Wie kommt der Roman ins Regal?

Liebe Leser,

seit jeher haben wir den Wunsch nach einem schönen, aktuellen Medienbestand, mit dem wir Euch erfreuen und unterhalten können.

Wo die Möglichkeit besteht, werden die neuesten und auch gefragtesten Medien eingekauft und für Euch – unsere Kunden – bereitgestellt.

Bis Ihr ein Buch oder ein anderes Medium in Euren Händen haltet, vergehen aber für uns einige Arbeitsschritte.

Da große Teile des Belletristik-Bereiches in mein Arbeitsgebiet fallen, werde ich für mein Beispiel die Romane wählen.

Am Anfang eines jeden Einkaufs stellt sich immer die Frage: „Was kaufen wir denn?“

Hierfür haben wir bei den Romanen zwei Vorgehensweisen.

Die eine ist die wöchentlich erscheinende  SPIEGEL-Bestseller-Liste. Von diesen Titeln kaufen wir mit wenigen Ausnahmen alle innerhalb der ersten 20 Plätze. Sowohl die Hardcover-Exemplare als auch die Paperbacks und die Taschenbücher.

Einen Großteil unserer Neuerwerbungen im Romanbereich haben wir aber Euch, unseren Kunden, zu verdanken. Wir kaufen auch neue Romane, die Ihr uns mittels sogenannten „Medienwunschzetteln“ zukommen lasst. Auch hier entscheiden wir uns in den meisten Fällen für eine Anschaffung.

Die Romane werden dann bei einem Buchhändler per Email bestellt. Bei diesem Vorgang werden die Bücher bereits in unser Bibliotheksprogramm eingegeben und grob katalogisiert.

In unserem Online-Katalog erkennt Ihr diese Bücher daran, dass sie den Status „Bestellt“ haben.

 

 

Anschließend geht die Bestellung per Mail an die Buchhandlung, wo sie sofort bearbeitet wird. Die Bücher werden dort vor Ort auch schon mit einer Schutzfolie eingebunden.

Ein paar Tage später wird uns unsere Bestellung ins Haus gebracht. Hier angekommen, wird bei der Lieferungskontrolle überprüft, ob die Medien mit dem richtigen Preis berechnet und ohne Schaden angekommen sind.

An dieser Stelle bekommt das Buch schon seinen Zugangs-Stempel und im Online-Katalog erscheint der Titel nun mit dem Status „Demnächst im Bestand“.

Danach wird das Buch an die zuständige Lektorin weitergegeben, die im Buch die Signatur vermerkt und das Katalogisat vervollständigt.

Weiter geht es im sogenannten „Technik-Büro“: Hier werden die Signaturen geschrieben und die Transponder (Verbuchungsträger) eingeklebt, somit wird der Roman ausleihbar.

Das Buch kommt nun wieder zurück zur Lektorin, die noch einmal die Richtigkeit der Signatur kontrolliert und den Status des Titels im Katalog von „Demnächst im Bestand“ auf „Verfügbar“ stellt. An dieser Stelle wird auch überprüft, ob eines der Bücher von einem Kunden vorbestellt wurde. Dieser Titel wird dann zur Abholung an der Theke im Erdgeschoss bereit gelegt.

Ihr seht also, von dem Moment an, wo der Wunsch nach einem Buch entsteht bis zu dem Augenblick, wenn Ihr das Buch in der Hand haltet, sind viele Arbeitsschritte notwendig und viele Hände sind tätig, damit ein schöner, neuer Roman seinen Weg in die Ausleihe findet.

 

Beste Grüße,

Sonja Tewes

Beeren-Schoko-Smoothie-Bowl

Liebe Leser,

heute möchte ich Euch mein neues Lieblings-Frühstücksrezept vorstellen:

Die Beeren-Schoko-Smoothie-Bowl (aus Christina Wiedemann: Smoothie Bowls : das Rezeptbuch, Köln: Naumann & Göbel Verlags-Ges., 2016):

Zutaten (für 2 Portionen):

2 Avocados, 200 g gemischte Beeren (TK), 2 El Kakaopulver, 2 Tl Mandelmus, 200 ml Mandelmilch, 2 El Agavendicksaft

Für das Topping:

1 Banane, 50 g Blaubeeren, 2 El Kakao-Nibs, 2 El Amaranth-Pops

Zubereitungszeit: ca. 20 Minuten

Die Avocados schälen, vom Kern befreien und grob zerkleinern. Mit den Beeren, dem Kakaopulver, dem Mandelmus und der Mandelmilch in einen Mixer geben und zu einer dickflüssigen Masse pürieren. Nach Belieben mit Agavendicksaft süßen und auf zwei Schalen verteilen.

Für das Topping die Banane schälen und in dünne Scheiben schneiden. Die Blaubeeren waschen und trocken tupfen. Die Bananenscheiben in der Mitte auf dem Smoothie verteilen. Die Blaubeeren auf der einen Seite, die Kakao-Nibs und die Amaranth-Pops auf der anderen Seite anordnen und sofort servieren.

Damit ist ein guter Start in den Tag garantiert 🙂

Beste Grüße

N. Bange

Neue Datenbank für Kinder Apps und Internetseiten

Liebe Leser,
im heutigen Zeitalter werden wir von Apps und weiteren digitalen Angeboten überschwemmt. Um hier die Übersicht zu behalten hat das Initiativbüro „Gutes Aufwachsen mit Medien“ die Datenbank „Kindermedien“ erstellt. Die Apps und Internetseiten haben immer einen pädagogischen Aspekt und bieten altersgerechten Angebote.


Auf der Internetseite könnt Ihr gezielt nach Seiten und Apps suchen oder Euch Vorschläge zu bestimmten Themen, Altersgruppen und dem didaktischen Schwerpunkt anzeigen lassen. Die Apps und Internetseiten sind altersgerecht aufgeteilt in 0-5 Jahren, 6-10 Jahre, 11-12 Jahre, 13-18 Jahre und „Erziehende“.
Wenn Ihr zum Beispiel das Thema „Alltagsthemen“ anzeigen lasst, dann erscheint unter anderem der Vorschlag der App „Meine erste Uhr – Die Uhrzeit lesen lernen„. Wie die Beschreibung dazu aussieht, seht ihr auf dem unteren Bild:


Welche Apps könnt Ihr empfehlen?

Beste Grüße
Nora Heisterkamp

Kneten mal anders

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich „Foam Clay“?

Foam Clay ist ein mit kleinen Kügelchen versehenes, klebendes, schleimiges Etwas, womit man kreativ sein kann.

Dieses Zeug ist eine Mischung aus Knete, Schleim und Fimo. Damit kann man basteln, formen und bauen. Am Ende wird das eigene Kunstwerk aber nicht wieder zerstört oder umständlich in den Backofen geschoben, sondern einfach zum Trocknen an die Seite gestellt. Auch das Formen ist damit um einiges einfacher, da es recht klebrig ist und sofort aneinander haftet. Wenn es falsch ist, kann man es aber trotzdem sehr einfach wieder auseinandernehmen.

Meine Kinder lieben es. Sie können damit Pappformen einfach „bekleben“ und was Schönes daraus machen. Diese Pappformen kann man zum Glück schon fertig kaufen, damit die Kinder sofort loslegen können. Die 3-D-Anhänger in Form von Tannenbäumen hatten wir sogar am Weihnachtsbaum hängen.

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Auch Herzen brauchen ein Gesicht 🙂

 

Natürlich können die Kinder damit auch ihre eigenen Kunstwerke entstehen lassen. Je nach Alter sehen diese natürlich sehr unterschiedlich aus. Die Künstlerinnen von den Kreationen auf dem Bild unten sind 2 1/2, 5 1/2 und 33 Jahre alt. Könnt Ihr erkennen, wer was gemacht hat? 😉

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Unsere Kunstwerke werden demnächst die Fenster in den Kinderzimmern verzieren. Oder, wenn ich ehrlich bin, irgendwo im restlichen Chaos untergehen. Aber Hauptsache den Kindern hat es Spaß gemacht.

Beste Grüße

M. Schulz

Spargel und Schinken

Liebe Leser,

endlich ist wieder Spargelzeit!

Etwa ab Mitte April beginnt in Deutschland die Spargelernte. Traditionell endet die Zeit spätestens am 24.6., dem Johannitag (Geburt Johannes der Täufer). Dies hat den Hintergrund, dass es nach diesem Datum meist zu warm für die Spargelpflanze wird und sie Kraft benötigt, um im nächsten Jahr wieder qualitativ hochwertigen Spargel zu produzieren. Wird in dieser Zeit nicht weiter geerntet, geht die ganze Kraft der Sonne in die Wurzeln.

Spargel ist Luxus

Spargel galt schon bei den Römern als Luxusgemüse. Dort wurde er hauptsächlich mit Fisch kombiniert. Dass der Spargel nie ein Gemüse für jedermann war sondern immer nur als Beilage und als etwas Besonderes verstanden wurde, lag übrigens nicht am Preis allein. Spargel hat schlichtweg so wenig Kalorien, dass er sich einfach nicht, vor allem in Zeiten der Hungersnot, als Grundnahrungsmittel eignete.

Katenschinken oder gekochter Schinken?

Ich komme aus Norddeutschland und dort isst man traditionell Spargel mit Katenschinken, neuen Kartoffeln und ausgelassener Butter oder Sauce Hollandaise. Der milde, leicht süßliche Schinken wird dabei in dicken Scheiben gereicht. Bis ich in das Rheinland zog, hielt ich diese Art Spargel zu essen für die einzig Richtige. Der Rheinländer aber versteht unter „Spargel mit Schinken“ gekochten Schinken mit dem edlen Gemüse zu verbinden. Gerne wird auch ein Schnitzel zum Spargel serviert. Ich kann mich einfach nicht daran gewöhnen und lasse mir den richtigen Schinken extra aus dem Norden schicken.

Es lebe die Konserve

Richtig populär wurde das Gemüse übrigens in den 1920er Jahren in Deutschland. Diese Zeit war nämlich das goldene Zeitalter der Konserve. Auf einmal waren Gemüse das ganze Jahr über haltbar und Spargel in der Dose war besonders beliebt. Nichts geht aber über frischen, heimischen Spargel. Wir sind es heutzutage gewohnt, dass jedes Gemüse oder Obst ganzjährig im Supermarkt verfügbar ist. So haben wir bei vielen Obst und Gemüsesorten ganz vergessen, wann diese eigentlich Saison haben. Das ist schade, denn wenn wir diese Lebensmittel kaufen, wenn sie Saison haben, dann schonen wir die Umwelt und unseren Geldbeutel. Vom besseren Geschmack ganz zu schweigen. Bei Spargel immerhin wissen wir genau wann die richtige Zeit ist.  Wenn die Spargelzeit anbricht, freue ich mich wie ein kleines Kind und gönne mir diesen Genuss mindestens einmal in der Woche bis die Zeit vorbei ist.

Spargel und Schinken

Aber woher kommt die Sitte, Spargel mit Schinken zu essen? Der Grund ist ganz einfach. Früher war es üblich, im Herbst die Tiere zu schlachten. Um das Fleisch haltbar zu machen, pökelte oder räucherte man es und stellte Schinken her. Dieser reift dann idealerweise 6 Monate. Somit ist der Schinken im Frühjahr etwa zur selben Zeit reif, wie der erste Spargel. Und davon abgesehen, ist diese Kombination einfach ein großer Genuss.

Liebt Ihr auch Spargel? Und was kommt bei Euch als Beilage auf den Teller?

Beste Grüße

Karin Lachmann

 

Wirf es nicht weg – Lebensmittelreste vermeiden oder richtig verwerten

Liebe Leser,

wusstet Ihr, dass im Jahr ca. 11 Mio. Tonnen Lebensmittel in Deutschland im Müll landen? Dieses habe ich in der Broschüre „Zu gut für die Tonne“ vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft gelesen und fand es sehr erschreckend.  Hinzu kommt, dass wir nicht nur Lebensmittel verschwenden, sondern  durch die Produktion auch Ressourcen vergeuden, die Umwelt belasten usw. Deshalb habe ich gedacht, schreib ich ein Blogbeitrag zu diesem Thema. Vielleicht erhaltet Ihr hier noch ein paar neue Anregungen, wie ihr es vermeiden könnt, so viele Lebensmittel wegzuwerfen.

Einkaufen

Das Problem beginnt meiner Meinung nach schon beim Einkauf. Oft werden viel zu viele Lebensmittel gekauft, und hinterher weggeworfen. Hier ist es ratsam den Einkauf zu organisieren.

Dafür bietet sich folgendes an:

  •  Inventur im Kühlschrank
  •  Einkaufsliste schreiben
  •  Nicht hungrig einkaufen gehen
  •  Nicht durch günstige Großpackungen verlocken lassen mehr zu kaufen, sondern eher weniger    kaufen
  •  Lebensmittel, die erst später benötigt werden, mit langen Mindesthaltbarkeitsdatum kaufen

Kochen

Wer gerne kocht, weiß, dass in der Regel oft zu viel gekocht wird und viele Reste übrig bleiben. Hier bietet es sich an, beim Kochen an Richtwerten zu orientieren. Z.B. habe ich mir eine Liste ausgedruckt auf der die empfohlenen Mengenangaben pro Person beim Kochen stehen. Darauf sind u.a. Mengenangaben für Nudeln als Beilage oder Nudeln als Hauptgericht zu finden. Manchmal würde ich viel größere Mengen verwenden und dadurch kann ich es vermeiden.

Wenn es  trotzdem Reste geben sollte, dann friere ich sie ein und kann diese mal essen, wenn ich kaum Zeit  oder Lust habe zu kochen. Jeder kennt Wochen, in denen es sehr stressig ist. Dann bin ich immer dankbar solche Sachen im Gefrierfach zu haben.

Was ist aber, wenn man beispielsweise verschiedene Lebensmittelreste hat und nicht weiß, was man damit kochen könnte? Hier können verschiedene Homepage und Apps helfen, in denen Rezepte mit Resten aufgelistet sind. Der Nutzer gibt dort die Reste ein, die er hat und erhält Rezepte damit.

Es gibt z.B. folgende Apps und Seiten

  • Beste Reste (App)
  • Chefkoch (App und Homepage)
  • Restegourmet (Homepage)

Und wenn Ihr Restaurants helfen wollt ihre Reste aufzubrauchen, dann schaut mal auf diese Homepages:

https://resq-club.com

www.toogoodtogo.de

Hier könnt Ihr billiger Gerichte kaufen, die z.B. am Frühstücksbuffet übrig geblieben sind.

Urlaub

Lebensmittel übrig und der Urlaub naht? Wohin damit? Manchmal kann man die Reste z.B. Nachbarn geben. Aber was ist, wenn sie auch genug haben oder es nicht mögen? Dann kann die Homepage www.foodsharing.de helfen. Hier sind soziale Einrichtungen oder auch Privatpersonen eingetragen, die übriggebliebene Lebensmittel annehmen. Hier kann man auch selber registrieren und Lebensmittel an bestimmten Stellen hinterlegen oder mitnehmen.

Eine weitere Möglichkeit ist es  Reste an die Organisation „Die Tafel“ abzugeben. Hier ist es ratsam vorher anzurufen und zu fragen, ob und wann man es bringen kann.

Viel Erfolg beim Umsetzen der Tipps und bis zum nächsten Mal.

I.Bollwerk

Arbeitsplatz-Gesetze

Liebe Leser,

an der Kasse im Supermarkt stellt man sich immer in die Reihe, wo es am längsten dauert. Wenn das Butterbrot fällt, dann immer mit der Butterseite nach unten. Wenn man keinen Schirm mitnimmt, fängt es an, zu regnen… jeder kennt „Murphys Gesetz“, wenn man auch nicht immer weiß, wer Murphy war: „Wenn es mehrere Möglichkeiten gibt, eine Aufgabe zu erledigen, und eine davon in einer Katastrophe endet oder sonstwie unerwünschte Konsequenzen nach sich zieht, dann wird es jemand genau so machen.“

Solche „Gesetze“ gibt es bei uns in der Bibliothek hin und wieder auch. Nur enden die zum Glück selten in einer Katastrophe 😉

  • Jemand fragt nach einem Roman. Er ist lt. PC vorhanden und verfügbar. Im Regal steht er nicht. Nachdem alles abgesucht ist, schaut man wieder in den PC. Der Roman ist nun entliehen.
  • Wenn das letzte Buch oder die letzte DVD  repariert ist, kommt garantiert die nächste defekte Hülle innerhalb von 3 Minuten auf den Schreibtisch.
  • Genauso ist es mit übrigens auch mit Rechnungen. Sind gerade alle bearbeitet, liegt eine neue im Fach. Ich drucke Buchungsbelege. Beim letzten meldet der Drucker „Papier nachlegen“.
  • Wenn zwei Kolleginnen im Urlaub sind, meldet sich eine dritte krank. Oder auch eine vierte. Und manchmal auch eine fünfte. Okay, das könnte man schon am ehesten als „Katastrophe“ nach Murpy bezeichnen…
  • Wenn der Aufzug defekt ist, kommen die meisten Medien zurück. Und weil das nicht genügt, ist an diesem Tag auch noch das wenigste Personal da (s.o.), um die Medien wieder in die Regale zurück zu räumen.
  • An den CD-Trögen war jemand so freundlich, alle durchgeblätterten CDs genau in dieser vorgeblätterten Position zu belassen. Keine Ahnung, warum man das macht. Wisst Ihr das? Vielleicht, damit man nicht vergisst, an welcher Stelle man schon geschaut hat? Die müssen natürlich auch wieder alle richtig stehen.
  • Wenn die Bibliothek um 19.00 Uhr schließt, ruft um 18:58 Uhr noch jemand an und hat einen Problemfall zu lösen (verlorenes Buch, Wasserschaden, kann CD nicht finden…).
  • Um 19.01 Uhr fällt noch jemandem ein, dass er doch nochmal aufs WC möchte, Hände waschen. Um 19.03 Uhr klopft es an der Tür: Brille vergessen.

Besonders kurios ist es, wenn an manchen Tagen mehrere von diesen Dingen auf einmal passieren. Kennt Ihr auch solche Beispiele aus Eurem Berufsalltag? Wir sind neugierig!

Wie lautet ein Zitat – „Das Leben ist zu kurz, um es ernst zu nehmen!“ 🙂

In diesem Sinne eine gute Woche und beste Grüße,

Sonja Tewes