Selbstversorgung in der Stadt

Liebe Leser,

einige mögen sich fragen, wie es im September auf einer Selbsternteparzelle aussieht. Nun, neu angepflanzt oder gesät wird zu diesem Zeitpunkt nichts mehr, da die Pflanzen das Wachstum spätestens im Oktober einstellen werden. Dann würde zum Beispiel eine im September neu gepflanzte Salatpflanze nicht mehr fertig werden. Dafür ist einiges von dem im Frühjahr gesäten erntereif und kann bei Bedarf abgeerntet werden.

An den Kartoffelpflanzen ist das Grün schon lange abgestorben. Noch nicht benötigte Kartoffeln können in der Erde gelassen (gelagert) werden, so lange es nicht zu feucht und regnerisch ist.

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Die frühen Möhren sind schon abgeerntet, die späten Möhren sind fertig ausgereift und können geerntet werden.

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Ebenfalls die rote Beete kann jederzeit geerntet werden. Bleibt sie auf dem Feld, wächst sich noch etwas weiter.

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Stangensellerie hält sich auch gut auf dem Feld als Vorrat.

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Anderes wird erst noch reif. Noch nicht fertig sind die Kürbisse. Sie reifen noch aus und sind erntereif, wenn die Stiele verholzt sind. Bei der Paprikapflanze warte ich darauf, dass die Farbe von Gelb auf Rot umschlägt. Dann sind die Früchte ausgereift. Die Chilischoten sind teils fertig (Rot) und teils noch im Wachstum (Grün).

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Wie es so ist, wenn man einmal mit der Selbstversorgung anfängt, gehen immer neue Türen auf. So hat sich eine Quelle für die Apfelernte ergeben. Dank mehrerer Apfelbäume, die in einem nahe gelegenen Park wachsen und beerntet werden können, ist die Versorgung mit Bio-Äpfeln ausgezeichnet.

Aus dem eigenen Gemüse und den im Park gaepfeleernteten Äpfeln kann man wunderbare Obst- und Gemüsesäfte pressen.

In diesem Sinne beste Grüße

A. Kölbl

Ein Elektro-Museum in Hilden

Liebe Leser,

vor ein paar Tagen kam Herr Rateike zu mir an die Infotheke im Erdgeschoss, zeigte mir einen Flyer vom „Elektro-Museum Hilden“ und fragte, ob wir den bei uns auslegen können. Den Flyer durchguckend dachte ich sofort: „Das ist aber interessant!“. Und deshalb möchte ich Euch das Museum heute hier vorstellen.

Günter Rateike ist Gründer des Museums und, naheliegend, gelernter Elektro-Meister. Vor über 40 Jahren begann er alte Elektrogeräte zu sammeln (Restaurierung und/oder Reparatur inbegriffen). Einziges Ausschlusskriterium dabei: die Dinge müssen Strom brauchen, um zu funktionieren.

Die Sammlung wurde mit der Zeit so groß, dass er sie gerne in einem Museum präsentieren wollte. Nach mehrjähriger Suche nach geeigneten Räumen bot ihm Georg Rodehüser, der in Hilden eine Firma für Elektrotechnik betreibt, die oberste Etage seines Bürogebäudes an. So konnte Rateike sein Museum 2009 eröffnen. Zu sehen gibt es dort circa 900 Exponate, Dinge des alltäglichen Gebrauchs wie Haushaltsgeräte, Lampen, Radios, Telefone (eins davon von 1922), Fernseher usw., aber auch spezielle elektronische Geräte wie z.B. Schaltanlagen oder Sicherungsautomaten.

Ist das echt eine Waschmaschine, da wo Miele draufsteht?

Ist das echt eine Waschmaschine, da wo Miele draufsteht?

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Radios, Radios, Radios.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
Falls Ihr das Museum mal besuchen wollt, die Adresse lautet: Mühlenbachweg 11, 40724 Hilden. Geöffnet hat das Museum donnerstags von 14 bis 17 Uhr. Herr Rateike vereinbart aber auch gerne individuelle Termine – einfach anrufen unter 02103. 4174621 oder eine Email schreiben an g.rateike@t-online.de. Das werde ich auch demnächst machen, weil ich es leider noch nicht geschafft habe, mir das Museum in echt anzuschauen. Besonders gespannt bin ich dann auf den „Staubsauer mit Mixeraufsatz“ aus dem Jahr 1950.

Beste Grüße
Nina Krüger

Haaner Kirmes ist nur einmal im Jahr

Liebe Leser,

jedes Jahr hat so seine besonderen, wiederkehrenden Highlights. Für mich ist dies vor allem die Haaner Kirmes, die immer Ende September in der beschaulichen Gartenstadt Haan stattfindet. Die Kirmes ist hoch beliebt und lockt alljährlich unzählige Besucher aus dem Bergischen Land und der Umgebung an. Für Haan bedeutet das vier Tage lang Ausnahmezustand.

Auch ich kann es mir nicht entgehen lassen, die Kirmes zu besuchen. Die Kirmes bietet eine Vielzahl an Attraktionen und eine gute Auswahl an Ständen und Fahrgeschäften. Sie verläuft entlang der Hauptstraße im Innenstadtbereich, wo sich die Stände aneinanderreihen und auf beiden Seiten gegenüber stehen. Imbissbuden, Feststände, Glücks- und Gewinnspiele, hier ist alles dabei. Zudem befindet sich eine Großzahl der Show- und Fahrgeschäfte im Bereich des Haaner Marktes. Die Stände und Fahrgeschäfte laden bis tief in die Nacht zum Ausprobieren ein.

Was mir besonders gefällt ist die einzigartige Atmosphäre vor Ort. Sie ist vor allem dann spürbar, wenn die herbstliche Dunkelheit anbricht, die vielen bunten und kräftigen Lichter der Stände die Straßen entlang der Kirmes hell erleuchten. Im Einklang mit den vielen fröhlichen und gut gelaunten Besuchern bildet sich ein einzigartiger Kontrast zu den sonst stillen und trüben Herbsttagen. Ich merke, dass die Kirmes bei den Bürgern der Stadt Haan sehr beliebt ist. Sie ist ein anerkannter Treffpunkt für Jung und Alt sowie für Familien und Freunde.

 

Kommenden Samstag ist es wieder soweit. Dann nehmen die Geschäfte der Haaner Kirmes vom 24. bis zum 27.09. wieder ihren Betrieb auf. Für jeden, der Spaß haben möchte, ist etwas dabei!

Einen Tipp habe ich noch:

Am letzten Tag der Kirmes gibt es ein großes und farbenfrohes Feuerwerk, sogar mit Zugabe😉

Viele Grüße,

Andreas Umbrich

Mandala – im Pünktchen-Fieber

Liebe Leser,

ich habe was Neues entdeckt🙂 In meinem Urlaub habe ich bei Pinterest Fotos von bepunkteten Steinen gesehen. Da gibt es ganz unterschiedliche Arten. Die besten Treffer erzielt man, wenn man nach „Mandala Stones“ sucht. Pinterest ist voll davon, auch bei Instagram findet man einige Künstler, die oft neue bemalte Steine posten.

Nun war ich erst ein paar Tage zurück aus Dänemark und ärgerte mich schon bald sehr, dass ich an den Stränden der Ostküsten nicht nach passenden Steinen gesucht hatte. Man glaubt gar nicht, wie viele unterschiedliche Stein-Arten es gibt … natürlich eignen sich nicht alle zum bemalen / bepunkten. Beach Pebbles sind toll, oftmals aber flach, Rheinkiesel meist zu klein, Gletscherkies oftmals nicht rund und etwas unebener – ich entwickelte mich zur Stein-Expertin auf der Suche nach verwendbaren Steinen.

Ich bin also dann in einen Natursteinbruch mit Verkauf gefahren. Dort habe ich mir die besten Beach Pebbles herausgefischt. Und konnte endlich loslegen!

Was soll ich sagen: Das ist gar nicht so einfach. Die Pünktchen sollen ja auch rund sein😉

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Das geeignete Werkzeug war schnell gefunden: Dot Pens. Die werden gerne im Nageldesign verwendet. Diese Pens haben zwei Enden, kleine Metallkügelchen in unterschiedlichen Größen.

Dort haftet dann die Acrylfarbe, und man kann mehrere Pünktchen machen, die mit jedem Punkt kleiner werden.

Wichtig ist auch, wie die Acrylfarbe angerührt wird. Eher flüssig oder doch cremiger?

Auch mit dem Pinsel kann man natürlich Pünktchen machen, aber das ist so tricky… ich übe noch!

Natürlich gibt es auch Künstler, die sehr bekannt sind für ihre Steine. So wie Elspeth McLean, die sich selbst als „Dotilism Artist“ bezeichnet. Mittlerweile gibt es auch Bettwäsche von ihr und wasweißichnichtnochalles🙂 Viele schauen sich gerne Videos an, wie die Australierin Pünktchen macht. Ist beruhigend!

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So, und nun zeige ich euch mal, was ich so verbrochen habe. Bisher habe ich ca. 15 Steine gemacht. Einige sind ziemlich misslungen, andere finde ich ganz hübsch, aber richtige Mandala Steine sind es nicht. Dort ist der Punkt in der Mitte eigentlich immer weiß und recht groß (erst mal hinkriegen) und die einzelnen „Stränge“ sind symmetrisch. Meine Pünktchen müssen noch näher aneinander gesetzt werden, aber ich kann ja noch üben🙂 *seufz*

 

Und mittlerweile habe ich noch etwas Neues ausprobiert! Schmuck im Mandala-Stil. Kleine Betonkügelchen habe ich wild „bepunktet“. Da muss man sooo viel Geduld mitbringen, da die Kugeln so klein sind. Macht aber auch viel Spaß!

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Wenn jemand in Urlaub fährt – ich suche immer noch verzweifelt Steine. Gerne so 6-10 cm groß, rund und glatt🙂

 

 

 

 

 

Beste Grüße

Nadine Reinhold

Hilfe, wir sind berühmt!

… ein Erlebnisbericht.

 

Liebe Leser,

immer noch fühle ich mich total geflasht von den Ereignissen der letzten Tage. Das, was wir hier in den vergangenen Wochen erlebt haben, ist wohl einzigartig…!

Im Urlaub bekam ich einen Anruf von meiner Arbeitskollegin und Freundin, ich solle mir doch bitte an meinem ersten Arbeitstag „etwas Vernünftiges“ anziehen, es käme ein Fotograf und wir sollen alle so kommen, wie wir uns gerne in der Öffentlichkeit sehen wollen.

Meine Reaktion war erstmal ein verhaltenes „Aha… wieso?“

Wir sind Bibliothek des Jahres geworden!

Wie in einer Endlos-Schleife war mein einziger Kommentar wieder „Aha … wieso? Wer hat das gesagt?“

„Der Deutsche Bibliotheksverband…“

Eher semibegeistert, weil ich im Urlaub die Gedanken an den Arbeitsplatz eigentlich zurückstelle, suchte ich mich also erstmal durch meinen Kleiderschrank.

Am nächsten Tag, meinem ersten Arbeitstag, wurde ich direkt am Aufzug begrüßt: „Hast Du schon gehört? Wir sind Bibliothek des Jahres…“

Und ich dachte mir erstmal nur wieder „Jaaah okaaay, … und wieso die ganze Aufregung?“

Die Tragweite sickerte erst langsam zu mir durch. Es war noch früh am Morgen, der Urlaub hatte mich, wie gesagt, von der Außenwelt abgeschnitten – und ZACK – wurde ich von einem Großereignis überrollt.

Erst der Fototermin und am Freitag darauf erschien dann in allen lokalen Zeitungen ein großer Artikel über uns und unsere Arbeit.

Spätestens, als es dann hieß „Der WDR kommt, wir kommen ins Radio! Und in die Lokalzeit!“ wurde mir bewusst, dass wir hier gerade etwas Einmaliges und nie Dagewesenes erleben.

Sichtlich nervös stand ich dann auch im Büro unserer Chefin und hab sie gefragt, ob ich meine Pause etwas vorziehen und noch schnell in die Stadt flitzen darf, um mir noch etwas Wimperntusche zu besorgen.

Es ist ja schon aufregend, wenn „das Fernsehen“ da ist!

Noch netter war der Moment, als ein paar Kolleginnen sich um meine frisch gekauften Schminkutensilien versammelten „… darf ich davon auch etwas benutzen…?“

Die Aufnahmen waren echt spannend und hoben sich schon deutlich vom üblichen Arbeitsalltag ab!

Viele, viele Glückwünsche erreichten uns – und erreichen uns noch – persönlich, über unsere Social-Media-Kanäle, telefonisch und auf alle erdenkliche Art und Weise. Es ist überwältigend!

In der darauf folgenden Woche kamen viele Gratulanten zu Besuch, zum Beispiel unsere Bürgermeisterin, unser ehemaliger Kulturdezernent, der Interimsdezernent und die Kulturamtsleiterin. Und allen konnte man diese riesige Freude anmerken, die uns ja selbst auch gepackt hat, und noch immer durch die Bibliothek schweben lässt  🙂

Jubel

 

Am 23. Oktober ist unser großer Tag. Da findet die Verleihung des Preises „Bibliothek des Jahres“ statt. Ich glaube, an diesem Tag werden uns Flügel wachsen!

Beste Grüße,
Sonja Tewes

Kamishibai in der Stadtbücherei

Liebe Leser,

kennt Ihr eigentlich Kamishibai? Ich weiß,  das hört sich seltsam an – Kami-shibai. Ist aber eine tolle Art Geschichten zu erzählen.  Denn beim Kamishibai gibt es weder Text zum Vorlesen, noch Musik und schon gar keine bewegten Bilder.

Ursprünglich kommt das Wort aus dem Japanischen und wenn man es ins Deutsche übersetzen würde, würde das in etwa „Papiertheater“ heißen.

So sieht das Papiertheater auf jeden Fall aus:

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Die Geschichte wird auf Bildern gezeigt. Und dazu muss dann eine Person die passende Geschichte erzählen.

In der Bibliothek gibt es von Oktober bis März jeden Monat eine Kamishibai-Erzählung. Und das von mir. Ihr könnt Euch vorstellen, dass ich etwas geschockt war, als es plötzlich hieß: „Frau Schulz, Sie machen nun Kamishibai“. Meine erste Frage war natürlich: „Ich mache bitte was?“  :-)

An dem Tag, an dem nachmittags  Kamishibai stattfindet, bin ich immer sehr nervös. Die Stunden rasen nur so dahin. Und wenn ich dann sehe, dass es immer mehr Kinder werden auf unserem Podest, dann rutscht mir das Herz ganz tief in die Hose. Aber auch mit feuchten Händen und pochendem Herzen macht es mir viel Spaß Euch bzw. eigentlich ja Euren Kindern eine tolle Geschichte zu erzählen.

Und ich kann Euch sagen, dass das viel Arbeit ist. Als erstes muss nämlich eine Geschichte für jeden Monat gefunden werden. Es gibt zwar schon ganz viele Kamishibai-Geschichten, aber die meisten sind Märchen. Und wir wollen ja nicht jeden Monat Märchen erzählen. Das wäre mir, und ich denke auch Euch, einfach zu langweilig.

Wenn ich die Geschichte ausgewählt habe, setze ich mich mit meiner Kollegin zusammen und überlege, wie ich die Erzählung noch etwas aufpeppen kann.  Es gibt zwar zu jeder Geschichte eine Bildübersicht und einen Text,  der  beschreibt, was da gerade passiert, aber wenn ich das einfach auswendig lerne und die Geschichte stur vortrage, ist die Geschichte ja in zehn Minuten zu Ende.

Und wir haben immer tolle Ideen:

So durften die Kinder bei Frau Holle selber mal die Kissen ausschütteln und es in der Bibliothek schneien lassen und jedes Kind, das auch zu Hause fleißig ist, bekam es eine Goldmünze. Interessanterweise haben sich, als ich zum ersten Mal gefragt habe wer fleißig ist nur zwei Kinder gemeldet. Aber als ich dann die beiden mit Goldmünzen belohnt habe, waren auf einmal alle fleißig. Woher das wohl kommt?😉

Bei „Benno Bär“  war ein Schlüssel versteckt, den die Kinder dann gefunden haben. Und passend zur Geschichte durften die Kinder auch ausnahmsweise einen Kakao in der ersten Etage der Bibliothek trinken.

Für die Geschichte „Ich war das nicht“  habe ich im Vorfeld einen Elefanten aus Lego gebaut, den ich dann habe fallen lassen, wobei der Elefant leider kaputt ging.😉

Kamishibai

 

Ich freue mich schon auf den Oktober,wenn es dann nach der Sommerpause weiter geht und sich unser Podest wieder mit Kindern füllt.

 

Beste Grüße

M. Schulz

 

 

Eine interessante Lösung für diejenigen, die keine Telefonate mögen

Liebe Leser,

bei Recherchen bin ich auf die Seite „Warum ich keine Anrufe mag“ gestoßen. Diese wurde von einer Person erstellt, die sich Finja nennt, hinter der in Wirklichkeit allerdings ein Mann namens Holger steckt. Finja listet neun Gründe auf, warum sie nicht gerne angerufen wird und erklärt dabei immer, warum eine E-Mail- oder eine SMS-Nachricht einfach besser sind:

  1. Weil ich ziemlich beschäftigt bin
    Was du mir mitteilen möchtest, ist vermutlich nicht wichtiger als das, was ich gerade entschieden habe zu tun.
  2. Weil mein Terminkalender und meine Todo-Listen auf meinem Handy gespeichert sind
    Bei vielen Anrufen geht es um die Planung eines gemeinsamen Meetings. Oder ich werde gebeten, etwas zu tun.
  3. Weil ein Anruf keine Spuren hinterlässt
    Bei einer telefonischen Diskussion werden oftmals auch Entscheidungen getroffen.
  4. Weil telefonieren ein unüberlegter und unhöflicher Kommunikationsweg ist
    Jemanden einfach so anzurufen ist wie direkt bei jemandem im Büro aufzutauchen.
  5. Weil Wiederholungen zeitaufwendig, arbeitsintensiv und kostspielig sind
  6. Weil Anrufe manchmal unangenehm und unpassend sind
  7. Weil ich dir meine Telefonnummer wahrscheinlich nicht freiwillig gegeben habe
    Hier in Deutschland ist sich die Rechtsprechung nicht einig, ob man zwingend eine Telefonnummer im Impressum angeben muss.
  8. Anrufe lassen sich nicht sortieren oder priorisieren
    Anrufe kann man nur so annehmen, wie sie ankommen. Vielleicht sind einige Anliegen aber dringender als andere!
  9. Weil ich vergesslich bin
    Schwierig zuzugeben, aber traurige Realität: Ich kann mich einfach schlecht an Telefongespräche erinnern.

Am Ende der Seite bietet Finja zwei Festnetznummern an, an die jeder seine eigenen Telefonate umleiten kann. Die eine ist für „seriöse“ Fälle gedacht. Auf der Bandansage wird geschildert, dass momentan niemand den Anruf entgegen nehmen kann und dass der Anrufer doch besser eine E-Mail schreiben sollte.
Die zweite Nummer ist für die „harten“ Fälle. Dort wird Klartext gesprochen: „Anrufe sind doof!“  In etwas mehr als Zwei Minuten erklärt die Bandansage dort, warum es viel besser wäre, eine E-Mail zu schreiben. Bei dieser Nummer gibt es sogar die Möglichkeit, eine Nachricht zu hinterlassen, jedoch wird klargestellt, dass diese Nachricht niemals den eigentlichen Adressaten erreichen wird und nur zur Belustigung von Finja gedacht ist. Immerhin spendet sie nach eigenen Angaben je hinterlassener Nachricht einen Euro an den Verein Netzpolitik.org.

Schaut doch selbst mal rein und findet heraus, ob Ihr Euch auch so für Anrufe begeistern könnt wie Finja.
Uns dürft und sollt Ihr natürlich weiterhin anrufen!🙂

Beste Grüße

Stefanie Krüger