Weißen Fotokarton (oder eine schon gefaltete Karte)
  • Ein kleineres Stück Fotokarton, unifarben
  • Schwarzer Stift
  • Schere
  • Kleber
  • Glas (oder einen anderen runden Gegenstand als Vorlage)

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1. Beklebt Euer kleines Stück Fotokarton mit dem Washi Tape, dabei ist es ganz egal ob ihr mehrere Reihen mit dem gleichen Muster klebt oder ob Ihr zwischen den Mustern wechselt.

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2. Nehmt nun Euren runden Gegenstand und positioniert ihn über dem Teil des Musters, dass Ihr gerne übernehmen möchtet.

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3. Nachdem Ihr den Kreis dann aufgezeichnet habt, könnt Ihr ihn ausschneiden.

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4. Klebt die Kugel jetzt mittig auf Eure Karte. Noch schnell die Halterung der Christbaumkugel aufmalen und wenn gewünscht noch eine kurze Weihnachts-Phrase

– und fertig ist Eure Christbaumkugel-Karte.

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Ich habe zur Verzierung noch eine kleine Schleife aufgeklebt, aber das ist jedem selbst überlassen 😉

 

Das Ganze gibt es auch noch in vereinfachter Form, für alle Minimalisten unter Euch!

 

Weihnachtliche Grüße,

Saskia Pelzers

Weihnachtszeit, aber möglichst entspannt

Liebe Leser,

die Temperaturen lassen nach und gehen langsam Richtung Gefrierpunkt, die Tage immer kürzer
und die Dunkelheit kehrt schneller ein. Kurz gesagt: Der Winter kehrt ein und damit auch die
Weihnachtszeit. Für manche bedeutet dies oft Stress, da noch viele Aufgaben gegen Ende Jahres
bewältigt werden müssen und es gleichzeitig noch einiges für das Weihnachtsfest vorzubereiten gilt.
Gerade in den letzten Tagen des Jahres vergeht die Zeit, zumindest für mich, rasend schnell.
Dabei hat gerade auch diese Jahreszeit viel Gutes zu bieten, um die Zeit und den oft stressigen
Alltag etwas zu entschleunigen. Speziell in der Weihnachtszeit gibt es viele verschiedene
Weihnachtsmärkte, die zum gemütlichen Bummeln oder zum Glühweintrinken am Weihnachtsstand
einladen. Meist gibt es hierzu gesellige Musik vor Ort oder leckere Süßwaren zum Naschen am
Stand nebenan. 🙂 Eine besonders günstige Gelegenheit also, um auch im Dezember, trotz der eher
kühleren Temperaturen, sich mit Freunden und Bekannten draußen zu treffen und sich einmal eine
kleine Auszeit zu gönnen.

Zudem gibt es eine Vielzahl an guten Weihnachtsfilmen, die nur darauf warten, endlich wieder
einmal angesehen zu werden. Zwar sind viele dieser Filme sehr ähnlich und weisen oft das selbe
Grundschema auf. So steht vor allem immer wieder der fehlende Glaube an Wunder oder an den
Weihnachtsmann im Vordergrund, gleichzeitig enden sie immer wieder auf eine versöhnliche Art
und Weise. Aber gerade das macht diese Filme zu etwas Besonderem. Die Vorstellung, dass am
Ende alles immer irgendwie funktioniert und gut geht, nehme ich gerne mit in den Alltag. Es macht
mich zuversichtlich auch die letzten und abermals anstrengenden Tage des Jahres zu bewältigen und
am Ende die Weihnachtstage in Ruhe genießen zu können.

Vielleicht ergeht es Euch ja auch so an diesen Tagen? Ich auf jeden Fall freue mich wieder auf die
vielen Weihnachtsmärkte, die demnächst anstehen und werde mir anschließend den ein oder
anderen Weihnachtsfilm aus unserem Medienbestand ausleihen, um abends gemütlich entspannen
und träumen zu dürfen. 🙂

Beste Grüße,
Andreas Umbrich

Unkraut vergeht nicht

Erinnert Ihr Euch noch an die Literatursendung „Was liest du?“ von Jürgen von der Lippe? Die letzte Folge lief im WDR-Fernsehen 2014. Die erfrischend unverstellte Art des Moderators und das Format mit jeweils einem eingeladenen Gast, welcher seine Lieblingsbücher präsentierte, machte die Sendung sehr persönlich.

Jetzt ist Jürgen von der Lippe mit einem Buchtipp-Kanal auf YouTube! In 25-Minuten Videos stellt er, zusammen mit dem Comedian Jochen Malmsheimer, seine komischen Lieblingsbücher vor. Die Sendung versteht sich als literarische Comedy.

„Mein Anspruch ist es nicht, der Jugend hinterherzuhecheln“, betonte der 69-Jährige in der „Bild“-Zeitung: „Ich möchte aus dem Jugendheim YouTube ein Mehrgenerationenhaus machen.“  – Quelle: https://www.ksta.de/28405584 ©2017

Die neuen Videos findet Ihr auf YouTube unter „Lippes Leselust“.

Viel Vergnügen mit dem neuen alten Jürgen von der Lippe wünscht

A. Kölbl

Altes Hobby – neu entdeckt

Während meiner Elternzeit habe ich ein altes Hobby wieder neu für mich entdeckt: das Nähen. Schon in meiner Realschulzeit hatte ich das Fach „Textilgestaltung“ und habe dies im Gegensatz zu einigen anderen Fächern gerne gemacht. Hier lernte ich Stopfen, Sticken, Knöpfe annähen und vieles mehr. In einer Ferienaktion durfte ich sogar eine eigene Hose nähen. Aber das Hobby lag lange brach, denn zwischenzeitlich verlor ich das Interesse und Jungs wurden interessanter 😉

Vor drei Jahren bekam ich meinen Sohn, und was mich so faszinierte, waren die selbst genähten Anziehsachen für Kinder. Also lieh ich mir die Nähmaschine meiner Schwiegermutter, fing an Stoffe und Schnittmuster zu kaufen, und wollte sofort loslegen, aber getraut habe ich mich zuerst nicht. Dann kam mir die Überlegung, eine Patchwork Decke für die Tochter eine Freundin zu nähen, die ins Ausland zog. Ich habe, da es ein Gemeinschaftsgeschenk war, die Namen der anderen Muttis und deren Kinder auf das jeweilige Stück Stoff gestickt. Es war richtig, richtig viel Arbeit, aber das Ergebnis hat meiner Freundin mehr als gefallen!

Danach kamen kleinere Projekte, wie eine Beenie für meinen Sohn und den Sohn meiner Freundin, ein kleines Kleidchen, ein Kissen, eine Sparbuchhülle und viele Windeltaschen.

Aber mein größtes Projekt, auf das ich auch ein wenig stolz bin, ist die große Wickeltasche für mein Patenkind gewesen. Es hat sich etwas in die Länge gezogen, da so viele Extras eingearbeitet wurden, dass dieses Projekt ein gutes halbes Jahr in Anspruch genommen hat.

Die Arbeit hatte sich ausgezahlt, denn meine Freundin hatte Tränen in den Augen und das ist für mich das größte Lob gewesen, was ich je bekommen habe. Allerdings bleibt diese Tasche ein Unikat und es werden keine weiteren in dieser Größenordnung folgen 😉

Diese Diashow benötigt JavaScript.

Mittlerweile besitze ich eine eigene Nähmaschine und freue mich auf meine nächsten Projekte.

 

Beste Grüße

Yvonne Alipas

„Wer Familie hat, braucht keine Feinde mehr“

So würde wohl der Protagonist einer Fernsehserie argumentieren, die ich zwar erst relativ spät kennen, aber dafür umso mehr lieben gelernt habe. Die Rede ist von der Comedyserie „Arrested Development“. Mittlerweile habe ich sie schon dreimal durch und es macht immer noch extrem Spaß. Man kann sie einfach immer wieder Ansehen.

Wie die Überschrift ja bereits hergibt, geht es um die liebe Familie. Egal wie sehr wir sie lieben und wertschätzen, manchmal kommt man sich wie der einzig Normale im einem Pulk von Verrückten vor und wird zur Verzweiflung getrieben. So ergeht es auch Michael Bluth, dem Hauptprotagonisten der Serie.

„Dies ist die Geschichte einer wohlhabenden Familie, die alles verloren hat… und die des Sohnes, der nicht anders konnte, als sie alle zusammenzuhalten.“

Das Intro sagt schon so ziemlich alles aus, was man über die Serie wissen sollte, wenn man auch nur ein klein wenig zwischen den Zeilen liest. Nachdem Michaels Vater gleich zu Beginn der Serie wegen Steuerhinterziehung, Betrug und so weiter und so weiter verhaftet wird, übernimmt er mehr oder weniger freiwillig die Geschäftsleitung des Familienunternehmens. Dazu muss er allerdings seine durchgeknallte Familie im Zaum halten, damit diese z. B. nicht die Firmenkasse plündern, ihre Anteile verscherbeln oder den Familienruf noch weiter in den Dreck zu ziehen. Und die machen es ihm echt nicht leicht. Der Name der Serie, Arrested Development (zu Deutsch etwa „gehemmte Entwicklung“), ist dabei Programm, denn sobald ein Fuß aus dem Schlamassel gezogen wird, reitet sich die Familie selbst in den nächsten rein. Und jedes der liebenswerten Clanmitglieder trägt mit seinen Macken dazu bei. Sei es der Showmagier-Bruder, der talentlose Möchtegern-Schauspieler-Schwager, die manipulative Mutter, der korrupte Vater, der treuherzige Sohn etc. etc…

Die Sendung besteht zum größten Teil aus Running-Gags, die liebevoll und kreativ umgesetzt sind und einem immer wieder die Tränen in die Augen treiben. So z.B. der Tanz, den Gob Bluth aufführt, um seinen Bruder als feiges Hühnchen zu verspotten.

https://www.youtube.com/watch?v=1TphEh0Qgv0

Auch gibt es zahlreiche Cameo-Auftritte und Nebenrollen, die mit Stars und Comedy-Schwergewichten besetzt sind, wie Ben Stiller, Zach Braff, Charlize Theron, Carl Weathers oder Ron Howard. Die Serie hat mehrere Emmys gewonnen und wurde zwei Mal für einen Golden Globe nominiert.

Wer also gerne was zum Lachen hat und einfach mal abschalten will, für den ist diese Serie definitiv ein Muss!!

 

Jens Teupen